Aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen: Für die Würde jedes Einzelnen

Weltweit sind Menschen Diskriminierung, Folter, Hinrichtungen, politischer oder ethnisch-religiöser Verfolgung, sowie Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Kriege und Naturkatastrophen verursachen unermessliches Leid; anhaltende Konflikte und wirtschaftliche Ungleicheit vertiefen sich, Diskriminierung nimmt zu. Die Menschenrechtslage ist in vielen Regionen der Welt verheerend.

“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ – so lautet der erste Satz der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Inspiriert von der Vision einer Welt, in der jeder Mensch in Würde und Freiheit leben kann, setzen wir uns aktiv gegen globale Menschenrechtsverletzungen ein und unterstützen lokale Initiativen, die sich für ein Leben aller in Würde engagieren.

Werden Sie Teil unserer Mission - Zusammen für Menschenwürde weltweit!

Wir müssen jeden Tag von neuem anfangen Im Geist des hl. Franz von Assisi
Über

0

Projekte für die Achtung der Menschenrechte
Mehr als

0

Länder, in denen franziskanische Schwestern und Brüder helfen
Seit

0

Jahre Erfahrung als Menschenrechte NGO

Globale Solidarität: Unterstützen Sie unsere Hilfsprojekte zur Wahrung der Menschenrechte

Durch verschiedene Organisationen ist die franziskanische Familie heute global vernetzt und engagiert sich weltweit gegen die Missachtung von Menschenrechten.

An vielen Orten der Welt stellen Franziskanerinnen und Franziskaner ihr Leben in den Dienst hilfsbedürftiger Menschen, z.B. für die Rechte von Migranten in Mexiko, für das Recht auf Schulbildung in Benin oder setzen sich ein für obdachlose Menschen in Deutschland.

Setzen Sie sich mit uns, ganz im Sinne des hl. Franziskus, für die Erhaltung und Stärkung von Menschenrechten ein. Mit Ihrer Spende treten wir globaler Ungleichheit aktiv entgegen, unterstützen weltweit nachhaltige Projekte und fördern lokale Initiativen, die sich für ein würdevolles Leben eines jeden Einzelnen engagieren.

Transparenz ist uns wichtig

Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) – Ihre Spende kommt an!

Franziskanische Menschenrechtsarbeit: Ein globales Netzwerk für eine gerechtere und nachhaltigere Welt

875A7194

So unterschiedlich die Herausforderungen sind, so eindeutig ist unser Ziel: Seit über 50 Jahren setzen wir uns für eine gerechtere und nachhaltigere Welt ein. Das tun wir direkt vor Ort mit Hilfsprojekten, die an den tatsächlichen Lebensumständen der Menschen ausgerichtet sind, sie mit einbeziehen und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen sollen.

Unsere Initiativen orientieren sich an der Agenda 2023 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von 193 UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde. Zentraler Bestandteil der Agenda 2030 sind die 17 Sustainable Development Goals (SDGs): Für unseren unermüdlichen Einsatz als Hilfswerk sind sie der Kompass, der uns den Weg hin zu einer besseren Zukunft für alle weist.

Dauerhafte Krisen sind oft ein Ergebnis verantwortungsloser Politik. Über unsere Partnerorganisation Franciscans International tragen wir Menschenrechtsverletzungen vor die Vereinten Nationen und stellen uns so an die Seite derjenigen, deren Stimme kaum gehört wird. In den Büros von Franciscans International in New York und Genf arbeiten Juristinnen und Menschenrechtsexperten daran, die Belange aus den lokalen Projekten der franziskanischen Familie in die multinationale Politik der Vereinten Nationen einzubringen: Sie beteiligen sich in den unterschiedlichen UN-Gremien, bringen Statements beim UN-Menschenrechtsrat ein und beobachten politische Entwicklungen, die die Einhaltung der Menschenrechtscharta betreffen. Die engagierte Stimme von Franziskanerinnen und Franziskanern bei den Vereinten Nationen wurde vor Kurzem von UNICEF ausgezeichnet, einen ausführlichen Beitrag dazu finden Sie hier:

Die Franziskanische Stimme für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen

Mit Ihrer Unterstützung können wir noch mehr erreichen. Durch Ihre Spende ermöglichen Sie nicht nur sofortige Hilfe für Arme, Schwache und Ausgegrenzte, sondern Sie fördern auch nachhaltige Entwicklungen.

