Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert. Besonders der Küstenstaat La Guaira nahe der Hauptstadt Caracas wurde schwer getroffen. Gemeinsam mit unseren franziskanischen Partnern vor Ort leisten wir Nothilfe für betroffene Familien. Unterstützen Sie jetzt unsere Erdbebenhilfe mit Ihrer Spende.
Gebäude sind eingestürzt, Straßen wurden zerstört und ganze Wohnviertel liegen in Trümmern. Rettungskräfte suchen unermüdlich nach Überlebenden. Es gibt sehr viele Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Noch immer werden Menschen unter den Trümmern vermisst. Bereits in der Nacht der Erdbeben haben die Franziskanerbrüder unmittelbar damit begonnen, Nothilfe zu leisten. Inzwischen haben die Schwestern und Brüder gemeinsam mit vielen Freiwilligen Strukturen etabliert, dank derer sie den Erdbebenopfern schnell und unbürokratisch helfen können.
Wir helfen vor Ort.
Was wird benötigt:
Trinkwasser, Lebensmittel, Babynahrung, Medikamente, Hygieneartikel, Kleidung, Generatoren, Matratzen für Notunterkünfte
Wem helfen wir:
Den Opfern der schweren Erdbeben in Venezuela

Besonders schwer betroffen ist der Küstenstaat La Guaira nahe der Hauptstadt Caracas. Die venezolanische Regierung hat die Region inzwischen zum Katastrophengebiet erklärt. Für tausende Familien hat sich das Leben innerhalb weniger Minuten dramatisch verändert.
Das Erdbeben trifft die Menschen in einem Moment, in dem viele Familien schon vor der Katastrophe kaum wussten, wie sie ihre Kinder am nächsten Tag ernähren sollten.
Seit Jahren befindet sich Venezuela in einer schweren wirtschaftlichen und humanitären Krise. Hyperinflation, Armut und Versorgungsengpässe prägen den Alltag vieler Familien. Für zahlreiche Menschen ist bereits der Einkauf von Grundnahrungsmitteln eine tägliche Herausforderung. Lebensmittel sind oft nur schwer erhältlich oder für viele unerschwinglich.
Nun haben viele Familien zusätzlich ihr Zuhause, ihre Sicherheit und oftmals auch Angehörige verloren. Die ohnehin dramatische Lage verschärft sich durch das Erdbeben immens.
Franziskaner Helfen arbeitet seit vielen Jahren mit franziskanischen Partnern in Venezuela zusammen. Unsere Brüder betreuen die Pfarrei San Judas Tadeo im Stadtteil Nuevo Chapellín in Caracas und begleiten dort Familien, Kinder und ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Bereits vor dem Erdbeben unterstützten sie Kinder in der Vorschule Jardín Franciscano täglich mit einer Mahlzeit. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig diese langjährige Arbeit ist: Die Brüder sind vor Ort, kennen die Menschen und können unmittelbar helfen.
Die Schwestern und Brüder standen den betroffenen Menschen bereits unmittelbar nach dem Erdbeben zur Seite. Sie haben ihre Einrichtungen für Familien geöffnet, die ihr Zuhause verlassen mussten, und bieten Schutz sowie Begleitung in dieser schweren Zeit.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Schwestern und Brüdern vor Ort. Dank ihrer langjährigen Präsenz in der Region konnten wir notwendige Hilfsmaßnahmen schnell vorbereiten und dort umsetzen, wo die Not am größten ist. Schon vor dem Erdbeben war die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ein großes Problem. Die staatliche Wasserversorgung war unzureichend, viele Leitungen waren veraltet oder beschädigt. Nun hat auch noch das Erdbeben viele Wassersysteme zerstört.
Bereits in der Nacht der Erdbeben haben die Franziskanerbrüder die Opfer mit Trinkwasser und Essen versorgt. Ihre Kirche nutzen sie seitdem als Notunterkunft, um den obdachlos gewordenen Menschen Zuflucht zu geben.
Bruder Alfonso erzählt uns:
„Es kommen Menschen in unsere Kirche, weil sie dort einen offenen und sicheren Ort finden. Viele schlafen auf Matratzen in unseren Räumen, weil sie nach den Schäden an ihren Wohnhäusern nicht zurückkehren können.“
Die Stromversorgung ist vielerorts unterbrochen und zerstört. Bruder Alfonso und seine Mitbrüder wollen mithilfe von Spendengeldern Generatoren besorgen. Ihre Pfarrei in Caracas und andere ihrer Einrichtungen in La Guaira wurden durch das Erdbeben kaum beschädigt, sodass sie nun ihre Türen öffnen, um Menschen Unterschlupf zu geben. Um noch mehr Menschen helfen zu können, benötigen sie für die provisorischen Notunterkünfte Matratzen, damit die Menschen einen Schlafplatz haben.
Außerdem haben die Brüder Suppenküchen eingerichtet und versorgen betroffene Familien mit warmen Mahlzeiten. Zusätzlich verteilen sie Babynahrung, Windeln, Kleidung, Medikamente und Hygieneartikel an Menschen, die ihr Zuhause und ihren gesamten Besitz verloren haben.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende. Jede Hilfe zählt!
Auch die seelischen Folgen des Erdbebens dürfen nicht vergessen werden. Viele Menschen haben Angehörige verloren, ihr Zuhause zerstört gesehen oder selbst lebensbedrohliche Situationen erlebt. Besonders Kinder leiden oft unter den traumatischen Erlebnissen. Unsere franziskanischen Partner begleiten betroffene Familien deshalb auch mit seelsorgerischer Unterstützung. Sie beraten Familien, leisten psychosoziale Ersthilfe, bieten Einzel- und Gruppengespräche sowie Trauerbegleitung an und stärken nachbarschaftliche Unterstützungsnetzwerke. Menschen mit besonderen Schutzbedarfen, wie etwa Verletzte oder von ihren Familien getrennte Kinder, werden gezielt identifiziert und an spezialisierte Hilfsangebote vermittelt. Denn echte Nothilfe bedeutet, den Menschen nicht nur beim Überleben, sondern auch dabei zu helfen, neue Hoffnung und Zuversicht zu finden.
Ihre Spende hilft uns, gemeinsam mit unseren franziskanischen Partnern schnell und unbürokratisch auf die aktuelle Notlage zu reagieren.
Die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Partnern ermöglicht es, Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird. So können wir die betroffenen Menschen in Venezuela auch in dieser schweren Zeit zuverlässig begleiten.

€ 5.–
€ 5.–
€ 35.–
€ 220.–
Mit Ihrer Spende schenken Sie den betroffenen Familien Hoffnung und helfen mit, dass unsere franziskanischen Partner den Menschen auch in den kommenden Tagen und Wochen zur Seite stehen können.
Ihre Spende macht den entscheidenden Unterschied.
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33XXX
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