
Armut, Gewalt und Klimafolgen sind in Lateinamerika keine Einzelphänomene, sondern sie verstärken sich gegenseitig. Franziskanerinnen und Franziskaner leben dort, wo die Folgen am stärksten spürbar sind: in Armenvierteln der Großstädte, in indigenen Gemeinschaften im Amazonasgebiet und in Regionen, die immer wieder von Naturkatastrophen getroffen werden.

In Havanna fehlen Strom, Nahrung und Medikamente. Eine Franziskanerschwester kennt die Menschen in ihrem Viertel, hört zu und steht ihnen in ihrer Not verlässlich zur Seite. Im Amazonas misst ein Franziskaner den Blutdruck einer Frau vom Volk der Tiriyó, weil die nächste Klinik Tage entfernt ist. In Magdalena, Bolivien, kommen Kinder in eine Suppenküche, die mehr als Hunger stillt – sie gibt ihnen einen Platz zum Lernen und Aufwachsen. Und auf Jamaika steht ein Bruder neben einem Mann, dessen Haus vom Hurrikan zerstört ist, und plant mit ihm den Wiederaufbau.
Millionen Menschen in Lateinamerika leiden unter Hunger. Indigene Gemeinschaften, Kinder in Favelas, Familien auf der Flucht: Sie alle brauchen Unterstützer, die ihre Realität, Konflikte und die Region verstehen.
Franziskanerinnen und Franziskaner leisten Soforthilfe im Katastrophenfall. Die Arbeit ist nicht ohne Risiko. Und trotzdem bleiben sie, wenn die Schlagzeilen verklingen: mit Schulen für Mädchen in Petrópolis, mit Ausbildung für indigene Frauen in Argentinien, mit einem Zentrum für Binnenflüchtlinge in Kolumbien. Denn Franziskaner Helfen bleibt als Teil der Gemeinschaft. Das schafft Vertrauen.

„Bildung ist das wirksamste Mittel zur Selbstbestimmung, das wir benachteiligten Menschen anbieten können.“
Bruder German in Guatemala
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Hilfsprojekte in Lateinamerika: eine Schule für Kinder in Brasilien, Nothilfe nach einem Sturm in der Karibik oder ein Frühstück für Schulkinder in Kuba. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven für Menschen, die sonst oft vergessen werden.
Immer längere Dürreperioden im Süden Brasiliens machen Wasser zur kostbarsten Ressource – mit Zisternen und Schulungen helfen die Franziskanerbrüder Kleinbauernfamilien, Regenwasser nachhaltig zu nutzen und ihre Lebensgrundlagen zu sichern.
Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert und treffen ein Land, das sich bereits seit Jahren in einer schweren humanitären Krise befindet – gemeinsam mit unseren franziskanischen Partnern leisten wir den betroffenen Familien jetzt Nothilfe.
Das Kinderhaus Mborayhu schenkt Kindern in schwierigen Lebenssituationen ein sicheres Zuhause. Hier erfahren sie Fürsorge, Geborgenheit und die Chance auf einen Neuanfang.
Die Versorgungskrise in Kuba hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Häufige Stromausfälle, Treibstoffmangel sowie Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten belasten den Alltag der Menschen massiv. Besonders ältere Menschen, Familien und Kinder leiden unter der schwierigen Lage. Sie verlieren zunehmend ihre Lebensgrundlage.
Für viele Kinder in Magdalena ist die Suppenküche ein Ort zum Sattwerden, Lernen und Aufwachsen in Sicherheit.
Die Gesundheit indigener Völker im Amazonasgebiet ist durch Umweltzerstörung, eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und äußere Einflüsse stark gefährdet. Besonders in isolierten oder durch Abholzung bedrohten Gebieten leiden Kinder unter schwerer Unterernährung.
Hurrikan „Melissa“ verursachte auf dem Inselstaat Jamaika massive Schäden, großflächige Stromausfälle und zwang tausende Menschen, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Die Franziskaner in Negril bitten dringend um Hilfe für Lebensmittel, Trinkwasser, Kleidung und Baumaterial für den Wiederaufbau zerstörter Häuser.
In Mexiko warten schwerkranke Kinder auf lebensrettende Stammzelltransplantationen, doch fehlende Medikamente und hohe Behandlungskosten gefährden ihre Versorgung. Für notwendige Voruntersuchungen und eine rechtzeitige Behandlung wird dringend Unterstützung benötigt.
Indigene Völker sind in Argentinien von Diskriminierung betroffen. Sie leben oft in prekären Wohnverhältnissen und haben einen erschwerten Zugang zur Bildung, Gesundheit und Arbeit. Eine Ausbildung in Textilnähen und Herstellung von Stoffschuhen soll Perspektiven schaffen.
São Damão ist das größte Armenviertel in Palhoça, es gilt sogar als die größte städtische Favela des Bundesstaates Santa Catarina. Die meisten Menschen leben dort in bitterer Armut. Am meisten leiden die Kinder unter diesen prekären Lebensbedingungen.
Kuba leidet unter extremer Armut, die durch eine schlechte Wirtschaftslage, hohe Inflation und Nahrungsmittelknappheit gekennzeichnet ist. Viele Familien können kaum noch ihre Kinder gesund ernähren.
Der schlimmste Sturm seit vielen Jahren – die Menschen in Jamaika brauchen Hilfe.
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