
Sie nennen sie „Hexenkinder“ – wir retten ihr Leben und schenken ihnen Zukunft.
Manche Kinder kommen in eine Welt, die ihnen von Anfang an das Recht auf Leben abspricht. In Teilen Benins werden Säuglinge und Kinder verfolgt, verstoßen oder sogar getötet, wenn die Geburt als schwierig oder ungewöhnlich gilt, z.B. weil sie mit einer Behinderung geboren wurden oder weil ihre Geburt mit einem tragischen äußeren Ereignis, wie einer schlechten Ernte oder anderen Gründen in Verbindung gebracht wird.
Franziskaner Helfen schützt gefährdete Kinder in Benin dort, wo sie am verletzlichsten sind: mit einem Kinder- und Bildungszentrum, das Sicherheit, Geborgenheit und Zukunft schenkt – für verstoßene Kinder, Kinder mit Behinderungen und alle, die sonst niemanden haben.
Wir helfen vor Ort.
Wem helfen wir:
Wie wir helfen:
1. Schutz und Aufklärung
Wir nehmen die Kinder auf und bieten ihnen Schutz im Maison de la Paix:
2. Langfristige Hilfe
Wir betreiben Aufklärung in den Gemeinden, damit Vorurteile, Angst und Gewalt dauerhaft überwunden werden.

Schlechte Ernten während der Schwangerschaft, komplizierte Geburten, die ersten Zähne des Babys brechen im Oberkiefer, statt im Unterkiefer, durch. Diese Gründe reichen, um ein Kind zu verdammen. Oft werden sie fälschlich als sogenannte „Hexenkinder“ bezeichnet. Dies bedeutet, dass einzelne lokale Gemeinschaften glauben, ein Kind könnte Unglück über die Familie oder sogar das ganze Dorf bringen. Diese Kinder gelten in manchen Dörfern Benins als große Gefahr, die es zu beseitigen gilt.

Franziskaner Helfen lehnt den Begriff der sogenannten "Hexenkinder" ab.
Denn kein Kind ist eine Bedrohung.
Bedrohlich sind Aberglaube, Angst und Ausgrenzung. Diese Gewalt trifft die Schwächsten und raubt den Kindern und ihren Müttern jede Chance auf Leben und Würde.

Im Maison de la Paix – dem Haus des Friedens in Parakou, Benin, finden Kinder Schutz, Nahrung, Bildung und Begleitung. Sie gehen wieder zur Schule, bekommen täglich eine warme, ausgewogene Mahlzeit und erleben zum ersten Mal einen Alltag ohne Angst.
Und sie erleben Zuhause, Gemeinschaft, Zuwendung und Zugehörigkeit. Für viele Kinder das erste Mal in ihrem Leben.
Gleichzeitig setzt das Zentrum dort an, wo nachhaltige Veränderung beginnt: in den Gemeinden. Aufklärungskampagnen, Schulungen für Frauen, Mütter, Kinder und Jugendliche sowie Sensibilisierungsarbeit an Schulen klären über die Ursachen dieser Gewalt auf und stellen sich alten Mythen entgegen – respektvoll, beharrlich und wirksam.
So wächst Schritt für Schritt ein neues Bewusstsein: für den Schutz und die Würde jedes Kindes.


Ihre Spende rettet Leben – heute und morgen. Sie hilft, die Kinder zu versorgen, Mahlzeiten zu sichern, Bildung zu ermöglichen und Aufklärungsarbeit fortzuführen, die ganze Dörfer erreicht.
Gemeinsam können wir verhindern, dass Angst über Menschlichkeit siegt. Helfen Sie mit, Kinder in Benin zu schützen, Vorurteile zu überwinden und Hoffnung wachsen zu lassen.
Spenden Sie jetzt für Kinderschutz in Benin – für ein Leben in Würde.
Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.
Ihr Team im Spendenservice
Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.
In einigen Regionen werden Kinder aus Aberglauben als sogenannte „Hexenkinder“ abgestempelt – etwa nach schlechten Ernten, komplizierten Geburten oder wenn die ersten Zähne im Oberkiefer statt im Unterkiefer durchbrechen.
Manche Gemeinschaften glauben dann, das Kind bringe Unglück über Familie oder Dorf. Diese Stigmatisierung und Begrifflichkeit lehnen wir entschieden ab: Kein Kind ist eine Bedrohung. Gefährlich sind Angst, Ausgrenzung und falsche Vorstellungen.
Das Maison de la Paix ist ein Kinder- und Bildungszentrum in Parakou, Benin. Hier finden verstoßene Kinder Schutz, Nahrung, Schulbildung und neue Hoffnung.
Ihre Spende ermöglicht Unterkunft, Mahlzeiten, Bildung und Betreuung und unterstützt Aufklärungskampagnen, damit sich langfristig etwas verändert und Kinder geschützt aufwachsen können.
Wir von Franziskaner Helfen sind seit über 50 Jahren ein Hilfswerk mit Sitz in Bonn. Als eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein (Missionszentrale der Franziskaner e.V.) finanzieren wir uns überwiegend durch Spenden und erhalten keine Kirchensteuer. Für unsere Arbeit tragen wir seit vielen Jahren das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), von dem wir auch jedes Jahr neu geprüft werden. Da Transparenz im Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln höchste Priorität hat, unterziehen wir uns zusätzlich einer freiwilligen jährlichen Überprüfung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer.
Mitglieder unseres Vereins sind neben der deutschen Franziskanerprovinz sieben Franziskanerprovinzen aus ganz Europa. Unsere Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von fünf Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt und sind ehrenamtlich tätig. Derzeit arbeiten bei uns in Bonn rund 30 Personen, davon sind drei Franziskaner.
Wir unterstützen Dank unserer Spenderinnen und Spender weltweit von Franziskanerinnen und Franziskanern vor Ort initiierte Projekte für Menschen in Not, jedes Jahr rund 900 in 85 Ländern der Welt.
Mehr Informationen über unser Hilfswerk finden Sie hier und in unserem Jahresbericht.

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