Die Fundacion Alegria de Vivir ist eine vom Franziskanerorden und dem Inklusionsministerium ins Leben gerufene Einrichtung in Santo Domingo. Die Stadt, die etwa eine halbe Millionen Einwohner hat liegt westlich der Haupstadt Quito zwischen Hochland und Küste. Der Freiwilligendienst besteht aus vier Projekten, an denen du variabel teilnehmen kannst. Alle sind im Stadtviertel „Ruminahui“, einem der ärmsten Stadtteile Santo Domingos, angesiedelt. Hier leben vor allem arme Menschen mit einfacher Schulbildung in teilweise unfertigen und schlecht ausgestatteten Häusern.
Die vier Projekte sind an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet.
Morgens kannst du mit Menschen mit Behinderung arbeiten. Das heißt, dass du entweder mit ihnen tanzt, das teilweise auch auf kleinen Wettbewerben, oder die sie zuhause besuchst und mit ihnen kleine Aufgaben erledigst.
Alternativ bietet sich die Möglichkeit im Kindergarten zu arbeiten und dort die Kinder zu betreuen.
Nachmittags ist man normalerweise im C.A.E.-Projekt, einem Nachmittagshort für Grundschüler, denen man bei den Hausaufgaben hilft, mit denen man malt und ihnen Englisch beibringt.
Freitags wird am Nachmittag eine Seniorenrunde angeboten, in der du nähen und mit den Senioren reden kannst.
Vor allem bietet man den benachteiligten Personen hier eine Alternative zum normalen Alltag. Den Kindern kann man Zuneigung und Aufmerksamkeit geben, die sie teilweise zu Hause nicht bekommen, den Menschen mit Behinderung Respekt und Geduld erweisen, die sie gesellschaftlich nur in geringen Maße genießen und den Senioren ein frisches Gesicht und Geschichten aus einer anderen Welt bieten.
Friedrich H.
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