Gesundheit für indigene Familien im Amazonas, Brasilien

Mehrere indigene Menschen sitzen und stehen in einem offenen Unterstand, während ein Ordensmann in brauner Kutte einer Frau den Blutdruck misst. Ein weiterer Ordensmann in brauner Kutte steht in der Mitte und spricht mit den Wartenden. Die Szene zeigt eine einfache medizinische Versorgung in einer einem Indianerdorf im Amazonsagebiet.
Projekt in der Missão Tiriyós, Amazonas, Brasilien
Gesundheit für indigene Familien im Amazonas

Das indigene Volk der Tiriyó lebt in der abgelegenen Amazonasregion im Norden Brasiliens an der Grenze zu Surinam. Die Dorfgemeinschaften haben mit großen gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen, wie z. B. dem eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung, dem Fehlen einer angemessenen Infrastruktur im örtlichen Gesundheitszentrum und weit verbreiteten Krankheiten, darunter Schlangenbisse, Bluthochdruck, Diabetes und Unterernährung.

Wir helfen vor Ort.

Karte

Was wird benötigt:

Aufbaunahrung, Nahrungsergänzungsmittel, Transportkosten mit einem Kleinflugzeug

Wem helfen wir:

Indigenen Familien vom Volk der Tiriyó

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Abgeschiedenheit und Herausforderungen im Regenwald

Im Norden Brasiliens, tief im Regenwald des Nationalparks Tumucumaque, leben indigene Gemeinschaften in großer Abgeschiedenheit. In einer atemberaubenden Landschaft mit zahllosen Wasserfällen liegen die 54 weit verstreuten Dörfer der Tiriyós, die nur per Flugzeug erreichbar sind.

Das Volk der Tiriyó lebt traditionell von Landwirtschaft, Fischerei, Jagd und Bienenzucht. Das Leben in den abgelegenen Dörfern ist von großer Einfachheit geprägt und stellt die Familien vor zahlreiche Herausforderungen. Pater Marcos und Pater Levi begleiten und unterstützen die Menschen vor Ort in vielfältiger Weise – seelsorglich, sozial und organisatorisch.

Ein Ordensmann in brauner Kutte steht neben einem Jungen, der barfuß auf einer Waage steht. Der Mann notiert Daten, während der Junge nach unten blickt.
Ein Ordensmann in brauner Kutte sitzt an einem Tisch und misst einer Frau den Blutzucker an der Hand. Die Frau sitzt ihm gegenüber und streckt ihren Arm aus. Die Szene spielt in einem einfachen Raum und zeigt eine grundlegende medizinische Untersuchung.

Medizinische Hilfe für indigene Gemeinschaften

Ein besonders drängendes Problem in den indigenen Dorfgemeinschaften der Tiriyós ist die Mangel- und Unterernährung, die vor allem Kinder betrifft. Gleichzeitig nehmen ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck spürbar zu.

Um die medizinische Versorgung in der schwer zugänglichen Region sicherzustellen, bemühen sich die Franziskaner, einmal im Monat ein Ärzteteam des franziskanischen Krankenhausschiffes „Papst Franziskus“ für mehrere Tage in das Gebiet einzufliegen. So erhalten die Menschen dringend benötigte medizinische Betreuung.

Für die Bereitstellung von Aufbaunahrung, Nahrungsergänzungsmitteln sowie für die notwendigen Transportkosten per Kleinflugzeug sind die Franziskaner auf Unterstützung angewiesen.

Gemeinsam Leben schützen – im Herzen des Regenwaldes. Jede Hilfe zählt!

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