Für eine gerechtere Welt: Unsere Hilfsfprojekte für Frauen weltweit

“Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, so beginnt Art. 3 Abs. 2 unseres Grundgesetzes. In vielen Regionen unserer Welt sieht die Lebensrealität vieler Frauen allerdings ganz anders aus: Benachteiligung, Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt beschneiden elementarste Grundrechte, schränken Freiheiten ein und verhindern Entwicklungsmöglichkeiten, weil zum Beispiel der Zugang zu Bildung nicht gegeben ist.

Unsere Mission ist es, Frauen nicht nur eine Stimme zu geben, sondern ihnen auch die Mittel und Möglichkeiten an die Hand zu geben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Dafür stellen Franziskanerinnen und Franziskaner weltweit Frauen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Denn die Stärkung und Befähigung von Frauen ist mehr als ein Ziel; es ist die Chance auf eine gerechte und friedvolle Welt.

Tue Gutes, wo es nötig ist, Gutes zu tun Schwester Mariazinha

aus Karopady in Indien

Herausforderungen und Chancen: Warum Frauen Hilfe benötigen

In vielen Teilen der Welt leben Frauen unter Bedingungen, die ihre Stimmen zum Schweigen bringen. Beschneidungen, Zwangsehen und -prostitution gehören in zahlreichen Ländern immer noch zur grausamen Realität. Die enormen psychischen Belastungen und das hohe Gesundheitsrisiko machen ein menschenwürdiges Leben unmöglich.

Doch mit jeder Hand, die wir ausstrecken, mit jeder Unterstützung, die wir bieten, stärken wir ihre Chancen auf eine bessere Zukunft. Durch gezielte Hilfsprojekte schaffen wir Räume, in denen Frauen ihre volle Stärke entfalten, sich wirtschaftlich unabhängig machen und aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaften teilhaben. Mit Ihren Spenden geben Sie uns dabei die Möglichkeit, diese Vorhaben nachhaltig umzusetzen und uns weltweit für die Rechte der Frauen einzusetzen.

Transparenz ist uns wichtig

Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) – Ihre Spende kommt an!

Hand in Hand: Unsere lokalen Frauenprojekte weltweit

Junge Frau in schwarzem Talar und Doktorhut steht vor einem Gebäude, lächelt stolz in die Kamera und hält ihre Abschlussurkunde in die Höhe.

Über Grenzen und Kontinente hinweg engagieren wir als Franziskaner Helfen uns für Frauen, die sich in prekären und schwierigen Lebensumständen befinden. Unsere Mission führt uns von der Unterstützung von Bildungsinitiativen in ländlichen Gebieten Afrikas, der Notversorgung alleinerziehender Mütter in den Krisengebieten Europas bis hin zur Förderung wirtschaftlicher Unabhängigkeit von Frauen in den Favelas Südamerikas.

Unser Ziel ist klar: Nachhaltige Veränderungen schaffen, die Frauen in die Lage versetzen, selbst für eine bessere Zukunft zu sorgen. Durch Projekte, die Bildung, Gesundheit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Schutz vor Gewalt umfassen, möchten wir Frauen neue Wege der Selbstbestimmung eröffnen.

Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen können wir so das Leben von Frauen, ihren Familien und ganzen Gemeinschaften zum Positiven verändern.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen

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Mit jedem Projekt, welches neu entsteht, haben wir die Chance, vorgezeichnete und scheinbar festgefahrene Strukturen zu verändern und mit Engagement und Solidarität echte Veränderungen herbeizuführen, die Frauen dazu befähigen, ihre eigene Geschichte zu schreiben.

Dank der Unterstützung durch Spenderinnen und Spender können wir als Franziskaner Helfen so nicht nur Projekte wie Lúcias Suppenküche und die Bäckereikooperative von Franziskanerbruder Carmelo fördern, sondern Frauen vor Ort ein Stück Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit zurückgeben.

Wärme und Hoffnung in Porto Alegre: Lúcias Suppenküche

In Porto Alegre hat Lúcia, eine engagierte Müllsammlerin, zusammen mit den Franziskanern eine Suppenküche ins Leben gerufen, die täglich ein warmes Essen für arme Menschen in der Favela bereitstellt. Mit Hilfe von Freiwilligen wird meist eine nahrhafte Suppe und Brot serviert, zu besonderen Anlässen auch mal Würstchen. Besonders herzerwärmend sind die Feste, die Lúcia für die Kinder des Armenviertels organisiert, mit Trampolinen und Hüpfburg, um ihnen Freude zu bereiten. Lúcia träumt davon, noch mehr zu tun, um die Gemeinschaft zu unterstützen.

