Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo ist weiter dramatisch: Nachdem die bewaffnete Gruppe die Millionenstadt Goma besetzt hat, sind Hunderttausende Menschen auf der Flucht.

Viele Familien haben alles verloren und stehen vor dem Nichts. Angst und Verzweiflung sind im Kongo allgegenwärtig. Es fehlt an Nahrung, Wasser, Hygienemitteln und Schutz vor der Gewalt.

Unsere Franziskanerbrüder und -schwestern sind im Kongo vor Ort und leisten unermüdlich Nothilfe. Sie bieten Schutz, verteilen Lebensmittel und sind für die Menschen da. Nicht erst seit jetzt, sondern seit drei Jahren, denn so lange schon schwelt der Konflikt im Kongo, so lange schon fliehen Menschen. Doch die Lage wird immer dramatischer: Die Unterkünfte, Kloster und Pfarreien sind mit Flüchtenden überlaufen. Die Camps sind überfüllt, die hygienischen Bedingungen katastrophal. Es gibt keinen Strom, kein sauberes Wasser, keine Möglichkeit zur Kommunikation. Uns erreichen viele Berichte von unermesslichem Leid.

Mission:
Nahrungsmittel, Wasser, Decken, Feuerholz

  • Wo: Goma, DR Kongo
  • Wem wird geholfen: Allen Menschen, die lebenswichtige Hilfe brauchen
  • Wer ist vor Ort: Schwester Tabiya, Bruder Bienvenu und viele andere

Große Not - Hilfe ist lebenswichtig

Schwester Tabiya beschreibt die Lage eindringlich: "Unsere Schwestern haben den Angriff alle überlebt, aber wir haben auf den Straßen Leichen gesehen. Es gibt teilweise immer keinen Strom, kein Wasser, keine Möglichkeit zur Hilfe. Und immer mehr verzweifelte Menschen suchen bei uns Schutz. Sie können nicht zurück, es ist zu gefährlich."

Die Not ist überwältigend. Unsere Helfer im Kongo benötigen dringend Unterstützung, um den Menschen Hoffnung und das Nötigste zum Überleben zu geben: Wasser, Lebensmittel, Decken, Feuerholz, Kochgeschirr, Zelte und Hygienematerial.

 

Bruder Bienvenu sendet einen eindringlichen Hilferuf: "Die Vertriebenen, gerade in den Flüchtlingscamps, brauchen dringend Hilfe. Es gibt kein Essen, keine Unterkünfte – die verzweifelten Flüchtenden brauchen uns. Wir bitten Sie: Helfen Sie uns, diesen Menschen das Überleben zu sichern!"

Menschen mit Krücken stehen in Warteschlange
provisorisches Zeltlager für Geflüchtete im Kongo
Mutter trägt Baby auf den Rücken gebunden
Frau trägt Sack Reis auf dem Kopf, den sie von Franziskanern erhalten hat

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