Es ist weihnachtszeit und es HERRSCHT immer noch KRIEG IN EUROPA. DER KONFLIKT IN DER UKRAINE SORGT FÜR ANGST, VERZWEIFLUNG UND UNERMESSLICHES LEID. DIE LAGE IST NACH WIE VOR DRAMATISCH. Vor allem der schwere winter macht es jeden tag schwer für die menschen. Seit Ausbruch des Krieges sind wir in der gesamten Ukraine mit über 70 Nothilfeprojekten vor Ort und bei den Menschen.

Im klirrend kalten Winter stehen wir den Menschen in der Ukraine zur Seite. Dank Ihrer Spende verteilen wir mit den Franziskanerinnen und Franziskaner vor Ort warme Decken, bieten warme Räumlichkeiten und richten Suppenküchen ein. Im Winter bei eisiger Kälte sind diese Hilfen überlebenswichtig.
Ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine hält weiter an. Dank Ihrer Spende helfen wir weiter, jeden Tag aufs Neue.

"Der Winter ist hart, die Menschen frieren und haben Hunger. Viele Heizungen gehen nicht oder die Menschen haben kein Geld für Kohle oder Gas. Und die Menschen frieren auch innerlich, sie brauchen Wärme, Hoffnung und Zuspruch. Unser Kloster steht allen offen, die Schutz, Unterkunft oder Nahrung benötigen, oder auch bei uns Unterschlupf suchen, hauptsächlich Frauen und Kinder", berichtet unser Mitbruder Romuald. Jeden Tag versorgen die Franziskaner in Konotop und vielen anderen Orten der Ukraine so viele Menschen wie möglich, bringen warmes Essen und Tee, Decken, Medikamente und Beistand.

Hilfe ist jetzt so dringend notwendig – und wir bitten um Ihre Unterstützung für die Menschen in Not!

Mission:
Nothilfe: Warme Speisen und Getränke, Heizhilfen, Decken und Medikamente

  • Wo: Ukraine, Grenzgebiete Slowakei und Ungarn
  • Wem wird geholfen: Den Menschen in Not in der Ukraine
  • Wer ist vor Ort: Bruder Romuald und viele andere
  • Benötigte Mittel: Jeder Euro hilft!
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Hier sind wir vor Ort

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Seit Russland in das Land einmarschiert ist, fliehen viele Menschen Richtung Westen, die Zahl der Ankommenden in der Karpatenukraine, in Vinogradiv oder auch in Uzhgorod, wo unsere Mitbrüder auch aktiv sind, steigt täglich dramatisch. Aber auch in der benachbarten Ostslowakei oder an der Grenze zu Ungarn helfen die dort ansässigen Mitbrüder den Flüchtenden, organisieren Hilfsmittel und Unterkünfte. Über die Grenze im mittelslowakischen Pruske steht ein ganzes Kloster für Flüchtende bereit.

In vielen anderen Städten und Regionen helfen die Franziskanerschwestern und -Brüder den Menschen vor Ort, vor allem alten und kranken Menschen und alleinerziehenden Müttern, die nicht fliehen können oder wollen.

Wie sieht unsere Hilfe aus?

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Wasser, Nahrungsmittel
und Medikamente

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Schutz und
Unterkunft

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Beistand und
Trost

Die Lage vor Ort, insbesondere in den umkämpften Gebieten, ist nach wie vor chaotisch und schwer berechenbar. So berichteten uns die Franziskanerinnen von Vorsel, die am Stadtrand von Kiew ein Kinderheim betreiben, dass sie mit ihren Schützlingen flüchten mussten. Vor dem Haus landete eine Rakete, die Gott sei Dank aber nicht explodierte. Der Schock sitzt tief, vor allem die Kinder sind traumatisiert.

Wir sind mit unseren Brüdern und Schwestern im fortlaufenden Kontakt, um weitere Hilfen zu organisieren. "Es ist unsere oberste Priorität, den Menschen zu helfen und Leben zu retten“ sagt Pater Oliver, Leiter von FRANZ HILF.

Gemeinsam mit unserem Partnerhilfswerk FRANZ HILF sind wir seit vielen Jahren in der Ukraine vor Ort und helfen Menschen in Not. Diese seit langer Zeit aufgebauten Strukturen, gemeinsam mit den Franziskanern, die vor Ort leben, macht es uns möglich, besonders gut und effizient zu helfen, zu improvisieren und organisieren, auch und gerade in den Wirren von immer wieder neuen und unberechenbaren Kriegssituationen.

 

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Beispiele unserer Ukraine-Nothilfeprojekte:

Winterhilfe Ukraine

Die Menschen frieren und hungern. Es ist klirrend kalt in der Ukraine. Selbst wenn die Wärmeversorgung in manchen Städten noch funktioniert, haben die Menschen kein Geld, um die Gas- und Stromrechnung zu bezahlen oder Kohle zu kaufen. Auch für Essen ist kaum Geld da, oder die Läden sind leer.

