Eine Kindersuppenküche im Amazonas, Bolivien

Ein lächelndes Mädchen sitzt an einem Tisch, dreht sich zur Kamera und hält eine Tasse in der Hand; im Hintergrund sind unscharf weitere Kinder in dem Raum zu sehen.
Projekt in Madalena, Bolivien
Eine Kindersuppenküche, die mehr als nur Hunger stillt

In Magdalena erhalten Kinder aus den ärmsten Familien täglich eine warme Mahlzeit, Unterstützung beim Lernen und einen geschützten Ort. Denn ihre schwierigen Lebensumstände führen dazu, dass viele von ihnen unter Unterernährung leiden, in der Schule zurückbleiben, die Schule frühzeitig abbrechen oder Gefahr laufen, in die Jugendkriminalität abzurutschen.

Wir helfen vor Ort.

Karte

Was wird benötigt:

Lebensmittel, Brennholz, Lohnkosten für 2 Köchinnen

Wem helfen wir:

40 Kindern auch sehr armen Familien

Jetzt sicher für Gaza spenden

Kinder im Schatten der Armut

Magdalena heißt die Kleinstadt im Tiefland des Amazonasbeckens, in der etwa 12.000 Menschen mehrheitlich des Volkes der Itonoma leben. Fischfang, das Sammeln von Obst, Holz und Amazonasmandeln sowie Kakao sind Einkommensmöglichkeiten, die die Familien mehr schlecht als recht ernähren.

Wenn Armut den Alltag bestimmt, trifft es Kinder am härtesten. Mangelernährung, fehlende Bildungschancen und unsichere Lebensverhältnisse beeinträchtigen ihre Entwicklung und mindern ihre Zukunftsperspektiven erheblich. Um der weit verbreiteten Armut zu begegnen, haben die Franziskaner eine Kindersuppenküche ins Leben gerufen. Pater Renato schreibt uns:

Aufgrund ihrer schwierigen familiären Situation leiden die Kinder an Unterernährung, schlechten schulischen Leistungen und sind von der Gefahr der Jugendkriminalität bedroht.“

Ein Mädchen sitzt in einem Klassenzimmer an einem Tisch und malt konzentriert in ein Heft; vor ihr liegen bunte Wollfäden, Stifte und eine Schere, im Hintergrund arbeiten weitere Kinder.
Viele Kinder sitzen an einem langen Holztisch unter einer Veranda und essen aus Schüsseln; die meisten schauen zur Kamera, während am Ende des Tisches eine erwachsene Person steht.

Wo eine Suppenküche Hoffnung schenkt

In der Suppenküche bekommen 40 Kinder der ärmsten Familien in der Stadt täglich eine warme nahrhafte Mahlzeit. Auch Nachhilfeunterricht bieten die Franziskaner an, damit die Mädchen und Jungen eine zusätzliche Unterstützung erhalten und somit ihre Chancen auf einen guten Schulabschluss deutlich steigern.

Dieser Ort ist wie ein zweites geschütztes und freundliches Zuhause. Gemeinschaft wächst. Neue Freundschaften entstehen. Auch lernen die Kinder füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen.

Pater Renato berichtet uns, dass die Mittel immer sehr knapp sind und er unbedingt auf die Hilfe von außen angewiesen ist. Damit er die Kindersuppenküche weiterführen kann, bittet er uns um Unterstützung.

Jede Hilfe zählt, damit Zukunft möglich wird!

Helfen Sie jetzt
Kindern im Amazonas

Spendenkonto

Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33XXX

Transparenz ist uns wichtig

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) – Ihre Spende kommt an!

Haben Sie Fragen?

Ihr Team im Spendenservice

Drei Mitarbeiterinnen des Team Spendenservice von Franziskaner Helfen

Weitere Projekte

  • Tarasaa, Kenia

    Sauberes Wasser für Schulkinder am Tana-Fluss

    Sauberes Wasser ist an der Schule in Tarasaa ein knappes Gut. Zusätzliche Wassertanks sollen die Versorgung verbessern und den Schulalltag der Kinder langfristig sichern.

  • Missão Tiriyós, Amazonas, Brasilien

    Gesundheit für das indigene Volk der Tiriyó

    Die Gesundheit indigener Völker im Amazonasgebiet ist durch Umweltzerstörung, eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und äußere Einflüsse stark gefährdet. Besonders in isolierten oder durch Abholzung bedrohten Gebieten leiden Kinder unter schwerer Unterernährung.

  • Same, Tansania

    Die Karamba Farm in Tansania: Landwirtschaft, Bildung und Gemeinschaft vereint

    Die Karamba Farm in Tansania sichert durch nachhaltige Landwirtschaft und ein geplantes Bewässerungssystem die Ernährung und Zukunft einer ganzen Dorfgemeinschaft.

  • Düsseldorf, Deutschland

    Der Gutenachtbus: Mobile Hilfe für Obdachlose

    Der Gutenachtbus in Düsseldorf unterstützt obdachlose Menschen in den Nachtstunden mit Schutz, Wärme, Mahlzeiten, sauberer Kleidung und persönlichen Gesprächen. Zur Sicherstellung hygienischer Standards und zur Entlastung der Ehrenamtlichen wird dringend Unterstützung für eine Industriespülmaschine benötigt.

  • Negril, Jamaika

    Hurrikan Melissa: Humanitäre Hilfe für Jamaika

    Hurrikan „Melissa“ verursachte auf dem Inselstaat Jamaika massive Schäden, großflächige Stromausfälle und zwang tausende Menschen, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Die Franziskaner in Negril bitten dringend um Hilfe für Lebensmittel, Trinkwasser, Kleidung und Baumaterial für den Wiederaufbau zerstörter Häuser.

  • San Pedro Garza García, Nuevo León, Mexiko

    Lebenschancen für leukämiekranke Kinder

    In Mexiko warten schwerkranke Kinder auf lebensrettende Stammzelltransplantationen, doch fehlende Medikamente und hohe Behandlungskosten gefährden ihre Versorgung. Für notwendige Voruntersuchungen und eine rechtzeitige Behandlung wird dringend Unterstützung benötigt.

  • Kitakyusa, Distrikt Mpigi, Uganda

    Sauberes Wasser für das Gesundheitszentrum im Dorf Kitakyusa

    In der Gesundheitsstation der Franziskanerinnen von Kitakyusa besteht bisher keine Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Wasser. Dadurch ist ist der Arbeitsablauf in vielen Bereichen massiv beeinträchtigt. Eine Solarpumpe soll sauberes Wasser effizient aus einem dem Tiefbrunnen in zwei Tanks pumpen und die Gesundheitsstation mit sauberem Wasser versorgen.

  • Provinz Sindh, Pakistan

    Mobile Klinik für unterversorgte Dörfer

    Die Gesundheitszentren in ländlichen Gebieten der Provinz Sindh sind oft unterentwickelt oder fehlen ganz. Viele Dörfer haben keinen einfachen Zugang zu medizinischer Grundversorgung oder Fachärzten. Die Bewohner müssen häufig weite Strecken zurücklegen, um eine medizinische Einrichtung zu erreichen. Die Franziskaner sind mit ihrer mobilen Klinik in 24 Dörfern von Khipro unterwegs.

    Jede Spende hilft!

    Ich spende
    Mein Wunschbetrag
    Sicher spenden

    UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

    Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.