Immer wieder haben eingeschleppte Krankheiten indigene Volksgruppen bedroht. Jetzt ist es das Corona-Virus. Immer mehr Menschen der indigenen Volksgruppen in Brasilien infizieren sich mit dem Virus. Sie sind besonders anfällig dafür, da ihr Immunsystem für derartige Krankheiten nicht gewappnet ist.

Für sie geht es jetzt um das Überleben des eigenen Volksstammes. Da zählt
jedes einzelne Leben. Und es geht um das Überleben ihrer einzigartigen Kultur.
Der Staat versagt völlig darin, die indigenen Volksstämme zu schützen. Sie gelten nach wie vor als Hinderniss für Fortschritt und Entwicklung. Ihre Lebensweise, ihre
kulturellen Traditionen, ihr verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen stehen im Gegensatz zu rein wirtschaftlichen Interessen.

Immer mehr Volksstämme werden aus ihren Reservaten vertrieben. Die Familien leben in Barackensiedlungen an Straßenrändern in völliger Verwahrlosung. Die Lebensbedingungen sind absolut unmenschlich. Die Organisation CIMI-Sul unterstützt seit vielen Jahren die indigenen Volksgruppen in all ihren Belangen. Zahlreiche
Franziskanerinnen und Franziskaner engagieren sich dort. So auch Schwester Lucia, die uns jetzt um unsere Unterstützung bittet.

In 52 Barackensiedlungen in den Bundesstaaten São Paulo, Rio Grande do Sul und Santa Catarina sollen die Bewohner konkrete schnelle Hilfe durch Lebensmittelpakete
und Hygieneartikel erhalten. Für eine langfristige Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln sollen kleine Obst- und Gemüsegärten in den Barackensiedlungen angelegt werden. Mit dieser einfachen Methode bekommen die sozial ausgegrenzten Familien eine Chance, für sich selbst zu sorgen und zu überleben. Hier zählt jeder Cent.

Das Projekt wurde bereits erfolgreich beendet.

Mission:
Lebensmittel, Hygieneartikel, Samen, Setzlinge und Werkzeuge

  • Wo: Chapecó/ Brasilien
  • Wem wird geholfen: Indigene verschiedener Ethnien, die in 52 Barackensiedlungen leben
  • Wer ist vor Ort: Schwester Lucia

Ihre unterstützung wird dringend gebraucht.

Hier ist unser Projekt

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Jede Spende hilft!

Ich spende
Mein Wunschbetrag
Sicher spenden

Weitere Projekte

  • Mambu-Bafut, Kamerun

    Ausbildung. Zukunft. Chance.

    In einer von Unsicherheit geprägten Region wird Bildung für viele Jugendliche zum entscheidenden Schlüssel für ihre Zukunft. Eine bessere Ausstattung der Werkstätten soll ihnen ermöglichen, eine qualifizierte Ausbildung zu erhalten und sich eine eigenständige Lebensperspektive aufzubauen.

  • Gemeinde Khalisha, Bangladesch

    Würdiger Wohnraum für Familien in Khalisha

    In Bangladesch lebt ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung oft in unsicheren Verhältnissen in einfachen, beengten Unterkünften ohne grundlegende Versorgung. Der Bau von kleinen, stabilen Häusern soll ihnen nicht nur Schutz vor Witterung und mehr Sicherheit bieten, sondern auch ein menschenwürdiges Zuhause schaffen.

  • Tarasaa, Kenia

    Sauberes Wasser für Schulkinder am Tana-Fluss

    Sauberes Wasser ist an der Schule in Tarasaa ein knappes Gut. Zusätzliche Wassertanks sollen die Versorgung verbessern und den Schulalltag der Kinder langfristig sichern.

  • Magdalena, Bolivien

    Eine Kindersuppenküche, die mehr als nur Hunger stillt

    Für viele Kinder in Magdalena ist die Suppenküche ein Ort zum Sattwerden, Lernen und Aufwachsen in Sicherheit.

  • Missão Tiriyós, Amazonas, Brasilien

    Gesundheit für das indigene Volk der Tiriyó

    Die Gesundheit indigener Völker im Amazonasgebiet ist durch Umweltzerstörung, eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und äußere Einflüsse stark gefährdet. Besonders in isolierten oder durch Abholzung bedrohten Gebieten leiden Kinder unter schwerer Unterernährung.

  • Same, Tansania

    Die Karamba Farm in Tansania: Landwirtschaft, Bildung und Gemeinschaft vereint

    Die Karamba Farm in Tansania sichert durch nachhaltige Landwirtschaft und ein geplantes Bewässerungssystem die Ernährung und Zukunft einer ganzen Dorfgemeinschaft.

  • Düsseldorf, Deutschland

    Der Gutenachtbus: Mobile Hilfe für Obdachlose

    Der Gutenachtbus in Düsseldorf unterstützt obdachlose Menschen in den Nachtstunden mit Schutz, Wärme, Mahlzeiten, sauberer Kleidung und persönlichen Gesprächen. Zur Sicherstellung hygienischer Standards und zur Entlastung der Ehrenamtlichen wird dringend Unterstützung für eine Industriespülmaschine benötigt.

  • Negril, Jamaika

    Hurrikan Melissa: Humanitäre Hilfe für Jamaika

    Hurrikan „Melissa“ verursachte auf dem Inselstaat Jamaika massive Schäden, großflächige Stromausfälle und zwang tausende Menschen, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Die Franziskaner in Negril bitten dringend um Hilfe für Lebensmittel, Trinkwasser, Kleidung und Baumaterial für den Wiederaufbau zerstörter Häuser.

    UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

    Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.