Wo franziskanische Nächstenliebe Hunger lindert

Frauen schöpfen Essen aus einem großen Kochtopf in einer Suppenküche von Franziskaner Helfen in Huaycán, Peru.
Projekt: Suppenküchen in Peru
Wo franziskanische Nächstenliebe Hunger lindert

Die Suppenküchen von Huaycán

In Huaycán, einem Armenviertel am Rand der Millionenstadt Lima, sorgen die Franziskaner seit Jahren dafür, dass Familien nicht allein gelassen werden. Mit Suppenküchen und Lebensmittelhilfen schenken sie Menschen in großer Not neue Hoffnung.

Wir helfen vor Ort.

Karte

Was wird benötigt:

frische und haltbare Lebensmittel für die Suppenküchen, Lebensmittelpakete

Wem helfen wir:

80 Familien, rund 400 Menschen in Huaycán

Jetzt sicher für Gaza spenden

Eine Stadt, die aus Hoffnung entstanden ist

Huaycán liegt am Rand der peruanischen Hauptstadt Lima und zählt heute rund 200.000 Einwohner. Entstanden ist die Stadt Anfang der 1980er Jahre, als zahlreiche Menschen vor dem bewaffneten Konflikt im Hochland Perus flohen und in der Nähe der Hauptstadt Schutz suchten.

Bis heute hält die Zuwanderung an. Immer noch kommen Familien nach Huaycán – auf der Suche nach Arbeit, Sicherheit und einer besseren Zukunft.

Deshalb trägt die Stadt auch den Namen „Ciudad de la Esperanza“ – Stadt der Hoffnung. Doch die Realität vieler Menschen sieht anders aus.

Engagierte Helferin in einer Suppenküche der Franziskaner in Huaycán, Peru.

Zwischen Hoffnung und Entbehrung

An den steilen Berghängen rund um Huaycán ziehen sich einfache Siedlungen aus Stein-, Lehm-, Holz- und Wellblechhütten entlang. Oft fehlt es an grundlegender Infrastruktur. Viele Familien kämpfen täglich um Wohnraum, Strom und sauberes Trinkwasser. Die meisten leben von Gelegenheitsarbeiten oder kleinen Handelsgeschäften und wissen nie, ob das Einkommen für den nächsten Tag reichen wird.

Familien leben in einfachen Hütten an den trockenen Berghängen von Huaycán in Peru.

Franziskaner an der Seite der Menschen

Seit mehr als 35 Jahren begleiten die Franziskanerbrüder der Pfarrei San Andrés die Menschen in Huaycán.

Dabei geht es nicht nur um materielle Hilfe. Die Brüder leben mitten unter den Menschen und unterstützen Familien dort, wo staatliche Hilfen oft nicht ankommen.

17 Suppenküchen als Orte der Solidarität

Bis heute sind die Suppenküchen ein wichtiger Anlaufpunkt für viele Familien.

Rund 80 Familien mit etwa 400 Angehörigen erhalten dort regelmäßig Unterstützung. In den Küchen werden warme Mahlzeiten ausgegeben und frische Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Fleisch verteilt.

Zusätzlich erhalten die Familien Lebensmitteltüten mit haltbaren Grundnahrungsmitteln. Für viele Familien sind diese Lebensmittel eine unverzichtbare Unterstützung, um die Versorgung ihrer Kinder sicherzustellen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende. Jede Hilfe zählt!

So können Sie helfen

Gemeinsam satt

Illu_Familie_Essen

€ 28.–

Mit 28 Euro schenken Sie einer Familie beispielsweise ein Lebensmittelpaket.

Gemeinsam helfen

Illu_Essensausgabe

€ 55.–

55 Euro tragen dazu bei, dass die Franziskaner in den Suppenküchen Menschen mit Mahlzeiten versorgen können.

Ein Händler verkauft Obst und Gemüse auf einem Markt in Huaycán bei Lima.
rauen schöpfen Essen aus einem großen Kochtopf in einer Suppenküche von Franziskaner Helfen in Huaycán, Peru.

El Niño verschärft die Armut

Neben den wirtschaftlichen Problemen wächst auch die soziale Unsicherheit. Die Franziskaner berichten von einer zunehmenden Gewalt in den Randgebieten Limas. Kriminalität, Erpressungen und Überfälle nehmen zu. Besonders junge Menschen geraten aufgrund fehlender Perspektiven in Gewalt und Drogenabhängigkeit.

Für viele Familien bedeutet dies eine zusätzliche Belastung in einem ohnehin schwierigen Alltag. Gerade deshalb sind die Suppenküchen weit mehr als Orte der Lebensmittelversorgung. Sie schaffen Gemeinschaft, geben Halt und zeigen den Menschen, dass sie nicht vergessen sind.

Armut und Gewalt nehmen zu

Neben den wirtschaftlichen Problemen wächst auch die soziale Unsicherheit. Die Franziskaner berichten von einer zunehmenden Gewalt in den Randgebieten Limas. Kriminalität, Erpressungen und Überfälle nehmen zu. Besonders junge Menschen geraten aufgrund fehlender Perspektiven in Gewalt und Drogenabhängigkeit.

Für viele Familien bedeutet dies eine zusätzliche Belastung in einem ohnehin schwierigen Alltag. Gerade deshalb sind die Suppenküchen weit mehr als Orte der Lebensmittelversorgung. Sie schaffen Gemeinschaft, geben Halt und zeigen den Menschen, dass sie nicht vergessen sind.

Ihre Hilfe macht den Unterschied

Die Franziskaner möchten die 17 Suppenküchen weiterführen und die Familien auch künftig mit Lebensmitteln unterstützen.

Doch die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die Hilfe dauerhaft sicherzustellen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei,

  • warme Mahlzeiten bereitzustellen,
  • Lebensmittelpakete für bedürftige Familien zu finanzieren,
  • Kinder und ältere Menschen vor Hunger zu schützen,
  • franziskanische Nächstenliebe konkret werden zu lassen.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Menschen in Huaycán neue Hoffnung schöpfen und auch in schwierigen Zeiten nicht allein gelassen werden.

Bitte unterstützen Sie die Suppenküchen in Huaycán mit Ihrer Spende.

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