"Seid vorsichtig bei Agenturen, die euch nach Mumbai oder Delhi einladen.“

Das steht auf einer Mauer in Simlaguri. Auch damit wird auf die Gefahren von Menschenhandel
aufmerksam gemacht.

Menschenhandel gehört zu den größten Tragiken der Menschheit. Schwester Therese schreibt uns aus Simlaguri, dass in den vergangenen drei Jahren allein im Bundesstaat Assam 4.800 Kinder an Menschenhändler verkauft wurden. Arme Eltern vertrauen mangels Wissen und Alternativen ihre Kinder Menschenhändlern an, die ihnen finanziell lukrative Angebote machen.

Die Mehrzahl der verkauften Kinder sind Mädchen. Viele minderjährige Mädchen werden zur Prostitution in den Städten gezwungen. Kinder und Jugendliche brauchen nach solchen Erfahrungen und der Befreiung lange Zeit Unterstützung, bis sie wieder ein eigenständiges und selbstbewusstes Leben führen können.

Die Franziskanerinnen begeben sich selbst auf die Suche, um Kinder und Jugendliche aus den Fängen der Menschenhändler zu befreien. Dann bieten sie ein umfangreiches Rehabilitationsprogramm für betroffene Mädchen und Frauen.

Mission:
Kampagnen, Betreuung von gefährdeten Kindern und Reintegration von Betroffenen

  • Wo: Simlaguri, Indien
  • Wem wird geholfen: Kinder und Familien, die Opfer von Menschenhandel wurden, rund 15.800 Haushalte in 27 Dörfern
  • Wer ist vor Ort: Schwester Therese
  • Benötigte Mittel: 10.600

Aufklärungs- und Präventionsarbeit sind daher von essenzieller Bedeutung. In einem umfangreichen Aufklärungsprogramm
sollen in 27 Dörfern 15.847 Familien erreicht werden. Die Franziskanerinnen vermitteln Kinderrechte, die auch umgesetzt werden. Dazu gehört vor allem Bildung.

In Schulungen lernen die Dorfbewohner falsche lukrative Angebote zu durchschauen und die Wichtigkeit von Schulbildung zu erkennen. Kampagnen, Seminare und Öffentlichkeitsarbeit in den Gemeinden und Schulen tun ihr Weiteres, um dem Menschenhandel entgegenzuwirken. Sind die Menschen über die Gefahren des Menschenhandels aufgeklärt, gibt es weniger Opfer.

Für diese wichtige Arbeit bittet Schwester Therese uns um unsere Unterstützung.

Hier ist unser Projekt

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Flutkatastrophe Deutschland: Nothilfe für die Opfer der Hochwasser

      Remagen, Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

      Flutkatastrophe Deutschland: Nothilfe für die Opfer der Hochwasser

      Eine der schwersten Unwetterkatastrophen Deutschlands hat die Ahr-Region in Rheinland-Pfalz zerstört, Menschen haben ihr Leben, ihre Angehörige und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Franziskanerinnen helfen mit Lebensmitteln, medizinischer und psychologischer Hilfe, Mobiliar und Hygieneartikel. und der Einrichtung eines Nothilfefonds.

    • Autonomie und Selbstbestimmung für Frauen

      Tambesra, Indien

      Autonomie und Selbstbestimmung für Frauen

      Für die Frauen der Region haben die Franziskanerinnen ein umfassendes Programm aufgebaut, um ihnen Wissen in den Bereichen Gesundheit, Hygiene, Kleingewerbe, Gärtnern und Erziehung anzubieten.

    • Hilfe für Senioren

      Guanabacoa, Kuba

      Hilfe für Senioren

      Im Hinterhaus der Franziskaner von Guanabacoa ist viel Platz für 58 alte einsame Menschen. Täglich ein gedeckter Tisch, Begegnung, Zuspruch und Hilfe für die Senioren.

    • Lebensmittelpakete für notleidende Familien

      Colombo, Sri Lanka

      Lebensmittelpakete für notleidende Familien

      Im franziskanischen Nähzentrum, wo Frauen eine Möglichkeit zur Arbeit geschaffen wird, kann Corona-bedingt keine Arbeit absolviert werden. Wegen des ausbleibenden Lohnes müssen die Frauen und ihre Familien nun hungern. Die Schwestern wollen ihnen helfen.

    • Erprobter Wasserspeicher in der Erde

      Meatu, Tansania

      Erprobter Wasserspeicher in der Erde

      Die Sekundarschule in Meatu braucht dringend einen Wassertank für die Mädchen und Jungen.

    • Wasser für eine bessere Zukunft

      Nagongera, Uganda

      Wasser für eine bessere Zukunft

      Der Besuch der Grundschule ist ein Segen für die 1.325 Mädchen, jedoch ist die Wasserversorgung ein großes Problem.

    • Endlich sauberes Wasser für die Vorschulkinder

      Galiraya, Uganda

      Endlich sauberes Wasser für die Vorschulkinder

      Seit Februar 2020 betreiben die Franziskanerschwestern einen Vorschulkindergarten in einem ausgebauten Kuhstall, doch ein Brunnen zur Trinkwasserversorgung fehlt.

    • Corona-Nothilfe Uganda

      Mehrere aktuelle Corona-Krisengebiete in Uganda

      Corona-Nothilfe Uganda

      Uganda ist von der dramatischen Corona-Welle in Afrika schwer getroffen. Die Delta-Variante breitet sich rasant aus. Es fehlt vor allem an Sauerstoff, medizinischen Geräten und Schutzmaterialien.

    Newsletter: Immer auf dem Neusten Stand!