Jeden Tag steigen und steigen die Zahlen der Corona-Infizierten, der Kranken, der Toten und der notleidenden Menschen. Genau wie die wachsende Verzweiflung der Menschen in Indien. Wegen der gefährlichen neuen Corona-Mutation in Indien verschärft sich die Lage drastisch.

Die gefährliche Doppelmutation breitet sich vor allem dort aus, wo die Armut groß ist. Wo sich in den Slums und engen Gassen Abstand halten und Händewaschen kaum umsetzen lassen. Wo Menschen entsetzlichen Hunger leiden, weil sie in der Pandemie rein gar nichts mehr zu Essen haben. Die Not nimmt mit jeder Stunde zu.

„COVID-19 ist mit aller Härte zu uns zurückgekehrt“, schreibt uns Bruder Gopu aus Bangalore, der Projektkoordinator der Provinz ist. „Es ist eine nie dagewesene Situation, die unser Herz zerreißt. Überall herrscht Chaos. Die Menschen sind sich selbst überlassen und stehen völlig hilflos da. Es werden so viele Menschen angesteckt, werden krank, sterben. Nicht zu vergessen sind die Menschen, die von der Pandemie traumatisiert, traurig, arbeitslos oder hungrig zurückgelassen werden.“

 

Das Projekt wurde bereits erfolgreich beendet.

Mission:
Medikamente, Sauerstoff, Desinfektions- und Schutzmittel, Nahrungsmittel

  • Wo: Mehrere aktuelle Corona-Krisengebiete in Indien
  • Wem wird geholfen: Corona-Erkrankten, ihren Angehörigen und an Hunger leidenden Menschen
  • Wer ist vor Ort: Schwester Georgina und Bruder Gopu
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Das Gesundheitssystem droht unter den explodierenden Fallzahlen zusammenzubrechen. Die Medikamente sind knapp, es mangelt an medizinischem Sauerstoff und Angehörige von Corona-Patienten suchen verzweifelt nach freien Krankenhausbetten.

„Es gibt kaum noch Platz für neue Patienten, die in unserem Krankenhaus aufgenommen werden können“, berichtet uns Schwester Georgina aus dem Norden Indiens. „Wir haben ein Krankenhaus in Ambikapur mit einer Kapazität von 400 Betten. Vor unserem Krankenhaus warten auf der Straße viele Menschen mit ihren Angehörigen auf die Aufnahme. So ist es mit jedem Krankenhaus hier in der Gegend. Uns fehlt es auch an Sauerstoff und Medikamenten, damit wir besser helfen könnten. Jeden Tag hören wir Todesnachrichten, in manchen Dörfern sind ganze Familien ausgelöscht.“

An vielen Brennpunkten in Indien arbeiten Franziskanerschwestern und -brüder im unermüdlichen Einsatz gegen das tückische Virus und für die Menschen – auf den Krankenstationen, in den Lebensmittelausgaben, in der Seelsorge. „Wir haben das Gefühl, dass die kommenden Tage für die Menschen noch härter sein werden“, mutmaßt Bruder Gopu. „Die Preise für Lebensmittel und andere Materialien steigen jeden Tag an. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren und leiden großen Hunger.“

Durch das weltweite Franziskanische Netzwerk können wir schnelle und unbürokratische Hilfe leisten, wo diese dringend benötigt wird. Die Franziskaner vor Ort bitten um dringende Unterstützung für die Menschen in dieser großen Krise: Medikamente, Sauerstoff, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und Nahrungsmittel werden gebraucht – jede Hilfe zählt.

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