Gemeinsam Frauenrechte stärken!
“Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, so beginnt Art. 3 Abs. 2 unseres Grundgesetzes. In vielen Regionen unserer Welt sieht die Lebensrealität vieler Frauen allerdings ganz anders aus: Benachteiligung, Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt beschneiden elementarste Grundrechte, schränken Freiheiten ein und verhindern Entwicklungsmöglichkeiten, weil zum Beispiel der Zugang zu Bildung nicht gegeben ist.
Unsere Mission ist es, Frauen nicht nur eine Stimme zu geben, sondern ihnen auch die Mittel und Möglichkeiten an die Hand zu geben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Dafür stellen Franziskanerinnen und Franziskaner weltweit Frauen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Denn die Stärkung und Befähigung von Frauen ist mehr als ein Ziel; es ist die Chance auf eine gerechte und friedvolle Welt.
In vielen Teilen der Welt leben Frauen unter Bedingungen, die ihre Stimmen zum Schweigen bringen. Beschneidungen, Zwangsehen und -prostitution gehören in zahlreichen Ländern immer noch zur grausamen Realität. Die enormen psychischen Belastungen und das hohe Gesundheitsrisiko machen ein menschenwürdiges Leben unmöglich.
Doch mit jeder Hand, die wir ausstrecken, mit jeder Unterstützung, die wir bieten, stärken wir ihre Chancen auf eine bessere Zukunft. Durch gezielte Hilfsprojekte schaffen wir Räume, in denen Frauen ihre volle Stärke entfalten, sich wirtschaftlich unabhängig machen und aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaften teilhaben. Mit Ihren Spenden geben Sie uns dabei die Möglichkeit, diese Vorhaben nachhaltig umzusetzen und uns weltweit für die Rechte der Frauen einzusetzen.
Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.
Über Grenzen und Kontinente hinweg engagieren wir als Franziskaner Helfen uns für Frauen, die sich in prekären und schwierigen Lebensumständen befinden. Unsere Mission führt uns von der Unterstützung von Bildungsinitiativen in ländlichen Gebieten Afrikas, der Notversorgung alleinerziehender Mütter in den Krisengebieten Europas bis hin zur Förderung wirtschaftlicher Unabhängigkeit von Frauen in den Favelas Südamerikas.
Unser Ziel ist klar: Nachhaltige Veränderungen schaffen, die Frauen in die Lage versetzen, selbst für eine bessere Zukunft zu sorgen. Durch Projekte, die Bildung, Gesundheit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Schutz vor Gewalt umfassen, möchten wir Frauen neue Wege der Selbstbestimmung eröffnen.
Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen können wir so das Leben von Frauen, ihren Familien und ganzen Gemeinschaften zum Positiven verändern.
Mit jedem Projekt, welches neu entsteht, haben wir die Chance, vorgezeichnete und scheinbar festgefahrene Strukturen zu verändern und mit Engagement und Solidarität echte Veränderungen herbeizuführen, die Frauen dazu befähigen, ihre eigene Geschichte zu schreiben.
Dank der Unterstützung durch Spenderinnen und Spender können wir als Franziskaner Helfen so nicht nur Projekte wie Lúcias Suppenküche und die Bäckereikooperative von Franziskanerbruder Carmelo fördern, sondern Frauen vor Ort ein Stück Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit zurückgeben.
In Porto Alegre hat Lúcia, eine engagierte Müllsammlerin, zusammen mit den Franziskanern eine Suppenküche ins Leben gerufen, die täglich ein warmes Essen für arme Menschen in der Favela bereitstellt. Mit Hilfe von Freiwilligen wird meist eine nahrhafte Suppe und Brot serviert, zu besonderen Anlässen auch mal Würstchen. Besonders herzerwärmend sind die Feste, die Lúcia für die Kinder des Armenviertels organisiert, mit Trampolinen und Hüpfburg, um ihnen Freude zu bereiten. Lúcia träumt davon, noch mehr zu tun, um die Gemeinschaft zu unterstützen.
