
In Europa ist Not manchmal unübersehbar – und manchmal so leise, dass sie nur erkennt, wer hinsieht. Mit 102 Hilfsprojekten unterstützt Franziskaner Helfen Menschen in ganz Europa. Die Hilfe reicht von Nothilfe für Kriegsvertriebene z.B. in der Ukraine über Obdachlosenhilfe und Gewaltprävention bis hin zu Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche.

In der Ukraine wurden 11 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. In Scharhorod backt Franziskanerbruder Paschalis jeden Tag Brot für Familien, die durch den Krieg alles verloren haben. In Berlin, München und Düsseldorf betreiben Franziskaner Suppenküchen – mitten in einem der reichsten Länder der Welt.
93 Millionen Menschen in der EU sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Jedem vierten Kind in Europa fehlen Zukunftschancen: manchmal eine warme Mahlzeit, manchmal ein sicheres Zuhause, manchmal das Geld für den Sportverein.

„Die Idee, Brot für Bedürftige zu backen, entstand als Antwort auf die Fragen wie wir Menschen noch weiterhelfen und wie wir ihnen näher sein können. Wir wollen den Menschen nicht nur ein Lebensmittelpaket geben, sondern auch selbst Brot backen und sagen: Wir haben dieses Brot für euch in unserem Kloster gebacken, ihr seid nicht allein mit euren Schwierigkeiten.“
Bruder Paschalis, Ukraine
Franziskaner Helfen sichert Überleben in Europa und weltweit, wenn Krieg, Vertreibung und Naturkatastrophen über Menschen hereinbrechen. Franziskanerinnen und Franziskaner sind da, wo Obdachlose nachts einen Platz zum Schlafen suchen. Wir sind bei Frauen, die Schutz vor Gewalt brauchen. Wir sind bei Kindern, die lernen wollen, aber keinen Platz dafür haben.
Wir sind keine Durchreisenden. Wir kennen die Namen der Menschen, die Straßen, die Lebensgeschichten – und wir bleiben. Als Teil der Gemeinschaft.
Eine wirksame Maßnahme stillt nicht nur heute den Hunger oder lindert den Schmerz – sie gibt Menschen die passenden Werkzeuge für morgen an die Hand. Durch Erfahrungsaustausch und gezielte Schulungen befähigen wir Gemeinden dazu, ihre Zukunft langfristig selbst zu gestalten. So wirkt unsere Hilfe weit über das Projektende hinaus.
Not in Europa ist nah. Unsere Hilfe auch. Spenden Sie jetzt für eine warme Suppe, einen sicheren Ort, einen Neuanfang.
Der Gutenachtbus in Düsseldorf unterstützt obdachlose Menschen in den Nachtstunden mit Schutz, Wärme, Mahlzeiten, sauberer Kleidung und persönlichen Gesprächen. Zur Sicherstellung hygienischer Standards und zur Entlastung der Ehrenamtlichen wird dringend Unterstützung für eine Industriespülmaschine benötigt.
Frauen in Not brauchen Sicherheit und Zukunft: hier finden sie ein Zuhause, Stabilität und langfristige Begleitung.
In Scharhorod betreiben unsere franziskanischen Brüder eine Klosterbäckerei. Hier wird jeden Tag Brot gebacken, das kostenlos an Flüchtlinge und verarmte Familien verteilt wird.
Immer noch ist Chancengleichheit auch in Deutschland nicht für alle Kinder und Jugendliche gegeben. Sei es aufgrund von sozialer Benachteiligung, schwieriger Lebensumstände oder individuellen Problemen. Wir helfen an vielen Orten, um diesen jungen Menschen Hilfe zu geben.
Seit fast zwei Jahren kennen die Menschen in der Ukraine nur Krieg, Flucht, Not, Bedrängnis, Angst. Die tägliche Lebenssituation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist höchst prekär.
Armut und Obdachlosigkeit sind Schicksale, die schuldlos oder schuldig viele treffen können. Manche befreien sich daraus aus eigener Kraft, viele aber brauchen dauerhaft Hilfe, um zu überleben. Wir helfen mit dem Gutenachtbus in Düsseldorf und mehreren Suppenküchen in deutschen Großstädten.
Im Kindergarten der Franziskanerinnen in Mostiska finden 26 Mädchen und Jungen täglich einen Ort der Fürsorge, des Schutzes und der Zuwendung. Seit Ausbruch des Angriffskrieges auf die Ukraine braucht dieser Ort und die Kinder unsere Unterstützung.
Im Norden der Ukraine, nahe der belarussischen Grenze, wirken Schwester Teresa und ihre Mitschwestern in der Stadt Korosten, wo sie sich für die Schwächsten einsetzen. Unsere Hilfe wird dringend gebraucht!
Viele Menschen in der Stadt Konotop, nordöstlich von Kiew, müssen in der andauernden Kriegszeit unter schwierigsten Bedingungen ausharren, sie sind vor allem auf Lebensmittelhilfe angewiesen.
Auch in Deutschland steigt die Armut, in vielen Städten und Regionen betreiben Franziskanerinnen und Franziskaner seit vielen Jahren Hilfsangebote und Suppenküchen, zum Beispiel in Berlin-Pankow, München und Düsseldorf.
Durch den Krieg in der Ukraine sind viele Kinder vernachlässigt und leiden Hunger. Die Lehrerinnen berichten, dass Mädchen und Jungen Kopfschmerzen haben oder gar kurze Ohnmachtsanfälle erleben, weil Hunger sie quält.
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine und der damit eingetretenen Flüchtlingsströme helfen die Franziskanerinnen in Lemberg und anderen Orten den Menschen, sie brauchen dringend unsere Unterstützung.
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