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Heim für Kinder aus kindeswohlgefährdenden Verhältnissen

Indien, Chennai

Den Träger des Projektes ist der Orden der Franziskaner. Gegründet von dem Franziskaner Fr. Jesu OFM im Jahre 1989, hat das „Projekt Nesakkaram SEEDS“ (Street Elfins Education & Society) viele räumliche und inhaltliche Veränderungen erlebt und bietet heute Platz für 22 Jungen. Das Projekt und seine Mitarbeiter sind tätig für die Kinder der Armutsviertel. Aufgenommen werden meist Jungen aus zerrütteten Familien oder kindeswohlgefährdenden Verhältnissen (alkoholabhängige Eltern, Schulschwänzer, etc.). Diesen Kindern versucht das Team vom Nesakkaram eine bessere und sichere Zukunft zu ermöglichen, durch ein sicheres Zuhause im Projekt, den Besuch der Schule, pädagogische Betreuung und Fürsorge durch die Patres sowie durch die Angestellten des Projekts. Hinzu kommt die Arbeit mit den Kindern, welche im Slum leben: Sie erhalten die Möglichkeit, durch einen der Nesakkaram-Mitarbeiter beim Lernen betreut zu werden.

 

Alles auf einen Blick
Indien, Chennai

  • Großstadt, tropisches Klima
  • Englisch / Tamil
  • Franziskaner Nesakkaram – Heim für Kinder aus kindeswohlgefährdenden Verhältnissen. Stadtteilarbeit in Slums. Außerhalb der Stadt befindet sich zusätzlich das Kinderheim Nesavaram, wo Kinder für längere Zeit aufgenommen werden.
    Begleitung der Stadtteilarbeit in den Slums, Mitleben und pädagogische Angebote im Kinderheim Nesavanam, Unterstützung des Pflegeteams in einem Semiorenheim

Das Projekt und Deine Aufgaben

Das Projektgebäude befindet sich in einer Seitenstraße mitten in Chennai. Durch den geringe(re)n Verkehr haben die Kinder hier die Möglichkeit, nachmittags auf der Straße zu spielen.

Das Gebäude selbst besteht aus 4 Etagen (inkl. Dachterasse):

Das Erdgeschoss bildet das Office (Büroetage). Oberhalb des Office befindet sich der „Franciscan Block“, die „Wohnung“ der Fathers sowie der Gäste und die Zimmer der Freiwilligen. Die zweite Etage bildet der „Boys Block“. Hier wohnen und schlafen die Jungs. Die letzte Etage des Hauses bildet eine Dachterrasse. Hier nehmen die Jungen ihre Malzeiten ein. Außerdem wird die Dachterrasse zum Spielen und Feiern genutzt.

Schwerpunkt der Tätigkeiten der Freiwilligen ist die Unterstützung des pädagogischen Teams bei der Betreuung und Erziehung der Kinder. Dabei geht es um Hausaufgabenhilfe, gemeinsames Spielen oder darum, für Ordnung zu sorgen. Am Vormittag besuchen die Freiwilligen hin und wieder ein Altenheim und helfen den Mitarbeitern bei der Betreuung und Pflege der Bewohner. Zwei bis drei Mal in der Woche begleiten die Freiwilligen die Mitarbeiter von Nesakkaram in die Slums. Dort unterstützen sie die Mitarbeiter beim Nachhilfeunterricht für die Kinder.

Aufgabenfeld

  • Begleitung der Stadtteilarbeit in den Slums
  • Mitleben und pädagogische Angebote im Kinderheim Nesavanam
  • Unterstützung des Pflegeteams in einem Seniorenheim

Anforderungen an Freiwillige:

Wichtige Kompetenzen, die ein Freiwilliger für das Projekt Nesakkaram SEEDS mitbringen sollte, sind Offenheit für die neue Kultur und Anpassungsfähigkeit. Vieles wird eine Umstellung sein und Kompromisse müssen eingegangen werden.

Da man in dem Kinderheim lebt, sollte eine hohe Belastbarkeit vorhanden sein. Nach einigen Wochen kann das Zusammenleben mit den Kindern auch anstrengend werden. Deshalb sollten Freiwillige vor allem Freude an der Arbeit mit Kindern mitbringen.

Eine letzte wichtige Eigenschaft die man haben sollte, ist es Eigeninitiative zu entwickeln. Es wird einem viel Freiraum zur Selbstverwirklichung gegeben, wenn man den ersten Schritt macht, hat man die Möglichkeit viele Sachen kennen zu lernen und viele Sachen zu lehren, das gilt beim Umgang mit den Kindern sowie mit den Erwachsenen.

Wir freuen uns auf Deine
Bewerbungsunterlagen

  • Lebenslauf mit Foto
  • den ausgefüllten Bewerbungs-Fragebogen
  • ein Empfehlungsschreiben, welches ausdrücklich einen Einsatz im internationalen Freiwilligendienst empfiehlt

Weitere Einsatzstellen

Indien: Schule und Kindergarten für Kinder von 3 bis 12 Jahren in Hyderabad

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine von den Franziskanern geführte Jungenschule inmitten Hyderabads. Die Schule besteht aus sieben Jahrgangsstufen mit jeweils zwei Klassen, sowie vier Kindergarten-gruppen von jeweils circa 40 Kindern pro Klasse.

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Indien: Pippo Bueno Medium School in Puduppadi

Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Grundschule, die von den Schwestern des Konvents geleitet wird. Die Freiwilligen sind als zusätzliche Hilfslehrkräfte tätig, jedoch gleichzeitig auch eng mit dem Leben im Konvent verbunden.

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Indien: Heim für Kinder in Chennai

Das Projekt und seine Mitarbeiter sind tätig für die Kinder der Armutsviertel. Aufgenommen werden meist Jungen aus zerrütteten Familien oder kindeswohlgefährdenden Verhältnissen (alkoholabhängige Eltern, Schulschwänzer, etc.).

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Brasilien: SEFRAS (Vereinigung der franziskanischen Initiativen im sozialen Bereich Sao Paolo)

Das Projekt existiert seit 2014 im Norden von Sao Paulo in Peri Alto und wird von der Abteilung für soziale Entwicklung der Stadt Sao Paulo finanziert. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben dort die Möglichkeit ihre Freizeit zu verbringen.

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Bolivien: “PREEFA” (Programa Educación Especial Fe y Alegría)

Mögliche Tätigkeiten für Freiwillige: pädagogische Angebote für Kinder (Basteln, Spielen, Nachhilfe) und Jugendliche (Kochen, PC, Nähen), Kinderbetreuung / Freizeitbereich für Kinder, Sozialberatung

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Bolivien: „Hilando Sueños“

Das Projekt befindet sich in einer Vorprovinz der Großstadt Cochabamba im Andenhochland. Die Kinder, denen hier Unterstützung geboten wird, sind die Ärmsten der Ärmsten. Sie helfen zum Teil bei den Autowaschanlagen um ihre Eltern zu unterstützen. Hilando sueños ist eine Hausaufgabenbetreuung bzw. Kita.

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Bolivien: „Estrellas en la Calle“

Die Fundación Estrellas en la Calle gliedert sich in drei 3 Projekte: Fenix (Inti‘ canchay) fördert Kleinkinder, die mit ihren Eltern auf der Straße leben. Winana begleitet diejenigen, die die Straße verlassen haben, auf ihrem Weg zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Coyera arbeitet direkt auf der Straße mit Kindern, Jugendlichen und jungen Familien.

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