Unvorstellbar ist die Grausamkeit, die Neugeborene erdulden, deren Geburt mit Komplikationen verbunden ist. Der traditionelle
Aberglaube wird vorwiegend im ländlichen Raum des Nordens praktiziert.

Steißgeburten, Frühgeburten, Kinder, deren Mütter bei der Geburt sterben, und sogar Kinder, die bei der Geburt bereits Zähnchen haben, verlieren das Recht auf Leben. Denn dies reicht in den abergläubischen Dörfern aus, um als Baby aktiv getötet zu werden oder bis zum Tode unversorgt zu bleiben.

Angst vor Hexerei und Verfluchung treibt die Menschen, trotz gesetzlicher Verbote, dazu, diese Praktiken bis heute immer wieder auszuüben. Ist das Kind tot, ist die allgemeine Ordnung wiederhergestellt und späteres Unglück abgewendet. So leben schwangere
Frauen in permanenter Angst vor der Geburt.

Dass der Staat Benin das Recht jedes Kindes auf Leben anerkennt, ist in ländlichen Gebieten noch nicht bekannt oder im Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Von dem Ort Parakou aus möchten die Franziskaner die Familien in den Dörfern informieren, dass das Recht auf Leben eines jeden Kindes
gesetzlich geschützt ist.

Um weiter dagegen vorzugehen und das Leben der Kinder zu schützen, hat die
Franziskanische Familie im Benin eine Kampagne zu Information, Bewusstseinsbildung und zum Schutz schwangerer Frauen und ihrer Babies auf die Beine gestellt. Damit soll bei möglichst vielen Menschen ein Umdenken eingeleitet und Kinderleben gerettet werden. Sie haben mit ihren Aktivitäten Ende 2018 begonnen und sind dabei, diese
schrittweise zu intensivieren, damit mehr Menschen erreicht und mehr
Kinder geschützt werden können.

Besonders wichtig sind die Bewusstseinsarbeit in den Dörfern und der Schutz und die Begleitung schwangerer Frauen bis zur Geburt und darüber hinaus. Mit Schulungsveranstaltungen, öffentlichen Aktionen und regelmäßigen Familienbesuchen vor Ort möchten die Franziskaner, allen voran Bruder Auguste, diese wichtige Arbeit zur Bewahrung des Lebens von Neugeborenen intensivieren.

Mission:
Aufklärungs- und Bewusstseinskampagnen, sowie Fortbildungen gegen rituelle Kindstötungen

  • Wo: Parakou, Benin
  • Wem wird geholfen: Neugeborenen und Babys, die die vor einem rituellen Kindesmord wegen Verdacht auf Hexerei geschützt werden in 11 Gemeinden; weiterhin rund 800 Müttern und Vätern
  • Wer ist vor Ort: Bruder Auguste
  • Benötigte Mittel: 15.000 Euro

Bruder Auguste bittet uns um Hilfe, die Situation für babys im benin jetzt zu verbessern!

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