In vielen Projekten im gesamten Land helfen wir den Menschen durch den eiskalten Winter. Mit warmen Getränken und Speisen, Heizhilfen, Unterkünften und Decken. Und mit Zuspruch, einem offenen Ohr und Hoffnung. Denn auch Herzen wollen gewärmt werden.

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Suppenküche Odessa

Auch in der südukrainischen Hafenstadt Odessa sind die Menschen von der Versorgung abgeschnitten, die Lage ist katastrophal.

Viele Bewohner haben keine Vorräte mehr, die Supermärkte sind leer oder geschlossen. Gemeinsam mit Freiwilligen tun die Franziskaner in Odessa ihr Möglichstes, um Lebensmittel zu besorgen und so viele wie möglich satt zu bekommen. Die Brüder und die Freiwilligen tun alles, um zusammen zu halten, in diesem Krieg die Hoffnung zu bewahren und sich gegenseitig ein Lächeln zu schenken.

Derzeit kann bei den Brüdern jeden Tag für rund 70 Bedürftige gekocht werden. Doch es werden jeden Tag mehr Menschen, die Hunger leiden und Hilfe brauchen.

Hilfe für alleinerziehende Mütter

Viele Menschen in der Stadt Konotop nordöstlich von Kiew müssen aktuell unter schwierigsten Bedingungen ausharren. Besonders Alleinerziehende mit Neugeborenen und Kindern sind auf die Hilfe von außen angewiesen.

Die meisten Männer der Region sind im Krieg in der Armee oder bei der Landesverteidigung. Frauen, die vor kurzem noch Kinder geboren haben, bleiben mit den Problemen zu Hause allein und können sich nicht bei der Warteschlange für Windeln, Kinderlebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln anstellen. Viele Frauen, die vor Kurzem entbunden haben oder mit Babys und Kleinkindern Zuhause sind, verzweifeln und können weder gut für sich sorgen, noch haben sie die Möglichkeit zu fliehen. Deswegen helfen die Franziskaner diesen Müttern und ihren Babies und Kindern  – mit Ausstattung und Versorgung.

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Versorgung von Flüchtlingen

In Seredne, wie in vielen weiteren Städten und Dörfern betreuen Franziskaner täglich Flüchtlinge. Es wird stetig schwieriger für die Flüchtlinge, aus den zentralen und östlichen Regionen der Ukraine nach Westen zu kommen. Die Routen werden immer gefährlicher; viele aus den Großstädten suchen in kleineren, unbedeutenden Ortschaften Schutz. Man glaubt dort in größerer Sicherheit zu sein. Wir wollen den Menschen helfen, die dramatische Situation zu überstehen. Notwendig sind vor allem Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente.

Medikamente für ein Kinderkrankenhaus

Ein dringender Hilferuf erreichte uns aus dem Kinderkrankenhaus aus der Stadt Schytomyr westlich von Kiev. Der Kinderarzt Dr. Juri Dowgopolij berichtete uns, dass es selbst an gängigen Mitteln wie Antibiotika und Durchfallpräparaten fehlte und erstellte eine Liste mit notwendigen Medikamenten und medizintechnischen Materialien.

Pater Elisäus organsierte den Transport von 2 Tonnen Medikamenten von Enzersdorf in Österreich, die über das Kloster Rawa-Ruska in der Westukraine nun nach Schytomyr gebracht und jetzt in der Kinderklinik angekommen sind. Die Kinder dort können jetzt weiter medizinisch versorgt werden.

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In einem sehr persönlichen und bewegenden Brief berichtet uns Schwester Bozhena aus Zhytomyr in der Ukraine:
„Der Krieg brachte so viel Leid, Gewalt, Familientrennung und Tod. Es ist sehr schwer das in Worte zu fassen, meine Gefühle sind überfordert. Wie kann ich das alles verkraften und mit all meiner Kraft versuchen, voll und ganz zu leben und den Menschen in Not zu dienen? Das Leben hat sich völlig verändert. Wir Franziskanerschwestern blieben in Zhytomyr und helfen den Menschen, die nicht weggehen können oder wollen. Darunter Familien mit blinden Menschen, 15 Erwachsene und 8 Kinder, die unter sehr schwierigen Bedingungen leben.

Wir versorgen sie mit Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln. Wir helfen auch unseren Nachbarn, von denen die meisten Rentner sind, die nicht weggehen wollten. Unser Haus ist bereit, diejenigen aufzunehmen und zu beherbergen, die keinen Ort haben, an den sie zurückkehren können. Es gibt Tage, die geistig und körperlich sehr anstrengend sind. Gott erhört unsere Gebete und gibt uns Kraft, Hoffnung und Glauben."

 

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