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Empowerment in Cochabamba: Die Bäckereikooperative von Franziskanerbruder Carmelo

In Cochabamba erleben viele indigene Frauen Diskriminierung und häusliche Gewalt, was ihnen den Zugang zu politischer Teilhabe und Gesundheitsversorgung erschwert. Pater Carmelo und seine Mitbrüder haben erkannt, dass das Zuhause für viele dieser Frauen nicht ein Ort des Schutzes, sondern großer Gefahr ist. Um eine positive Veränderung herbeizuführen, setzen sie ein bemerkenswertes Projekt um: Die Gründung einer Bäckereikooperative. Diese Initiative ebnet Frauen den Weg zu einem selbstbestimmten Leben und einer sicheren Zukunft. Durch berufliche Bildung und damit der Möglichkeit wirtschaftlicher Unabhängigkeit auf der einen Seite sowie Angeboten zur Persönlichkeitsentwicklung und Gewaltprävention zur Stärkung des eigenen Selbstwertgefühles auf der anderen Seite, eröffnen sich neue Perspektiven für sie und ihre Familien.

Cochabamba, Bolivien  Frauengruppe des Stadteils Primero de Mayo beim Backen.
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Wege aus der Not: Hoffnung für Mütter und Kinder in Medellín

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TALLER CONOCIMIENTO PERSONAL GRUPO BELLEZA-4

In Medellín, einer Stadt, in der Arbeitslosigkeit und Gewalt den Alltag vieler Familien prägen, sehen Frauen wie Yudi Milena oft keinen anderen Ausweg, als den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder durch Prostitution zu verdienen. Seit vielen, vielen Jahren bringt diese Realität Kinder in ein Umfeld, das ihnen kaum Perspektiven bietet. Um diese wirklich harten Schicksale sich nicht selbst zu überlassen, engagieren sich Franziskanerschwestern und -brüder seit 40 Jahrenin Medellín für Frauen und Mädchen in Not. Sie bieten Schutz und Unterstützung, nicht nur für die Mütter, sondern auch für ihre Kinder, die so eine Chance auf eine bessere Zukunft erhalten.

Durch das Auffang- und Ausbildungszentrum, wo täglich 200 Frauen Hilfe finden, wird Yudi Milena und anderen Frauen eine Alternative geboten. Hier erhalten sie Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und beruflicher Qualifikation. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es den Frauen, ein neues Leben aufzubauen, fernab von Prostitution und Ausbeutung, und eröffnet auch ihren Kindern Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft.

Ein kleiner Müllwagen, große Veränderung: Wie Elvira ihre Familie in eine bessere Zukunft führt

In Porto Alegre, Brasilien, steht Elvira stellvertretend für viele Frauen, die als Recycling-Müllsammlerinnen, den sogenannten Catadores, ihren Lebensunterhalt verdienen. Viele von ihnen leben in Armut, alleinerziehend und unter prekären Bedingungen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elvira zur Haupternährerin ihrer Familie und arbeitet seither sechs Tage die Woche als Catadora.

Früher war sie darauf angewiesen, Müllwagen zu mieten, was einen erheblichen Teil ihres Einkommens verschlang. Mit der Unterstützung der Franziskaner vor Ort konnte sie einen eigenen Müllwagen erwerben und diese finanzielle Last überwinden. Nun kann Elvira effizienter arbeiten, spart die Mietkosten, sorgt für ein stabiles Einkommen, gibt ihrer Familie neue Hoffnung und leistet mit ihrer Arbeit ganz nebenbei noch einen wichtigen Beitrag für die Umwelt.

Ihr Engagement und ihre Hartnäckigkeit haben es ihr ermöglicht, ein kleines Haus zu bauen und so für sich und ihre Familie ein sicheres Zuhause zu schaffen. Elviras Geschichte ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie gezielte Hilfe zur Selbsthilfe Menschen in die Lage versetzt, ihre Lebensumstände grundlegend zu verbessern und selbstständig für ihre Familien zu sorgen.

