Für Würde, Freiheit und Frieden
Weltweit sind Menschen Diskriminierung, Folter, Hinrichtungen, politischer oder ethnisch-religiöser Verfolgung, sowie Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Kriege und Naturkatastrophen verursachen unermessliches Leid; anhaltende Konflikte und wirtschaftliche Ungleicheit vertiefen sich, Diskriminierung nimmt zu. Die Menschenrechtslage ist in vielen Regionen der Welt verheerend.
“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ – so lautet der erste Satz der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Inspiriert von der Vision einer Welt, in der jeder Mensch in Würde und Freiheit leben kann, setzen wir uns aktiv gegen globale Menschenrechtsverletzungen ein und unterstützen lokale Initiativen, die sich für ein Leben aller in Würde engagieren.
Werden Sie Teil unserer Mission - Zusammen für Menschenwürde weltweit!
Durch verschiedene Organisationen ist die franziskanische Familie heute global vernetzt und engagiert sich weltweit gegen die Missachtung von Menschenrechten.
An vielen Orten der Welt stellen Franziskanerinnen und Franziskaner ihr Leben in den Dienst hilfsbedürftiger Menschen, z.B. für die Rechte von Migranten in Mexiko, für das Recht auf Schulbildung in Benin oder setzen sich ein für obdachlose Menschen in Deutschland.
Setzen Sie sich mit uns, ganz im Sinne des hl. Franziskus, für die Erhaltung und Stärkung von Menschenrechten ein. Mit Ihrer Spende treten wir globaler Ungleichheit aktiv entgegen, unterstützen weltweit nachhaltige Projekte und fördern lokale Initiativen, die sich für ein würdevolles Leben eines jeden Einzelnen engagieren.
Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.
So unterschiedlich die Herausforderungen sind, so eindeutig ist unser Ziel: Seit über 50 Jahren setzen wir uns für eine gerechtere und nachhaltigere Welt ein. Das tun wir direkt vor Ort mit Hilfsprojekten, die an den tatsächlichen Lebensumständen der Menschen ausgerichtet sind, sie mit einbeziehen und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen sollen.
Unsere Initiativen orientieren sich an der Agenda 2023 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von 193 UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde. Zentraler Bestandteil der Agenda 2030 sind die 17 Sustainable Development Goals (SDGs): Für unseren unermüdlichen Einsatz als Hilfswerk sind sie der Kompass, der uns den Weg hin zu einer besseren Zukunft für alle weist.
Dauerhafte Krisen sind oft ein Ergebnis verantwortungsloser Politik. Über unsere Partnerorganisation Franciscans International tragen wir Menschenrechtsverletzungen vor die Vereinten Nationen und stellen uns so an die Seite derjenigen, deren Stimme kaum gehört wird. In den Büros von Franciscans International in New York und Genf arbeiten Juristinnen und Menschenrechtsexperten daran, die Belange aus den lokalen Projekten der franziskanischen Familie in die multinationale Politik der Vereinten Nationen einzubringen: Sie beteiligen sich in den unterschiedlichen UN-Gremien, bringen Statements beim UN-Menschenrechtsrat ein und beobachten politische Entwicklungen, die die Einhaltung der Menschenrechtscharta betreffen. Die engagierte Stimme von Franziskanerinnen und Franziskanern bei den Vereinten Nationen wurde vor Kurzem von UNICEF ausgezeichnet, einen ausführlichen Beitrag dazu finden Sie hier:
Die Franziskanische Stimme für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen
Mit Ihrer Unterstützung können wir noch mehr erreichen. Durch Ihre Spende ermöglichen Sie nicht nur sofortige Hilfe für Arme, Schwache und Ausgegrenzte, sondern Sie fördern auch nachhaltige Entwicklungen.
Viele Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind psychisch stark belastet, leiden unter Traumata oder Angstzuständen. Wir unterstützen sie dabei, diese tiefgreifenden Erfahrungen zu verarbeiten und neue Lebenskraft zu schöpfen.
Die Vermittlung von Wissen über Menschenrechte und gesetzliche Rahmenbedingungen ist unerlässlich. Wir klären Menschen darüber auf, welche Rechte ihnen zustehen und wie sie diese wirkungsvoll einfordern können. Durch Aufklärung und Bildungsarbeit stärken wir die Stimmen von Betroffenen für mehr Gerechtigkeit und eröffnen Wege in ein selbstbestimmtes Leben.
Wir stellen sicher, dass Menschen, die ihre Rechte verteidigen oder sich gegen Unrecht zur Wehr setzen müssen, Zugang zu fachkundiger Rechtsberatung und juristischer Vertretung erhalten. Anwälte unterstützen Betroffene und stellen sicher, dass Ihre Stimme gehört und Ihr Anspruch auf Gerechtigkeit gewahrt wird.
Präventive Maßnahmen sind ein zentraler Bereich unserer Arbeit, um Menschenrechtsverletzungen aktiv zu verhindern. Wir organisieren Schutzräume, sichern die Versorgung mit Nahrung, unterstützen den Weg zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit und fördern die Vernetzung gefährdeter Gruppen. Unsere Initiativen bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Bedrohung und Unterdrückung.
Die engagierte humanitäre Arbeit der franziskanischen Gemeinschaft schreibt täglich Geschichten der Hoffnung und der Verbundenheit. Die Schicksale von Priya, Jürgen, Elena, Jorge und Abuelo Mario zeigen, dass sorgfältig koordinierte Hilfe und Solidarität mit unseren Nächsten für alle zu einer besseren Zukunft werden.