Psychologische Betreuung und Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten

Viele Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind psychisch stark belastet, leiden unter Traumata oder Angstzuständen. Wir unterstützen sie dabei, diese tiefgreifenden Erfahrungen zu verarbeiten und neue Lebenskraft zu schöpfen.

IMG_0841
Kinder Bildung Bolivien

Bildung und Aufklärung als Schlüssel zur Freiheit

Die Vermittlung von Wissen über Menschenrechte und gesetzliche Rahmenbedingungen ist unerlässlich. Wir klären Menschen darüber auf, welche Rechte ihnen zustehen und wie sie diese wirkungsvoll einfordern können. Durch Aufklärung und Bildungsarbeit stärken wir die Stimmen von Betroffenen für mehr Gerechtigkeit und eröffnen Wege in ein selbstbestimmtes Leben.

Juristische Unterstützung im Kampf für Gerechtigkeit

Wir stellen sicher, dass Menschen, die ihre Rechte verteidigen oder sich gegen Unrecht zur Wehr setzen müssen, Zugang zu fachkundiger Rechtsberatung und juristischer Vertretung erhalten. Anwälte unterstützen Betroffene und stellen sicher, dass Ihre Stimme gehört und Ihr Anspruch auf Gerechtigkeit gewahrt wird.

MZF Indien Prävention gegen Menschenhandel
MZF Bolivien

Prävention - vorbeugen, schützen, stärken

Präventive Maßnahmen sind ein zentraler Bereich unserer Arbeit, um Menschenrechtsverletzungen aktiv zu verhindern. Wir organisieren Schutzräume, sichern die Versorgung mit Nahrung, unterstützen den Weg zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit und fördern die Vernetzung gefährdeter Gruppen. Unsere Initiativen bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Bedrohung und Unterdrückung.

Die engagierte humanitäre Arbeit der franziskanischen Gemeinschaft schreibt täglich Geschichten der Hoffnung und der Verbundenheit. Die Schicksale von Priya, Jürgen, Elena, Jorge und Abuelo Mario zeigen, dass sorgfältig koordinierte Hilfe und Solidarität mit unseren Nächsten für alle zu einer besseren Zukunft werden.

Hoffnung durch Bildung: Ein Lichtblick für Priya

Bandaguri

Priya wuchs in einem Dorf nahe Silmaguri auf, einem Ort, wo Kinder täglich im Schatten von Menschenhandel und Gewalt leben. Doch die Initiative unserer Schwestern vor Ort hat Priya und ihrer Familie neue Hoffnung gegeben.

Schwester Therese hat in Silmaguri und sieben weiteren Dörfern in Indien Initiativen ins Leben gerufen, die nicht nur grundlegende Bildung vermitteln, sondern Kindern auch die Chance geben, aus dem Teufelskreis von Armut und Ausbeutung auszubrechen. Priya, die früher kaum zur Schule ging, besucht jetzt regelmäßig den Unterricht und nimmt an Nachhilfestunden teil. Durch die neu eingeführten Kinderparlamente Ihres Dorfes, lernt sie sich für ihre Rechte einzusetzen und ihre Meinungen zu äußern.

Durch die von den Schwestern initiierten umfangreiche Aufklärungsprogramme und Elternschulungen lernte Priyas Familie, die trügerischen Versprechen von Menschenhändlern zu erkennen. Heute träumt Priya davon, Lehrerin zu werden und anderen Kindern in ihrer Gemeinschaft zu helfen. Dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern und der unermüdlichen Arbeit der Franziskanerinnen hat Priya die Chance, ihr Leben positiv zu gestalten.

Hilfe für bedürftige Menschen in Deutschland

Nach Jahren der Obdachlosigkeit, geprägt von sozialer Isolation und den harten Bedingungen des Lebens auf der Straße, fand Roland dank des Gutenachtbusses nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch grundlegende soziale Betreuung.

