Sie sehen anders aus, die Kinder der Ethnie der Wichi. In den Schulen der Stadt Embarcación im
Norden Argentiniens leiden die Mädchen und Jungen unter teils massivem Rassismus.

Misshandlungen und Diskriminierung gehören für sie zum bitteren Schulalltag. Zudem beherrschen sie die spanische Sprache zum Teil nicht oder nur spärlich, was die Diskriminierung unterstützt. Armut prägt das Leben der Familien. Viele Kinder werden bereits nach dem ersten Grundschuljahr von ihren Eltern nicht mehr in die Schule geschickt, weil sie arbeiten und zum Unterhalt der Familie beitragen müssen. So haben sie keine guten Zukunftschancen.

Die Franziskanerinnen sehen das Leid der Kinder und die schlechten
Zukunftschancen. In fünf Armenvierteln der Stadt bieten sie nun ein umfassendes Förderprogramm für die Kinder der Wichi an. Nachhilfeunterricht und außerschulische
Förderung für die Kinder, die die Schule abgebrochen haben oder dem Unterricht nicht folgen können helfen, den Anschluss zu finden. Die Stärkung und Verbesserung der Beziehungen in den Familien sind den Schwestern ebenso wichtig wie die Vernetzung mit anderen Organisationen.

All das trägt dazu bei, dass die Mädchen und Jungen ihr Wissen vertiefen, ihr Selbstwertgefühl wachsen kann und die Lebensumstände sich langfristig verbessern. Mittlerweile
kochen ehrenamtliche Mütter eine Mahlzeit, damit die Kinder keinen Hunger leiden.

Mission:
Nahrungsmittel und Schulmaterialien

  • Wo: Embarcacion, Argentinien
  • Wem wird geholfen: 80 Kindern und Jugendlichen der Ethnie der Wichi
  • Wer ist vor Ort: Schwester Norma
  • Benötigte Mittel: 2.000 Euro

Die Franziskanerinnen bitten uns um Hilfe, da die Kosten aus eigenen Mitteln nicht getragen werden können.

Hier ist unser Projekt

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Ausstattung eines Computer- und Sprachlabors zur Förderung von Mädchen

      Gialai, Vietnam

      Ausstattung eines Computer- und Sprachlabors zur Förderung von Mädchen

      Mädchen der ethnischen Minderheiten sind in Vietnam besonders benachteilgt. Die Franziskanerinnen wollen sie mit Bildungsprogrammen in den Bereichen Computerkenntnisse, Sprachfähigkeiten und Musik unterstützen.

    • Mittagessen für Kinder aus armen Familien

      Hanoukopé, Togo

      Mittagessen für Kinder aus armen Familien

      Täglich ein warmes Mittagessen für rund 100 Schülerinnen und Schüler an der Grundschule in Hanoukopé, Togo.

    • Dringend benötigt: Ultraschall, Labormaterial und Rollstühle

      Shisong und Njinikom, Kamerun

      Dringend benötigt: Ultraschall, Labormaterial und Rollstühle

      Schwester Gloria aus Kamerun bittet um dringende medizinische Unterstützung der beiden Krankenhäuser

    • Für Syriens Kinder

      Idlib, Syrien

      Für Syriens Kinder

      Tiefgreifend sind die Auswirkungen des Krieges für die syrischen Kinder und Jugendlichen in der Region Idlib. Bildung und medizinische Versorgung kaum noch zugänglich.

    • Der Weg ins Leben

      Tiruvannamalai, Indien

      Der Weg ins Leben

      Im weiten Umkreis ist dieses kleine Krankenhaus das einzige, das der Bevölkerung eine Gesundheitsversorgung bietet, allerdings fehlt es an essenzieller Ausstattung.

    • Wasser und Bildung

      Namunyumya, Uganda

      Wasser und Bildung

      Eine langfristige und gute Lösung: das Regenwasser auf den Dächern des Schulgebäudes aufzufangen und zu speichern. So bleibt den Kindern Zeit für gute Schulbildung, anstelle Wasser holen zu müssen - und die Versorgung mit Wasser ist rund ums Jahr gewährleistet.

    • Verlorene Schulzeit

      Mehrere Schulen in Jamaika

      Verlorene Schulzeit

      In Jamaika waren die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossen, um sie wieder zu öffnen, brauchen die Menschen unsere Hilfe. Die Lage war und ist verzweifelnd. Denn die Kinder wollen die Schule besuchen, nicht nur wegen des Lernens, auch weil sie dort etwas zu essen bekommen.

    • Der Kindergarten öffnet seine Tore

      Nagongera, Uganda

      Der Kindergarten öffnet seine Tore

      In Nagongera steht ein kleiner Kindergarten. Lange Zeit war er jetzt geschlossen. Weil die Regierung die Öffnung von Kindergärten und Schulen freigegeben hat, möchten die Franziskanerinnen so zügig wie möglich alle Kinder wieder aufnehmen.

    Newsletter: Immer auf dem Neusten Stand!