Indien: Menschlichkeit
gegen Menschenhandel

Mission:
Rettung und Versorgung für Opfer von Menschenhandel

  • Wo: Kansabel, Indien
  • Wem wird geholfen: Verschleppten Mädchen und Frauen
  • Wer ist vor Ort: Franziskanerinnen in Kansabel

In Kansabel, im indischen Bundesstaat Chattisgarh, leben auch heute noch Menschen in moderner Sklaverei. Menschenhandel von Kindern, Jugendlichen und Frauen gehört hier zum bedrohlichen Alltag.

Die grausame Wahrheit ist, dass es den Menschenhandel weltweit nur deshalb gibt, weil eine verheerend steigende Nachfrage nach Kindern, Jugendlichen und Frauen besteht, die in jeglicher Hinsicht ausgebeutet werden. Sogenannte Agenten kaufen unter falschen Versprechungen von armen Familien Kinder, besonders gerne Mädchen. Ein Esser weniger, eine Mitgift sparen und dazu etwas Geld erhalten ist für einige Familien eine Versuchung. Jugendlichen versprechen diese Agenten eine gute Arbeit in der Stadt oder einen Schulbesuch. Was sie alle an Leid erwartet, übertrifft unsere Vorstellungskraft.

Mit viel Mut und voller Nächstenliebe setzen sich die Franziskanerinnen in Kansabel für die Befreiung und Rehabilitierung von Mädchen und jungen Frauen ein und leisten nebenbei noch wichtige Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung.

Immer wieder verfolgen sie unter Einsatz ihres Lebens monatelang eine Spur, bis sie ein Mädchen z.B. in Delhi finden. Die Franziskanerinnen kümmern sich zurzeit um elf Mädchen und junge Frauen, die bei ihnen in einem Übergangsheim wohnen. Sie wurden aus Menschenhandel und Sklaverei befreit und erhalten medizinische und psychologische Betreuung sowie eine Berufsausbildung. So werden sie auf die Rückkehr in die Gesellschaft vorbereitet.

Die Mädchen und Frauen im Übergangsheim brauchen Strom und warmes Wasser.

Schwester Sheeba sendete daher ihre Bitte um Unterstützung für eine Solaranlage zu uns, mit der Strom für 51 Lampen und warmes Wasser produziert werden konnte.

Helfen Sie uns dabei, dass auch zukünftig Mädchen und Frauen  einen Weg aus der Sklaverei finden!

Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden. Franz von Assisi

Hier ist unser Projekt

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Fußball schenkt Perspektive und Hoffnung

      Niquelândia, Brasilien

      Fußball schenkt Perspektive und Hoffnung

      Eine runde Sache: Fußball und Bildung schaffen nachhaltige Perspektiven für Kinder aus Armutsvierteln in Brasilien.

    • Eine Suppenküche für Kinder

      Magdalena, Bolivien

      Eine Suppenküche für Kinder

      Zurzeit kommen täglich 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis siebzehn Jahren in die Suppenküche. Mit einer täglichen nahrhaften Mahlzeit finden sie hier außerdem liebevolle Betreuung, ein soziales Gefüge und Hilfe bei den Hausaufgaben.

    • Perspektiven durch Bildung- und Gesundheitsprogramme schaffen

      Kalkutta, Indien

      Perspektiven durch Bildung- und Gesundheitsprogramme schaffen

      Kinder und Jugendliche in den Slums von Kalkutta haben wenig bis keine Chancen, aus dem Teufelskreis der Armut herauszufinden. Gerade Mädchen sind da schwer gezeichnet. Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser – all das ist schwer erreichbar - und unsere Hilfe daher sehr wichtig.

    • Frauen stärken in Uganda

      Mbale, Uganda

      Frauen stärken in Uganda

      Die Franziskanerinnen haben bereits vor acht Jahren begonnen, Frauen und jungen Müttern zu helfen. In Workshops und Seminaren stärken sie das Selbstbewusstsein der Frauen und ihr Wohlergehen. In Näh- und Gärtnerkursen möchten sie den Frauen zu mehr Selbstständigkeit verhelfen.

    • 24 Cent für eine gesunde Mahlzeit

      Purok Tahimik, Philippinen

      24 Cent für eine gesunde Mahlzeit

      Schwester Rossana berichtet uns aus Purok Tahimik, dass gerade Kinder aus armen Familien in ihrem Wirkungsraum an Mangelernährung leiden. Sie sind dieser Not völlig ausgeliefert, weil die Armut der Eltern jegliche Fürsorge raubt.

    • Am Ende der Kräfte - wichtige Ernährungsnothilfe

      Soddo, Äthiopien

      Am Ende der Kräfte - wichtige Ernährungsnothilfe

      Nothilfe für hungernde Familien durch die Ausgabe von Nahrungsmitteln in Äthiopien, wo zahlreiche Menschen vor Konflikten und Dürren auf der Flucht sind.

    • Nothilfe nach Überflutungen im Süden Brasiliens

      Porto Alegre und weitere Orte im Süden Brasiliens

      Nothilfe nach Überflutungen im Süden Brasiliens

      Mehr als zwei Drittel der Städte im Bundesstaat Rio Grande do Sul sind von den Folgen der heftigen Regenfälle betroffen. Etwa 150.000 Menschen sind zur Flucht gezwungen. Die Franziskaner helfen mit Unterkünften, Nahrung, Hygienematerial und vielem mehr.

    • Nothilfe Ostafrika nach Überflutungen in Kenia, Tansania und Nachbarländern

      Kenia, Tansania und Nachbarländer

      Nothilfe Ostafrika nach Überflutungen in Kenia, Tansania und Nachbarländern

      Nach ungewöhnlich starken Regenfällen kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Überschwemmungen in Kenia und Tansania. Besonders die Menschen in den Armenvierteln sind betroffen. Hunderte Menschen sind in den Flutgebieten ums Leben gekommen.

    UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

    Erhalten Sie Einblick in unsere rund 800 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.