In vielen Regionen Afrikas wütet eine Corona-Welle - so heftig wie nie zuvor. Besonders Uganda wird aktuell schwer und vollkommen unvorbereitet von der Pandemie in afrika getroffen. Die Delta-Variante breitet sich rasant aus, die Corona-Infektionszahlen haben längst Rekordwerte erreicht. Es fehlt vor allem an Sauerstoff, medizinischen Geräten und Material.

„Die Menschen sind krank, das Personal wird krank und die meisten Krankenhäuser sind voll. Wir haben fünfmal so viele Todesfälle, auch junge Menschen sterben. Wir tun, was wir können, aber alle haben große Angst“, berichtet Schwester Jane aus dem St. Francis Hospital in Naggalama. Die Coronakrise erreiche in Afrika ein ganze neues Ausmaß, vor allem durch die aktuelle Verbreitung der Delta-Mutation.

„Ich traf heute auf dem Gelände eine Hebamme, die sich die Augen wischte. Ich versuchte ihr näher zu kommen, aber sie wich zurück. Ihre Augen waren ganz rot. Ich fragte, was los sei und sie zeigte mir das Laborformular. Soeben hatte sie das Ergebnis eines positiven Corona-Tests erhalten. Sie erlaubte mir nicht einmal, das Papier zu berühren, da sie sich so krank fühlte. Ich begann mit ihr zu reden und versuchte, ihre Ängste zu beruhigen.

Das Projekt wurde bereits erfolgreich beendet.

Mission:
Sauerstoffzylinder, medizinische Geräte und Schutz-, sowie Desinfektionsmaterialien

  • Wo: Mehrere aktuelle Corona-Krisengebiete in Uganda
  • Wem wird geholfen: Corona-Patienten der franziskanischen Krankenhäuser in Uganda
  • Wer ist vor Ort: Schwester Jane und Schwester Grace

Es ist leider zum traurigen Alltag geworden, in unzählige verängstige Gesichter zu schauen“ sagt Schwester Jane betroffen. „Einige Mitarbeiter sind krank geworden, und denen die noch da sind, steht die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben, aber sie halten zusammen und machen weiter. Viele sterben schon auf dem Weg ins Krankenhaus oder bevor wir überhaupt mit der Versorgung beginnen können. Es ist traurig, erschütternd und sehr beängstigend. Wir kämpfen um jedes Leben und versuchen durchzuhalten, aber wir wissen nicht, wie lange das noch geht.“

Die Krankenhäuser haben keine zusätzlichen finanziellen Mittel, um diese schwere Krise allein stemmen zu können. Auch kommen viele Patienten ohne Krankenversicherung oder Geld, weil sie in großer Armut leben.

Deswegen bitten uns die Franziskanerschwestern in mehreren Corona-Regionen Ugandas, wie den Städten Jinja und Naggalama, um unsere Hilfe, um medizinischen Sauerstoff und weitere Sauerstoffzylinder, medizinisches Gerät wie Inkubatoren und Beatmungsgeräte anschaffen zu können.

Aber auch mehr Intensivbetten inklusive Ausstattung, Medikamente, Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel werden dringend für die immens steigende Anzahl an Corona-Patienten gebraucht.

MZF_Newsletter_2021-06-22_1200x6006
MZF_Newsletter_2021-06-22_1200x6007

Bitte helfen Sie jetzt!

Hier ist unser Projekt

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Jede Spende hilft!

Ich spende
Mein Wunschbetrag
Sicher spenden

Weitere Projekte

  • Lang Son, Vietnam

    Sommer voller Chancen für Kinder in Vietnam

    Während der Sommerferien fehlen vielen Kindern in Nordvietnam Bildungs- und Freizeitangebote. Gemeinsam mit Franziskanern vor Ort schenken wir ihnen einen Sommer voller Lernen, Gemeinschaft und neuer Chancen für die Zukunft.

  • Maputo, Mosambik

    Hilfe für Familien nach der Flutkatastrophe

    Die Überschwemmungen in Maputo haben vielen Familien ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage genommen. Viele Menschen stehen vor dem Nichts und kämpfen täglich um Nahrung, sauberes Wasser und ein sicheres Dach über dem Kopf.

  • Nuwara Eliya, Sri Lanka

    Wiederaufbau nach Zerstörung

    Nach der Sturmkatastrophe helfen die Franziskanerinnen betroffenen Familien ihre Landwirtschaft und damit ihre Lebensgrundlage wieder aufzubauen.

  • Caaguazú, Bolivien

    Kinderhaus Mborayhu: Ein Ort der Fürsorge und des Schutzes

    Das Kinderhaus Mborayhu schenkt Kindern in schwierigen Lebenssituationen ein sicheres Zuhause. Hier erfahren sie Fürsorge, Geborgenheit und die Chance auf einen Neuanfang.

  • Havanna, Kuba

    Kuba in der Versorgungskrise - Hilferufe aus Havanna

    Die Versorgungskrise in Kuba hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Häufige Stromausfälle, Treibstoffmangel sowie Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten belasten den Alltag der Menschen massiv. Besonders ältere Menschen, Familien und Kinder leiden unter der schwierigen Lage. Sie verlieren zunehmend ihre Lebensgrundlage.

  • Mambu-Bafut, Kamerun

    Ausbildung. Zukunft. Chance.

    In einer von Unsicherheit geprägten Region wird Bildung für viele Jugendliche zum entscheidenden Schlüssel für ihre Zukunft. Eine bessere Ausstattung der Werkstätten soll ihnen ermöglichen, eine qualifizierte Ausbildung zu erhalten und sich eine eigenständige Lebensperspektive aufzubauen.

  • Gemeinde Khalisha, Bangladesch

    Würdiger Wohnraum für Familien in Khalisha

    In Bangladesch lebt ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung oft in unsicheren Verhältnissen in einfachen, beengten Unterkünften ohne grundlegende Versorgung. Der Bau von kleinen, stabilen Häusern soll ihnen nicht nur Schutz vor Witterung und mehr Sicherheit bieten, sondern auch ein menschenwürdiges Zuhause schaffen.

  • Tarasaa, Kenia

    Sauberes Wasser für Schulkinder am Tana-Fluss

    Sauberes Wasser ist an der Schule in Tarasaa ein knappes Gut. Zusätzliche Wassertanks sollen die Versorgung verbessern und den Schulalltag der Kinder langfristig sichern.

    UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

    Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in über 80 Ländern der Welt.