Erdbeben in Syrien - wir helfen seit dem ersten Tag der Katastrophe

Seit Jahren helfen die Franziskaner in Syrien und haben auch im Bürgerkrieg nie das Land verlassen. Deswegen helfen sie seit dem Erdbeben den Menschen vor Ort.

In den drei Klöstern in Aleppo sind derzeit rund 2.500 Menschen untergekommen, eine unvorstellbar hohe Anzahl von Personen. Aber jeder wird aufgenommen, die Menschen haben sonst keinen Ort, wo sie hingehen können. "Wir servieren drei Mahlzeiten am Tag. Niemand will nach Hause, weil die Menschen Angst vor anderen, stärkeren Beben haben. Die Temperaturen sinken weiter, sogar unter dem Gefrierpunkt. Deshalb achten wir darauf, die Plätze für die Kinder warm zu halten." In Syrien ist es nicht leicht, an Nahrungsmittel zu kommen, dringende Hilfe wird gebraucht.

Hier bei den Franziskanern bekommen die Opfer des Erdbebens Nahrung, Wasser, einen warmen Schlafplatz - und vor allem auch Trost und Beistand in dieser absoluten Ausnahmesituation.

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Der Krieg in Syrien und die gewaltsamen Auseinandersetzungen haben seit 2011 unvorstellbares Leid ausgelöst.

Auch schon vor dem verheerenden Erdbeben im Februar 2023 ist es eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit. Die Situation der Menschen in Syrien ist immer noch dramatisch.

Vor allem die Kinder leiden, viele von ihnen haben nie etwas anderes kennengelernt als den Krieg. Sie kennen von klein auf Angst, Ausnahmezustand, Hunger und Gewalt. Viele Kinder in Aleppo können immer noch keine Schule besuchen, sind Waisen oder gar verstoßen worden, gezwungen sich alleine auf der Straße durchzuschlagen. Manche Mädchen und Jungen müssen illegaler Kinderarbeit nachgehen, um etwas zu essen zu haben.

Diese Kinder und Millionen weitere Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe und Spenden angewiesen.

Sie brauchen unsere Hilfe und dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Deswegen begleitete die stern TV-Journalistin Sophia Maier für eine Reportage den Leiter von Franziskaner Helfen/ der Missionszentrale, Pater Matthias, ins syrische Aleppo. (mehr erfahren) Sie machten sich ein Bild von dem Leid der Kinder und sahen, wie wichtig es ist, diesen jungen Menschen Hoffnung zu schenken, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihnen eine Perspektive zu geben.

Die Franziskaner sind geblieben

Die Franziskaner haben seit dem Beginn der Unruhen nie das Land verlassen und sind weiterhin unerschütterlich an vielen Orten in Syrien präsent, wie in Aleppo, Latakia, Idlib und Damaskus.

Sie leisten beständige Hilfe für die Kinder und Menschen in einem Land, wo es keinen geregelten Alltag, kein normales Leben mehr gibt.

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