Die Zukunftswerkstatt - was soll das sein?

Hunger, Flucht und Vertreibung, extreme Armut, Ausbeutung von Mensch und Umwelt – all das sind Themen, denen wir uns nicht nur in unserer Projektarbeit widmen. Die Franziskanische Zukunftswerkstatt setzt sich eine Aufklärungsarbeit zum Ziel, die globale Zusammenhänge und strukturelle Ungleichheiten ersichtlich macht, welche die multiplen Krisen unserer Zeit verursachen.

Wo Liebe ist und Weisheit, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit nach Franz von Assisi

Entlang des Konzepts „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) hinterfragen wir gesellschaftliche Strukturen und Verhaltensmuster und denken über neue Möglichkeiten eines solidarischen Miteinander nach. Anhand der Erfahrungen unserer Projektpartner*innen verweisen wir auf ungerechte und ausbeuterische Mechanismen, mit dem Ziel, zu gerechten und zukunftsfähigen Entscheidungen zu befähigen.

Mit der Zukunftswerkstatt möchten wir unter anderem franziskanisch inspirierte Alternativen zum weitverbreiteten konsumorientierten Lebensstil aufzeigen. Dazu fördern wir die Diskussion aktueller Fragen z.B. in unserer Zeitschrift, der „Grünen Reihe“, in der halbjährlich Beiträge zu brennenden globalgesellschaftlichen Themen veröffentlicht werden sowie bei Vorträgen und Diskussionen in Bonn.

Bei Veranstaltungen beispielsweise zu den Bereichen „Entwicklung“, „Mission“ oder ethisches Wirtschaften lassen wir Menschen zu Wort kommen, die inspirieren, über den Tellerrand hinauszublicken und eine gerechtere und solidarische Gesellschaft zu denken.

Das Motiv unseres Engagements ist die Frage, wie eine nachhaltige, solidarische und gemeinwohlorientierte Zukunft für alle aussehen kann. Dabei inspiriert uns die franziskanische Philosophie und Spiritualität der resonanten Interaktion der Geschöpfe untereinander.

Symposium 800 Jahre Sonnengesang

Anlässlich des Jubiläums 800 Jahre Sonnengesang des Hl. Franziskus veranstalten Franziskaner Helfen, die Fachstelle Franziskanische Forschung, das Franciscaans Studiecentrum der Tilburg University und die Johannes-Duns-Scotus-Akademie ein wissenschaftliches Symposium.

Festvortrag: 24.10.2024; 18:00 Uhr

Tagung: 25.10.2024; 9:00-18:00 Uhr

Thematisch blickt die Tagung auf

  • Grundlagen gelingender Mensch-Mitwelt-Beziehungen im Anthropozän
  • Abrahamitisches Schöpfungsverständnis als Gegenentwurf zum Anthropozentrismus der Moderne
  • Gesellschaftspolitische Konsequenzen aus theologisch/ sozialwissenschaftl. Mitwelttheorien

Weitere Informationen und Anmeldung über .

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Die Grüne Reihe

Die Zeitschrift „Grüne Reihe“ ist die Zeitschrift der Zukunftswerkstatt von Franziskaner Helfen.

Seit 1979 werden hier aktuelle Thematiken aus franziskanisch-christlicher Perspektive behandelt. Die Hefte erscheinen zweimal im Jahr und richten sich an franziskanisch Interessierte, Beschäftigte in der Entwicklungszusammenarbeit, Studierende und Lehrende der Theologie, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften sowie Schwestern und Brüder der franziskanischen Familie. Inhaltlich reichen die Beiträge von konzeptionellen Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit, Nachhaltigkeit und Mission bis zu lokalen Berichten über angewandte Menschenrechts- und Umweltarbeit.

Die Grüne Reihe erscheint in Deutsch und Englisch und ist kostenlos und sowohl gedruckt als auch digital erhältlich. Falls Sie Interesse an der Grünen Reihe haben, schreiben Sie an

Titelbild deutsch

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    Aktuelle Projekte

      • Nothilfe für Alleinstehende, Kinder und alte Menschen

        Perschotravensk, Ukraine

        Nothilfe für Alleinstehende, Kinder und alte Menschen

        Seit fast zwei Jahren kennen die Menschen in der Ukraine nur Krieg, Flucht, Not, Bedrängnis, Angst. Die tägliche Lebenssituation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist höchst prekär.

      • Unabhängig werden - die Backstube der Frauenkoorperative

        Cochabamba, Bolivien

        Unabhängig werden - die Backstube der Frauenkoorperative

        Frauen in Cochabamba sollen sich mit der Gründung einer Bäckerei wirtschaftlich stärken und damit unabhängig von ihren Ehemännern werden. Geplant ist hierzu die Gründung einer Kooperative. Das ermöglicht den Frauen und damit auch ihren Kindern, ihre Lebensqualität zu verbessern und neue Strukturen zum Selbstschutz vor Gewalt zu schaffen

      • Wichtige Bildung

        Insel Palaui, Philippinen

        Wichtige Bildung

        Auf Palaui und in zwei Ortschaften nahe Sta. Ana wirken die Franziskanerinnen und unterstützen die Familien der Agta, die hier seit Generationen sehr einfach leben und ihre eigene Kultur selbstbewusst pflegen. Bildung unter Einbeziehung der Tradition ist jedoch wichtig, hier braucht es Unterstützung.

      • Wichtige Nothilfe für Schule und Internat

        Chhingchhip, Indien

        Wichtige Nothilfe für Schule und Internat

        In der Gemeinde Chhingchhip im Nordosten Indiens führen die Franziskaner eine Schule, die Franziskanerinnen leiten ein Mädcheninternat. Sie haben Mädchen und Jungen von geflüchteten Familien in die Schule und ins Internat aufgenommen, die dringend Unterstützung brauchen.

      • Für die Gesundheit

        Glo-Dijbé, Benin

        Für die Gesundheit

        Schwester Luz schreibt uns, dass Medikamente in der Gesundheitsstation permanent fehlen und kaum Labormaterialien vorhanden sind. Das erschwert die Gesundheitsversorgung und die medizinische Hilfe, die Kranke und Kinder brauchen.

      • Sauberes Trinkwasser für eine Schule

        Nadjoundoré, Togo

        Sauberes Trinkwasser für eine Schule

        Schwester Blaisa möchte für das Gesundheitszentrum einen Brunnen bauen lassen, damit für alle sauberes und sicheres Wasser über den ganzen Tag zugänglich wird.

      • Sauberes Trinkwasser für eine Schule

        Ifakara, Tansania

        Sauberes Trinkwasser für eine Schule

        Schwester Doris möchte für die Schule einen Wasserturm bauen lassen, damit für alle sauberes und sicheres Wasser über den ganzen Tag zugänglich wird.

      • Aufbaunahrung für Babys

        Aquin, Haiti

        Aufbaunahrung für Babys

        Das wachsende Leid der Menschen auf Haiti in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht gipfelt am Ende bei den Allerkleinsten und Schwächsten. Mütter haben keine kindgerechten Nahrungsmittel zur Verfügung, weil die immer teurer werdenden Lebensmittel nicht mehr bezahlbar sind und das, was sie selbst anbauen können, bei Weitem für eine ausgewogene und gesunde Ernährung nicht ausreicht.

      Ihre Spende in guten Händen

      Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

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