Der kleine Bus, der durch Spenden finanziert wird, bietet mehr als nur eine Mahlzeit. Er ist ein Treffpunkt, an dem sich obdachlose Menschen wie Roalnd sicher und willkommen fühlen. Unter der Leitung eines Sozialarbeiters und mit Unterstützung von Ehrenamtlichen erhalten sie hier nicht nur Nahrung und saubere Kleidung, sondern auch Beratung und Unterstützung, um den Weg zurück in ein geregeltes Leben zu finden.

Durch die regelmäßigen Kontakte und das Vertrauen, das im Laufe der Zeit aufgebaut wurde, konnte Roland schließlich weitere Hilfe annehmen und Schritte unternehmen, um seine Situation nachhaltig zu verbessern. Heute blickt er mit neuer Hoffnung in die Zukunft, gestärkt durch die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die sich kümmern und die ihn dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen.

Obdachlosenhilfe Gutenachtbus Düsseldorf

Brücken bauen zwischen Generationen: Die Geschichte von Jorge und Abuelo Mario

MZF Bolivien

In der Gemeinde Urubichá in Bolivien bringt ein von Pater Edwin ins Leben gerufene Programm Jung und Alt zusammen. Jorge, ein fleißiger 15-jähriger Schüler, erhält ein Mittagessen und Unterstützung bei seinen Hausaufgaben. Gleichzeitig findet Abuelo Mario, ein 80-jähriger Senior, durch das regelmäßige gemeinsame Essen und den Austausch neuen Lebensmut. Die Begegnungen geben ihm ein wertvolles Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung.

Zwischen Jorge und Abuelo Mario entstand im Laufe der Zeit eine besondere Verbindung. Der ältere Herr teilt sein umfangreiches Wissen über die Landarbeit und die Kultur der Guarayos - einer Ethnie im Tiefland des heutigen Boliviens, der beide angehören. Diese generationenübergreifende Freundschaft bereichert das Leben beider und stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde.

Ihre Beziehung zeigt, wie das Programm nicht nur praktische Hilfe leistet, sondern auch den intergenerationellen Austausch fördert, der beiden Seiten neue Perspektiven und Freude bringt.

Elenas Ruf nach Gerechtigkeit: Eine Mutter kämpft für ihren Sohn

Elena verlor ihren Sohn vor drei Jahren an die Gewalt auf den Straßen von Ciudad Juárez, Mexiko. Voller Schmerz und Verzweiflung fand sie durch die Unterstützung des 2001 von Pater Óscar gegründeten Menschenrechtszentrums "Paso del Norte" nicht nur psychologische Betreuung und Trost, sondern auch neuen Mut und juristische Unterstützung.

Schwester Arlene half ihr, ihre Trauer in eine treibende Kraft der Veränderung zu verwandeln. Zusammen mit anderen Angehörigen gründete Elena eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht mehr Teil der schweigenden Mehrheit sein zu wollen und Fälle von Verschwundenen wie ihrem Sohn aufzuklären.

Elena und das Zentrum arbeiten Hand in Hand, um aktiv an der Suche nach ihrem Sohn und der Aufklärung seines Schicksals mitzuwirken. Ihr Engagement macht sie zur Hoffnungsträgerin für viele Angehörige von Gewaltopfern, deren Rufe oft unbeachtet bleiben.

wo sind sie

Setzen Sie ein Zeichen: Gemeinsam für Würde, Freiheit und Frieden

Franziskanerinnen und Franziskaner helfen weltweit dort, wo alle Hoffnung verloren scheint. Durch Ihr Engagement können wir die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort für alle Menschen machen. Schließen Sie sich unserer weltweiten franziskanischen Initiative an und unterstützen Sie uns dabei, grundlegende Menschenrechte weltweit zu schützen und zu fördern.

Neben finanzieller Unterstützung ist das Teilen unserer Erfolge und das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Schutzes von Menschenrechten ein ebenso wertvoller Beitrag. Helfen Sie uns, ein Netzwerk der Solidarität zu bilden - Ihr Einsatz für die Menschenrechte verändert Leben.

UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.

Projekte für Menschenrechte

    • Der Gutenachtbus: Mobile Hilfe für Obdachlose

      Düsseldorf, Deutschland

      Der Gutenachtbus: Mobile Hilfe für Obdachlose

      Der Gutenachtbus in Düsseldorf unterstützt obdachlose Menschen in den Nachtstunden mit Schutz, Wärme, Mahlzeiten, sauberer Kleidung und persönlichen Gesprächen. Zur Sicherstellung hygienischer Standards und zur Entlastung der Ehrenamtlichen wird dringend Unterstützung für eine Industriespülmaschine benötigt.

    • Ein Brunnen für ein ganzes Dorf

      Baagan/Burkina Faso

      Ein Brunnen für ein ganzes Dorf

      In Afrika nehmen Frauen und Kinder täglich weite Wege auf sich, um ans Wasser zu kommen. Ein Brunnen sichert lebenswichtiges Trinkwasser für Kinder und Familien. Es gibt jungen Mädchen eine Zukunft.

    • Förderprogramme für Dalit-Frauen

      Chattisgarh, Indien

      Förderprogramme für Dalit-Frauen

      Die Familien der Dalit sind vielfach ausgeschlossen von Bildung und dem Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Das tägliche Leben der Frauen ist geprägt von Armut, Ungleichheit, Gewalt in den Familien, Menschenhandel, Zwangs- und Kinderheirat.

    • Gemeinsam für Kinder- und Frauenrechte

      Nagaland, Indien

      Gemeinsam für Kinder- und Frauenrechte

      Kinder, Jugendliche und Frauen bekommen im Zentrum der Franziskanerinnen Trainings zur Aufklärung von häuslicher und sexueller Gewalt, Menschenhandel, kommerziellen Sexarbeit, zu Menschenrechten und Selbstorganisation, um sie in ihren Rechten zu stärken und sie vor Menschenhandel und Zwangsarbeit zu schützen.

    • Mut für den Neuanfang

      Aguablanca, Cali, Kolumbien

      Mut für den Neuanfang

      Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen. Sie gefährdet das Leben von Frauen, ihre körperliche und geistige Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Kinder, was sich auf die gesamte Gesellschaft auswirkt.

    • Unsichtbar und versteckt

      Karachi, Pakistan

      Unsichtbar und versteckt

      In Pakistan werden behinderte Kinder oft von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie leben in oft auch unsichtbar und versteckt in ihren von Scham befangenen Familien. Die Franziskaner leiten in Karachi eine Tagesstätte, um diese Kinder zu fördern und zu versorgen.

    • Die Franziskanische Stimme für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen

      Genf und New York

      Die Franziskanische Stimme für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen

      Die Erde bebte mehrfach so schlimm wie seit 1939 nicht mehr, eine Jahrhundertkatastrophe. Wir helfen bis heute den Menschen vor Ort - und in Zukunft ebenso.

    • Leben vom Müll – Armut und Selbstbestimmung in Brasilien

      Porto Alegre, Brasilien

      Leben vom Müll – Armut und Selbstbestimmung in Brasilien

      Bis zu einer Million Menschen arbeiten in Brasilien als Catadores, als Recycling-Müllsammler. Viele von ihnen sind Frauen, die auf Straßen und wilden Deponien wiederverwertbare Abfälle einsammeln und diese an Firmen und Mülldeponien verkaufen, die daraus Recyclingrohstoffe gewinnen. Bei vielen reicht es für das Nötigste, sie sind zusätzlich auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

    Seriös und sicher spenden: Jahresbericht und Projektbriefe anfordern

    FH_cover_jahresbericht_2024

    Fordern Sie unseren aktuellen Jahresbericht und unseren monatlichen Projektbriefe per Post an, um mehr über die inspirierenden Geschichten und Erfolge zu erfahren, die wir dank Ihrer Unterstützung weltweit erreichen.

      FAQ – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

      Jede Spende hilft!

      Ich spende
      Mein Wunschbetrag
      Sicher spenden

      UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

      Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.