In Cochabamba erleben viele indigene Frauen Diskriminierung und häusliche Gewalt, was ihnen den Zugang zu politischer Teilhabe und Gesundheitsversorgung erschwert. Pater Carmelo und seine Mitbrüder haben erkannt, dass das Zuhause für viele dieser Frauen nicht ein Ort des Schutzes, sondern großer Gefahr ist. Um eine positive Veränderung herbeizuführen, setzen sie ein bemerkenswertes Projekt um: Die Gründung einer Bäckereikooperative. Diese Initiative ebnet Frauen den Weg zu einem selbstbestimmten Leben und einer sicheren Zukunft. Durch berufliche Bildung und damit der Möglichkeit wirtschaftlicher Unabhängigkeit auf der einen Seite sowie Angeboten zur Persönlichkeitsentwicklung und Gewaltprävention zur Stärkung des eigenen Selbstwertgefühles auf der anderen Seite, eröffnen sich neue Perspektiven für sie und ihre Familien.

In Medellín, einer Stadt, in der Arbeitslosigkeit und Gewalt den Alltag vieler Familien prägen, sehen Frauen wie Yudi Milena oft keinen anderen Ausweg, als den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder durch Prostitution zu verdienen. Seit vielen, vielen Jahren bringt diese Realität Kinder in ein Umfeld, das ihnen kaum Perspektiven bietet. Um diese wirklich harten Schicksale sich nicht selbst zu überlassen, engagieren sich Franziskanerschwestern und -brüder seit 40 Jahrenin Medellín für Frauen und Mädchen in Not. Sie bieten Schutz und Unterstützung, nicht nur für die Mütter, sondern auch für ihre Kinder, die so eine Chance auf eine bessere Zukunft erhalten.
Durch das Auffang- und Ausbildungszentrum, wo täglich 200 Frauen Hilfe finden, wird Yudi Milena und anderen Frauen eine Alternative geboten. Hier erhalten sie Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und beruflicher Qualifikation. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es den Frauen, ein neues Leben aufzubauen, fernab von Prostitution und Ausbeutung, und eröffnet auch ihren Kindern Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft.
In Porto Alegre, Brasilien, steht Elvira stellvertretend für viele Frauen, die als Recycling-Müllsammlerinnen, den sogenannten Catadores, ihren Lebensunterhalt verdienen. Viele von ihnen leben in Armut, alleinerziehend und unter prekären Bedingungen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elvira zur Haupternährerin ihrer Familie und arbeitet seither sechs Tage die Woche als Catadora.
Früher war sie darauf angewiesen, Müllwagen zu mieten, was einen erheblichen Teil ihres Einkommens verschlang. Mit der Unterstützung der Franziskaner vor Ort konnte sie einen eigenen Müllwagen erwerben und diese finanzielle Last überwinden. Nun kann Elvira effizienter arbeiten, spart die Mietkosten, sorgt für ein stabiles Einkommen, gibt ihrer Familie neue Hoffnung und leistet mit ihrer Arbeit ganz nebenbei noch einen wichtigen Beitrag für die Umwelt.
Ihr Engagement und ihre Hartnäckigkeit haben es ihr ermöglicht, ein kleines Haus zu bauen und so für sich und ihre Familie ein sicheres Zuhause zu schaffen. Elviras Geschichte ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie gezielte Hilfe zur Selbsthilfe Menschen in die Lage versetzt, ihre Lebensumstände grundlegend zu verbessern und selbstständig für ihre Familien zu sorgen.
Ihre Unterstützung ist der Schlüssel zur Verwirklichung unserer Arbeit und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen weltweit. Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft, und helfen Sie uns, nachhaltige Veränderungen zu schaffen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen entscheidenden Unterschied im Leben von Frauen und ihren Familien.
Doch auch das Teilen unserer Mission und der Geschichten, die wir gemeinsam schreiben, innerhalb Ihres eigenen Netzwerks ist eine kraftvolle Form der Hilfe. Durch das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit, die Sie für die Belange von Frauen weltweit schaffen, erweitern Sie den Kreis der Unterstützer und tragen so zu einer größeren Wirkung unserer Arbeit bei.
Jeder Beitrag zählt, jede Handlung wirkt. Gemeinsam haben wir die Kraft, die Welt zu einem gerechteren Ort für Frauen zu machen. Seien Sie Teil dieser wichtigen Veränderung und engagieren Sie sich mit uns für die Stärkung von Frauen weltweit.
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