Ein schweres Erdbeben hat den Westen Kolumbiens erschüttert. Gebäude sind eingestürzt, Häuser schwer beschädigt, Straßen und wichtige Infrastruktur betroffen. Krankenhäuser und Schulen wurden beschädigt, Strom- und Kommunikationsverbindungen sind teilweise unterbrochen. Rettungskräfte suchen nach Verschütteten und Überlebenden.
Wir helfen vor Ort.
Was wird benötigt:
Trinkwasser, Lebensmittel, Babynahrung, Medikamente, Hygieneartikel, Kleidung, Generatoren, Matratzen für Notunterkünfte
Wem helfen wir:
Den Opfern des schweren Erdbebens in Kolumbien

Noch ist nicht abzusehen, wie groß das Ausmaß dieser Katastrophe wirklich ist.
Für viele Familien hat sich innerhalb weniger Augenblicke alles verändert. Wo eben noch ihr Zuhause war, stehen Menschen nun vor Trümmern. Viele wissen nicht, ob sie in ihre Häuser zurückkehren können. Andere suchen nach Angehörigen. Die Angst vor weiteren Nachbeben ist groß.
Jetzt brauchen die Menschen Schutz, sauberes Wasser, Nahrung und Medikamente. Sie brauchen einen sicheren Ort für die kommenden Nächte. Und sie brauchen Menschen, die sie in ihrem Schock und ihrer Trauer nicht allein lassen.
Unsere franziskanischen Schwestern und Brüder leben und arbeiten mitten in der betroffenen Region. Der Sitz der Provinz befindet sich in Santa Rosa de Cabal in unmittelbarer Nähe zu Pereira, einer der besonders stark betroffenen Städte.
Bruder Richard, der Provinizial, berichtet aus der Notregion:
„Es war wirklich furchtbar und dauerte mehr als eine Minute. Die Menschen beginnen gerade erst, sich von dem ersten Schock zu erholen.“
Die Schwestern und Brüder prüfen bereits die Situation der Menschen in ihren Gemeinden und verschaffen sich einen Überblick darüber, wo die Not am größten ist.
Gerade in den ersten Stunden und Tagen nach einer Katastrophe ist diese Nähe entscheidend: Unsere Partner müssen nicht erst in die Region kommen. Sie sind da. Sie kennen die Menschen, die Gemeinden und die Wege. Und sie können die Hilfe dort organisieren, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
„Ich weiß, dass die gesamte Provinz auf den Beinen ist, dass kein Bruder und keine Schwester auf unserer Liste fehlt und dass die Menschen, unter denen wir leben und die schon vor Montag arm waren, heute noch sehr viel ärmer sind“, so Bruder Richard.
Unsere franziskanischen Partner sind bei den Menschen und bereiten die Hilfe dort vor, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Mit Ihrer Spende können wir gemeinsam Nothilfe ermöglichen:
Die Situation verändert sich von Stunde zu Stunde. Deshalb stimmen wir die konkrete Hilfe fortlaufend mit unseren franziskanischen Partnern vor Ort ab.
Bitte stehen Sie jetzt an der Seite der Menschen in Kolumbien.
Franziskaner Helfen arbeitet bereits seit vielen Jahren mit franziskanischen Partnern in Kolumbien zusammen – auch direkt in den nun vom Erdbeben betroffenen Regionen.
In Cali begleiten die Franziskaner beispielsweise Menschen, die in großer Armut leben, unterstützen Frauen, die Gewalt erfahren haben, und engagieren sich in der Jugendarbeit. In Chocó fördern franziskanische Projekte Kinder und Jugendliche und verbessern die Versorgung von Familien mit sauberem Trinkwasser. Auch in Buenaventura, Cauca und weiteren Orten bestehen langjährige Partnerschaften.
Wir kennen unsere Partner. Und unsere Partner kennen die Menschen.
Das ist in einer Katastrophe wie dieser besonders wichtig: Hilfe kann auf bestehenden Strukturen aufbauen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort organisiert werden.
Das Erdbeben trifft Regionen, in denen das Leben für viele Menschen bereits vor der Katastrophe schwierig war. Armut, Vertreibung und Gewalt prägen in Teilen des Landes den Alltag. Besonders im Südwesten Kolumbiens hat sich die Sicherheitslage zuletzt verschärft.
Nun kommt zu dieser Unsicherheit eine Naturkatastrophe hinzu.
Familien, die ohnehin mit wenig auskommen mussten, verlieren ihr Zuhause. Menschen, die bereits Gewalt und Vertreibung erlebt haben, müssen erneut um ihre Sicherheit fürchten. Für sie kann ein zerstörtes Dach, fehlendes Trinkwasser oder der Verlust der wenigen eigenen Vorräte existenziell sein.
Gemeinsam lassen wir die Menschen in Kolumbien in diesen schweren Stunden nicht allein.
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33XXX
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