Von der Hand in den Mund leben ist so schon für viele Menschen und Familien in Indien harte Realität, doch durch die Lockdown-Maßnahmen leiden sie noch schlimmer an Hunger.

Sie haben ihre Jobs verloren oder dürfen nicht mehr nach draußen, um dafür zu sorgen, dass sie und ihre Kinder etwas zu essen haben.

So werden die Menschen im abgelegenen Nordosten Indiens im Bundesstaat Nagaland mit den sehr strengen Regierungsmaßnahmen zwar vielleicht vor einer COVID-19-Infektion oder den Folgen der Krankheit geschützt, aber sie können sich und ihre Familien nicht mehr mit dem Notwendigsten versorgen. Besonders die armen Menschen, die keine Rücklagen oder Vorräte haben, sind Not und Hunger ausgeliefert. Menschen, die vielleicht gut sich und ihre Kinder versorgen konnten, sind durch den Lockdown auf Unterstützung von außen angewiesen.

Mission:
Lebensmittel und Hygieneartikel

  • Wo: Dimapur, Nagaland/ Indien
  • Wem wird geholfen: rund 500 armen Familien
  • Wer ist vor Ort: Bruder Paul
  • Benötigte Mittel: 3.200 Euro
IMG-20200627-WA0010

Keine Arbeit, keine Nahrung

Doch darum kümmert sich der Staat nicht und die Leute werden in ihrem Elend allein gelassen.

Bruder Paul fasst uns die Lage mit dem einprägenden Satz: „Keine Arbeit, keine Nahrung“ zusammen. Die indischen Tagelöhner haben keine Jobs und können ihre Familien nicht versorgen. Frauen, die in reicheren Haushalten als Hilfe arbeiteten, wurden von ihren Arbeitgebern entlassen. Und die Frauen, die selbst informelle Essensstände auf der Straße geführt haben, mussten aufgeben, da die Käufer wegblieben.

Um diesen Menschen zu helfen, werden sie mit Nahrungsmittelpaketen versorgt: Reis, Linsen, Salz, Kochöl und Kartoffeln sind darin enthalten. Auch Masken und Desinfektionsmittel werden verteilt, damit die Menschen sich schützen können und über die Ansteckungsrisiken aufgeklärt werden.

Die Franziskaner leben vor Ort bei den Armen und wissen, welche Familien schon vor der Coronakrise ums Überleben kämpfen mussten und wer am dringendsten Hilfe braucht.

IMG_20200620_114453
IMG_20200621_152516(1)

Bitte helfen Sie mit - jede Spende zählt!

Hier ist unser Projekt

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Flutkatastrophe Deutschland: Nothilfe für die Opfer der Hochwasser

      Remagen, Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

      Flutkatastrophe Deutschland: Nothilfe für die Opfer der Hochwasser

      Eine der schwersten Unwetterkatastrophen Deutschlands hat die Ahr-Region in Rheinland-Pfalz zerstört, Menschen haben ihr Leben, ihre Angehörige und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Franziskanerinnen helfen mit Lebensmitteln, medizinischer und psychologischer Hilfe, Mobiliar und Hygieneartikel. und der Einrichtung eines Nothilfefonds.

    • Autonomie und Selbstbestimmung für Frauen

      Tambesra, Indien

      Autonomie und Selbstbestimmung für Frauen

      Für die Frauen der Region haben die Franziskanerinnen ein umfassendes Programm aufgebaut, um ihnen Wissen in den Bereichen Gesundheit, Hygiene, Kleingewerbe, Gärtnern und Erziehung anzubieten.

    • Hilfe für Senioren

      Guanabacoa, Kuba

      Hilfe für Senioren

      Im Hinterhaus der Franziskaner von Guanabacoa ist viel Platz für 58 alte einsame Menschen. Täglich ein gedeckter Tisch, Begegnung, Zuspruch und Hilfe für die Senioren.

    • Lebensmittelpakete für notleidende Familien

      Colombo, Sri Lanka

      Lebensmittelpakete für notleidende Familien

      Im franziskanischen Nähzentrum, wo Frauen eine Möglichkeit zur Arbeit geschaffen wird, kann Corona-bedingt keine Arbeit absolviert werden. Wegen des ausbleibenden Lohnes müssen die Frauen und ihre Familien nun hungern. Die Schwestern wollen ihnen helfen.

    • Erprobter Wasserspeicher in der Erde

      Meatu, Tansania

      Erprobter Wasserspeicher in der Erde

      Die Sekundarschule in Meatu braucht dringend einen Wassertank für die Mädchen und Jungen.

    • Wasser für eine bessere Zukunft

      Nagongera, Uganda

      Wasser für eine bessere Zukunft

      Der Besuch der Grundschule ist ein Segen für die 1.325 Mädchen, jedoch ist die Wasserversorgung ein großes Problem.

    • Endlich sauberes Wasser für die Vorschulkinder

      Galiraya, Uganda

      Endlich sauberes Wasser für die Vorschulkinder

      Seit Februar 2020 betreiben die Franziskanerschwestern einen Vorschulkindergarten in einem ausgebauten Kuhstall, doch ein Brunnen zur Trinkwasserversorgung fehlt.

    • Corona-Nothilfe Uganda

      Mehrere aktuelle Corona-Krisengebiete in Uganda

      Corona-Nothilfe Uganda

      Uganda ist von der dramatischen Corona-Welle in Afrika schwer getroffen. Die Delta-Variante breitet sich rasant aus. Es fehlt vor allem an Sauerstoff, medizinischen Geräten und Schutzmaterialien.

    Newsletter: Immer auf dem Neusten Stand!