Das wachsende Leid der Menschen auf Haiti in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht gipfelt am Ende bei den Allerkleinsten und Schwächsten. Mütter haben keine kindgerechten Nahrungsmittel zur Verfügung, weil die immer teurer werdenden Lebensmittel nicht mehr bezahlbar sind und das, was sie selbst anbauen können, bei Weitem für eine ausgewogene und gesunde Ernährung nicht ausreicht.
„„Wir gerieten mehrfach in Schusswechsel zwischen
Militär und Amba-Boys, eine Schwester wurde ins Gesicht getroffen, sie überlebte mit schweren Verletzungen. Es gab mehrfach Überfälle auf Krankenhäuser und Schulen“, berichtete uns Schwester Hedwig aus Kamerun.
Damit die medizinische Versorgung in der gesamten Region nachhaltig verbessert wird, möchten die Franziskanerinnen 50 Frauen zu Gesundheitshelferinnen ausbilden.
Schon viele Babys und Kleinkinder in Burkina Faso leiden an Unterernährung. Die Franziskanerinnen wollen 150 Babys und Kleinkindern helfen, mit Aufbaunahrung und Medikamenten.
Schwester Anne bittet uns um Hilfe, damit die Franziskanerinnen die hilfesuchenden Kranken in der Gesundheitsstation kostenlos behandeln und betreuen können.
Die Franziskaner bieten in Dindigul in Tamil Nadu vom HI-Virus betroffenen Familien ein umfassendes Betreuungsprogramm. Dazu gehören ambulante Versorgung, Ausgabe von Medikamenten und Nahrungsmitteln, Förderung von Einkommen schaffenden Maßnahmen und Freizeitgestaltung besonders für betroffene Kinder.
Bis zu 30 Kilometer tragen die Menschen ihre Kranken zur Gesundheitsstation der Franziskanerinnen nach Bemaneviky. Bei Schwester Beatrice und ihren Mitschwestern bekommen die Kranken kostenlose medizinische Behandlung, weil es sich die armen Menschen nicht leisten können.
Als die Franziskanerinnen in Konda Mallepallie und mehreren umliegenden Dörfern während der Corona-Krise Masken und Desinfektionsmittel an die Dorfbewohner verteilten, wurde deutlich, wie viele alte Menschen alleine und verlassen leben – sie brauchen Unterstützung.
In El Salvador und ganz Mittelamerika ist die medizinische Versorgung sehr schlecht. Kindern mit angeborenem Herzfehler kann nicht geholfen werden, um zu überleben, brauchen diese Kinder Hilfe aus anderen Ländern.
In der Region fehlt es nicht nur an Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung, sondern auch an Bildung, um die eigene Gesundheit zu verbessern, sagt Schwester Carola. Mit ihrer Gesundheitsstation und Aufklärungsprogrammen wollen die Franziskanerinnen weiter helfen.
„Seit Wochen ist die Stromversorgung aufgrund einer Überschwemmung in unserem Gesundheitszentrum unterbrochen. Wir sind vor die Herausforderung gestellt, ohne Kühlgeräte und ohne Licht für eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten zu sorgen. Immer wieder ist das unmöglich,“ schreibt uns Schwester Dagimawit.
Nur für einige Stunden am Tag erlauben es die Behörden den Franziskanern, zu den Familien der benachteiligten Minderheiten in die Berge zu gehen und sie zu unterstützen. Die Menschen dort bekommen Medikamente und Lebensmittel.
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