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Gemeinsam Großes bewirken: Werden Sie aktiv für Frauenrechte

Ihre Unterstützung ist der Schlüssel zur Verwirklichung unserer Arbeit und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen weltweit. Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft, und helfen Sie uns, nachhaltige Veränderungen zu schaffen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen entscheidenden Unterschied im Leben von Frauen und ihren Familien.

Doch auch das Teilen unserer Mission und der Geschichten, die wir gemeinsam schreiben, innerhalb Ihres eigenen Netzwerks ist eine kraftvolle Form der Hilfe. Durch das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit, die Sie für die Belange von Frauen weltweit schaffen, erweitern Sie den Kreis der Unterstützer und tragen so zu einer größeren Wirkung unserer Arbeit bei.

Jeder Beitrag zählt, jede Handlung wirkt. Gemeinsam haben wir die Kraft, die Welt zu einem gerechteren Ort für Frauen zu machen. Seien Sie Teil dieser wichtigen Veränderung und engagieren Sie sich mit uns für die Stärkung von Frauen weltweit.

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Projekte für die Fauenrechte

    • Berufliche Perspektiven für Indigene

      Embarcación, Argentinien

      Berufliche Perspektiven für Indigene

      Indigene Völker sind in Argentinien von Diskriminierung betroffen. Sie leben oft in prekären Wohnverhältnissen und haben einen erschwerten Zugang zur Bildung, Gesundheit und Arbeit. Eine Ausbildung in Textilnähen und Herstellung von Stoffschuhen soll Perspektiven schaffen.

    • Berufliche Bildung für Frauen und Mädchen

      Banswara, Indien

      Berufliche Bildung für Frauen und Mädchen

      Patriarchalische Strukturen und die Angst um die Sicherheit der Frauen erschweren den Zugang zu Bildung und Arbeit. Eine Berufsausbildung ist für viele Frauen, besonders alleinerziehende Mütter, die einzige Chance, Armut zu überwinden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

    • Kampf gegen Mangelernährung

      Adama (Nazareth), Äthiopien

      Kampf gegen Mangelernährung

      Mangelernährung bei Kindern in Äthiopien ist ein ernstes Problem. Die Franziskanerinnen stellen Spezialnahrung, Wasser und medizinische Versorgung für Kleinkinder und Schwangere bereit.

    • Frauen schützen und stärken

      Würzburg, Deutschland

      Frauen schützen und stärken

      Frauen in Not brauchen Sicherheit und Zukunft: hier finden sie ein Zuhause, Stabilität und langfristige Begleitung.

    • Förderprogramme für Dalit-Frauen

      Chattisgarh, Indien

      Förderprogramme für Dalit-Frauen

      Die Familien der Dalit sind vielfach ausgeschlossen von Bildung und dem Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Das tägliche Leben der Frauen ist geprägt von Armut, Ungleichheit, Gewalt in den Familien, Menschenhandel, Zwangs- und Kinderheirat.

    • Gemeinsam Großes bewirken

      Porto Alegre, Brasilien

      Gemeinsam Großes bewirken

      Die Franziskaner bringen Menschen in verschiedenen Notsituationen zusammen, um nach Auswegen aus ihren Notlagen zu suchen, um Mut zu sprechen und familiäre Beziehungen zu stärken.

    • Gemeinsam für Kinder- und Frauenrechte

      Nagaland, Indien

      Gemeinsam für Kinder- und Frauenrechte

      Kinder, Jugendliche und Frauen bekommen im Zentrum der Franziskanerinnen Trainings zur Aufklärung von häuslicher und sexueller Gewalt, Menschenhandel, kommerziellen Sexarbeit, zu Menschenrechten und Selbstorganisation, um sie in ihren Rechten zu stärken und sie vor Menschenhandel und Zwangsarbeit zu schützen.

    • Perspektiven schaffen für Mädchen durch Bildung und sauberes Trinkwasser

      Oenopu Village, Westtimor

      Perspektiven schaffen für Mädchen durch Bildung und sauberes Trinkwasser

      Die Menschen aus den umliegenden Dörfern von Oenopu gehören zur Biboki Etnie. Sie haben kaum Zugang zur Teilhabe an der Gesellschaft, zu sauberem Wasser, auch nicht zu Schulbildung.

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