Wenn alles verloren scheint
Wenn Erdbeben, Überschwemmungen oder bewaffnete Konflikte das Leben von Menschen erschüttern, braucht es Hilfe, die ohne Umwege beginnen kann.
Wenn alles verloren scheint
Wenn Erdbeben, Überschwemmungen oder bewaffnete Konflikte das Leben von Menschen erschüttern, braucht es Hilfe, die ohne Umwege beginnen kann.
Katastrophenhilfe beginnt dort, wo Vertrauen bereits gewachsen ist. Franziskanerinnen und Franziskaner leben seit vielen Jahren in den betroffenen Regionen. Wenn eine Katastrophe geschieht, müssen Franziskanerinnen und Franziskaner nicht erst anreisen. Sie sind bereits da. Sie kennen die Menschen, arbeiten mit lokalen Partnern zusammen und verfügen über gewachsene Strukturen. Dadurch können sie unmittelbar Nothilfe leisten und die Menschen auch beim Wiederaufbau langfristig begleiten.
Franziskanerinnen und Franziskaner leben seit vielen Jahren – oft seit Jahrzehnten – in den Regionen, in denen sie helfen. Sie sind in den Gemeinden verwurzelt, kennen die Menschen, ihre Lebensrealität und die lokalen Gegebenheiten. Gemeinsam mit lokalen Partnern haben sie über viele Jahre etablierte Hilfsstrukturen und belastbare Netzwerke aufgebaut. Dadurch können sie im Katastrophenfall ohne Zeitverlust dort helfen, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird.
Diese etablierten Hilfsstrukturen machen im Katastrophenfall den entscheidenden Unterschied. Hilfe muss nicht erst organisiert werden, sondern kann unmittelbar beginnen. Gleichzeitig wissen die Franziskanerinnen und Franziskaner, welche Unterstützung den Menschen in ihrer Situation wirklich hilft und wie sie diese wirksam umsetzen können.
Auch wenn die akute Not nachlässt, bleiben sie langfristig an der Seite der Menschen. Sie begleiten den Wiederaufbau, stärken Gemeinschaften und schaffen gemeinsam mit den Betroffenen neue Perspektiven. So wird aus schneller Nothilfe nachhaltige Hilfe.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie schnelle Hilfe in akuten Notlagen und stärken zugleich die langfristige Begleitung der Menschen vor Ort.
Katastrophen stellen Helferinnen und Helfer vor enorme Herausforderungen. Zerstörte Straßen, fehlende Infrastruktur und unterbrochene Versorgungswege erschweren den Transport und die Verteilung von Hilfsgütern. Gerade dann sind Ortskenntnis, Flexibilität und eingespielte Abläufe entscheidend.
Franziskanische Schwestern und Brüder leben mitten unter den Menschen. Sie teilen ihre Sorgen und Nöte und stehen ihnen auch in schwierigen Zeiten zur Seite – ganz im Sinne des heiligen Franziskus. Gemeinsam mit ihrem weltweiten Netzwerk und lokalen Partnern leisten sie Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird, und begleiten die Menschen weit über die akute Nothilfe hinaus.
Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.
Organisation und Verteilung von Trinkwasser und Nahrung
Medizinische
Versorgung
Notfallseelsorge
Wiederaufbau der Basisinfrastruktur
In einem Land, das von Krieg, Vertreibung und zuletzt einem verheerenden Erdbeben im Februar 2023 gezeichnet ist, haben im Winter 2024 erneut heftige Kämpfe begonnen. Bomben und Gewalt bestimmen wieder den Alltag.
Trotz widrigster Umstände leisten die Franziskaner vor Ort unermüdlich karitative Arbeit. Selbst nachdem eine Bombe auch Teile des Konvents zerstört und ein Feuer ausgelöst hat und obwohl die Sicherheitslage unübersichtlich ist, die Gefahr täglich neu bewertet werden muss und die Bedingungen immer schwieriger werden, geben sie nicht auf. Jeden Tag werden warme Mahlzeiten und Brot an Menschen in größter Not verteilt, über 2.000 Menschen kommen jeden Tag.
Unsere franziskanischen Mitbrüder und Schwestern sind verlässlich vor Ort und stehen den Menschen in dieser katastrophalen Situation zur Seite. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, weiterhin Hoffnung und Hilfe zu bringen.
Seit Ausbruch des Krieges sind wir in großen Teilen der Ukraine mit über 140 Nothilfeprojekten vor Ort und bei den Menschen. Es mangelt oft an den einfachsten Dingen: Essen, Strom, Kohle, Medikamente. Franziskanerinnen und Franziskaner stehen den Menschen zur Seite, besonders Kindern, kranken und alten Menschen sowie alleinerziehenden Müttern.
Dank Ihrer Spenden verteilen wir Lebensmittel und Babynahrung, bieten Räumlichkeiten und richten Suppenküchen ein. Länger bestehende Projekte wie Kinderheime und Gesundheitsstationen sind auf verstärkte Hilfe angewiesen.
"Man kann sich daran gewöhnen, im Krieg zu überleben - aber man kann sich nicht an das Leid gewöhnen, das der Krieg über die Menschen bringt. Man kann sich nicht an den Kummer gewöhnen, die Probleme", schreibt uns Schwester Halina aus Odessa nach zwei Jahren Krieg. "Wir sind aufgerufen, in diesen schrecklichen Zeiten einen Funken Hoffnung zu bringen, auch wenn wir noch kein Licht am Ende des Tunnels sehen. Dies ist unsere Aufgabe."
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat das Ahrtal schwer getroffen. Ganze Orte in Rheinland-Pfalz, Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden überschwemmt und zerstört. Menschen verloren ihr Leben, ihre Existenz und ihr Zuhause. Die Verzweiflung und der Schock waren groß, viele standen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens.
Die Franziskanerinnen von Nonnenwerth waren vor Ort im Krankenhaus in Remagen, Ahrweiler. Sie betreuten Kranke, leisteten psychologische Hilfe und boten Seelsorge in dieser schweren Zeit. Zudem wurden die Betroffenen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygienematerial versorgt.
Ein Nothilfefonds wurde eingerichtet, der Betroffenen offen stand. Dieser Fonds unterstützte bei der Beschaffung von Mobilität, Mobiliar, Baumaterialien und Werkzeug. Dank Ihrer Spenden konnten wir gemeinsam den Menschen im Ahrtal Hoffnung und Unterstützung bringen, um ihr Leben wieder aufzubauen.
Franziskanerinnen und Franziskaner helfen weltweit dort, wo alle Hoffnung verloren scheint. Mit Ihrer Hilfe können wir die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort für alle Menschen machen. Schließen Sie sich unserer weltweiten franziskanischen Initiative an und unterstützen Sie uns dabei, humanitäre Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend benötigt wird.
Neben Spenden ist das Teilen franziskanischer Hilfsprojekte ein ebenso wertvoller Beitrag, um Aufmerksamkeit auf die existenzielle Not von Millionen Menschen in Krisengebieten weltweit zu lenken. Helfen Sie uns, ein Netzwerk der Solidarität wachsen zu lassen - Ihr Einsatz für Katastrophenhilfe rettet Leben!
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