Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der Pampa Gaúcho im Süden Brasiliens längst spürbar. Heiße Sommer und immer längere Dürreperioden machen das Leben der Kleinbauernfamilien zunehmend schwieriger. Wasser wird knapp, Ernten bleiben aus und die Ernährung der Familien ist gefährdet.
Wir helfen vor Ort.
Was wird benötigt:
Baumaterial für 12 Zisternen
Wem helfen wir:
60 Kleinbauerfamilien in der Pampa Gaúcho im Süden Brasiliens

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der Pampa Gaúcho im Süden Brasiliens längst spürbar. Heiße Sommer und immer längere Dürreperioden machen das Leben der Kleinbauernfamilien zunehmend schwieriger. Wasser wird knapp, Ernten bleiben aus und die Ernährung der Familien ist gefährdet.
Gemeinsam mit dem Kulturinstitut Padre Josimo und den Franziskanerbrüdern unterstützt Franziskaner Helfen die Menschen dabei, sich an diese veränderten Bedingungen anzupassen. Das Ziel ist nicht, gegen die Trockenheit anzukämpfen, sondern zu lernen, mit ihr nachhaltig zu leben.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Bau von 12 Betonzisternen mit einem Fassungsvermögen von jeweils 16.000 Litern. Sie sammeln Regenwasser während der feuchten Monate und speichern es für die langen Trockenzeiten.
Das gesammelte Wasser dient als Trinkwasser und ermöglicht außerdem den Anbau von Obst und Gemüse. So wird eine natürliche Ressource effizient genutzt, anstatt in der Regenzeit ungenutzt zu versickern.
Die Familien erhalten zusätzlich Schulungen zum sicheren Umgang mit den Zisternen sowie zur Speicherung und Nutzung des Regenwassers.
Zum Projekt gehört außerdem die Unterstützung von 50 Kleinbauernfamilien beim Aufbau und der Revitalisierung ihrer Obst- und Gemüsegärten. In Schulungen lernen sie Anbaumethoden kennen, die an das semiaride Klima angepasst sind und einen nachhaltigen Umgang mit Boden und Wasser fördern.
Bereits seit vielen Jahren engagieren sich das Kulturinstitut Padre Josimo und die Franziskanerbrüder für ökologische Landwirtschaft. Sie begleiten Kleinbauernfamilien unter anderem bei der Wiederherstellung von Wasserquellen und Brunnen, fördern Agroforstwirtschaft sowie den Erhalt regionaler Saatgutsorten und entwickeln gemeinsam mit den Menschen Lösungen, die auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen Bestand haben.
Wenn Wasser zuverlässig verfügbar ist, können Familien ihre Felder bewirtschaften und sich selbst mit Lebensmitteln versorgen. Das verbessert nicht nur ihre Ernährungssituation, sondern hilft ihnen auch, trotz der zunehmenden Dürre in ihrer Heimat zu bleiben.
Das Projekt verbindet deshalb Umwelt- und Klimaschutz mit konkreter Hilfe für die Menschen: Es schützt die natürliche Ressource Wasser, stärkt nachhaltige Landwirtschaft und verbessert langfristig die Lebensbedingungen der Kleinbauernfamilien.
Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, Regenwasser nutzbar zu machen, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und Familien im Süden Brasiliens eine Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen. Gemeinsam schaffen wir Lösungen, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.
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