Priya wuchs in einem Dorf nahe Silmaguri auf, einem Ort, wo Kinder täglich im Schatten von Menschenhandel und Gewalt leben. Doch die Initiative unserer Schwestern vor Ort hat Priya und ihrer Familie neue Hoffnung gegeben.
Schwester Therese hat in Silmaguri und sieben weiteren Dörfern in Indien Initiativen ins Leben gerufen, die nicht nur grundlegende Bildung vermitteln, sondern Kindern auch die Chance geben, aus dem Teufelskreis von Armut und Ausbeutung auszubrechen. Priya, die früher kaum zur Schule ging, besucht jetzt regelmäßig den Unterricht und nimmt an Nachhilfestunden teil. Durch die neu eingeführten Kinderparlamente Ihres Dorfes, lernt sie sich für ihre Rechte einzusetzen und ihre Meinungen zu äußern.
Durch die von den Schwestern initiierten umfangreiche Aufklärungsprogramme und Elternschulungen lernte Priyas Familie, die trügerischen Versprechen von Menschenhändlern zu erkennen. Heute träumt Priya davon, Lehrerin zu werden und anderen Kindern in ihrer Gemeinschaft zu helfen. Dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern und der unermüdlichen Arbeit der Franziskanerinnen hat Priya die Chance, ihr Leben positiv zu gestalten.
Nach Jahren der Obdachlosigkeit, geprägt von sozialer Isolation und den harten Bedingungen des Lebens auf der Straße, fand Roland dank des Gutenachtbusses nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch grundlegende soziale Betreuung.
Der kleine Bus, der durch Spenden finanziert wird, bietet mehr als nur eine Mahlzeit. Er ist ein Treffpunkt, an dem sich obdachlose Menschen wie Roalnd sicher und willkommen fühlen. Unter der Leitung eines Sozialarbeiters und mit Unterstützung von Ehrenamtlichen erhalten sie hier nicht nur Nahrung und saubere Kleidung, sondern auch Beratung und Unterstützung, um den Weg zurück in ein geregeltes Leben zu finden.
Durch die regelmäßigen Kontakte und das Vertrauen, das im Laufe der Zeit aufgebaut wurde, konnte Roland schließlich weitere Hilfe annehmen und Schritte unternehmen, um seine Situation nachhaltig zu verbessern. Heute blickt er mit neuer Hoffnung in die Zukunft, gestärkt durch die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die sich kümmern und die ihn dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen.
In der Gemeinde Urubichá in Bolivien bringt ein von Pater Edwin ins Leben gerufene Programm Jung und Alt zusammen. Jorge, ein fleißiger 15-jähriger Schüler, erhält ein Mittagessen und Unterstützung bei seinen Hausaufgaben. Gleichzeitig findet Abuelo Mario, ein 80-jähriger Senior, durch das regelmäßige gemeinsame Essen und den Austausch neuen Lebensmut. Die Begegnungen geben ihm ein wertvolles Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung.
Zwischen Jorge und Abuelo Mario entstand im Laufe der Zeit eine besondere Verbindung. Der ältere Herr teilt sein umfangreiches Wissen über die Landarbeit und die Kultur der Guarayos - einer Ethnie im Tiefland des heutigen Boliviens, der beide angehören. Diese generationenübergreifende Freundschaft bereichert das Leben beider und stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde.
Ihre Beziehung zeigt, wie das Programm nicht nur praktische Hilfe leistet, sondern auch den intergenerationellen Austausch fördert, der beiden Seiten neue Perspektiven und Freude bringt.
Elena verlor ihren Sohn vor drei Jahren an die Gewalt auf den Straßen von Ciudad Juárez, Mexiko. Voller Schmerz und Verzweiflung fand sie durch die Unterstützung des 2001 von Pater Óscar gegründeten Menschenrechtszentrums "Paso del Norte" nicht nur psychologische Betreuung und Trost, sondern auch neuen Mut und juristische Unterstützung.
Schwester Arlene half ihr, ihre Trauer in eine treibende Kraft der Veränderung zu verwandeln. Zusammen mit anderen Angehörigen gründete Elena eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht mehr Teil der schweigenden Mehrheit sein zu wollen und Fälle von Verschwundenen wie ihrem Sohn aufzuklären.
Elena und das Zentrum arbeiten Hand in Hand, um aktiv an der Suche nach ihrem Sohn und der Aufklärung seines Schicksals mitzuwirken. Ihr Engagement macht sie zur Hoffnungsträgerin für viele Angehörige von Gewaltopfern, deren Rufe oft unbeachtet bleiben.
Franziskanerinnen und Franziskaner helfen weltweit dort, wo alle Hoffnung verloren scheint. Durch Ihr Engagement können wir die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort für alle Menschen machen. Schließen Sie sich unserer weltweiten franziskanischen Initiative an und unterstützen Sie uns dabei, grundlegende Menschenrechte weltweit zu schützen und zu fördern.
Neben finanzieller Unterstützung ist das Teilen unserer Erfolge und das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Schutzes von Menschenrechten ein ebenso wertvoller Beitrag. Helfen Sie uns, ein Netzwerk der Solidarität zu bilden - Ihr Einsatz für die Menschenrechte verändert Leben.
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