Zwei Babys im Arm wiegen und sie in ihrer nächtlichen Unruhe beruhigen. Das ist eine von vielen verantwortungsvollen Aufgaben, die Schwester Marie im Zentrum für Kleinkinder in Nadjundi gerne erfüllt.

Hier kümmern sich die Franziskanerinnen um stark unter- und mangelernährte Kleinkinder. Durch eine fürsorgliche Betreuung und die Versorgung mit Aufbaunahrung gesunden die Kleinen wieder. Im letzten Jahr haben die Schwestern 400 Babys und Kleinkindern helfen können. Viele von ihnen sind Waisenkinder und haben niemanden, der sie begleitet. Die anderen Kinder sind in Begleitung ihrer Mütter da. Mehrere Wochen brauchen die Kleinen Zeit, bis sich ihr verletzlicher Organismus erholt und stabilisiert.

Wichtig ist, dass die Kinder keine Folgeschäden erleiden. In Bildungskursen lernen die Mütter, wie sie mit wenigen Mitteln ihre Kinder zu Hause gut ernähren, damit keine
erneuten Mangelerscheinungen auftreten. So gehört die Zubereitung von Aufbaunahrung mit Kohlehydraten und in einem zweiten Schritt mit Proteinen zu den Aufgaben
der Schwestern.

Und dazu alles, was die Kinder brauchen: Füttern, Wickeln, Kochen, liebevoller Zuspruch
und vieles mehr. Zudem leiten die Franziskanerinnen eine kleine Gesundheitsstation. Hier erhalten die Kinder eine sehr gute medizinische Betreuung. Schwester Marie
berichtet uns, dass sich die Armut und damit der Hunger durch die Corona-Krise täglich verstärken. Immer mehr Mädchen und Jungen leiden unter Mangelernährung. Die
Franziskanerinnen benötigen dringend Hilfe, damit sie weiter das Leben von Kleinkindern retten können.

Mission:
Milchpulver, Mais, Hirse, Sorghum, Soja, getrockneten Fisch, Öl und Zucker

  • Wo: Hanoukopé/Lomé, Togo
  • Wem wird geholfen: 400 Babies, Kleinkindern und ihren Müttern
  • Wer ist vor Ort: Schwester Marie
  • Benötigte Mittel: 7.800
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