Kinderhaus Mborayhu: Ein Ort der Fürsorge und des Schutzes

Ein Mädchen indigener Herkunft blickt ruhig in die Kamera. Es sitzt vor einer einfachen Steinwand und einem Holztisch, ihr Gesichtsausdruck wirkt nachdenklich und ernst.
Projekt in Caaguazú, Paraguay
Kinderhaus Mborayhu: Ein Ort der Fürsorge und des Schutzes

Im Kinderhaus Mborayhu finden Kinder, die Vernachlässigung, Gewalt oder extreme Armut erlebt haben, ein sicheres und liebevolles Zuhause. Erfahrene Erzieherinnen begleiten die Mädchen und Jungen mit Fürsorge, Schutz und Geborgenheit auf ihrem Weg zurück in ein stabiles Leben und schenken ihnen neue Hoffnung und Vertrauen.

Wir helfen vor Ort.

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Was wird benötigt:

Lebensmittel, Medikamente, Schulsachen, Gehälter der Erzieherinnen

Wem helfen wir:

20 Kindern

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Wenn Armut und Gewalt Kindheit prägen

Verwahrlost, verängstigt und oft völlig allein kommen die Kinder im Kinderhaus Mborayhu in Caaguazú an. Hier finden Mädchen und Jungen im Alter von wenigen Wochen bis acht Jahren ein neues, liebevolles Zuhause. Viele von ihnen wurden von ihren Eltern zurückgelassen, weil diese weit entfernt Arbeit suchen müssen. Andere sind in großer Armut aufgewachsen oder waren Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung ausgesetzt. Sie kannten kein sicheres Zuhause, keine regelmäßigen Mahlzeiten und keine verlässliche Fürsorge.

Um diese Kinder zu schützen, werden sie auf Anordnung staatlicher Stellen in Kinderschutzzentren oder Pflegefamilien untergebracht. Das Kinderhaus Mborayhu ist ein solcher Schutzort. In zwei familiären Häusern sind kleine Gemeinschaften entstanden, in denen die Kinder wieder Vertrauen fassen und Kind sein dürfen.

Ein kleines Mädchen sitzt auf einer niedrigen Mauer im Freien und hält ein schwarz-weißes Stofftier in den Armen. Im Hintergrund sind Bäume, Pflanzen und eine ruhige Straße zu sehen, die Szene wirkt freundlich und sonnig.
Eine Betreuerin sitzt mit drei kleinen Kindern an einem niedrigen Tisch in einem freundlich gestalteten Gruppenraum. Die Kinder hören aufmerksam zu, während die Frau mit ihnen spricht; Spielzeug und Stofftiere schaffen eine warme und geschützte Atmosphäre.
Sechs Mädchen in Schuluniform stehen mit ihren bunten Schulranzen auf einer Wiese vor blühenden Sträuchern. Sie lächeln in die Kamera.

Halt und Fürsorge für einen neuen Lebensweg

Vier Frauen kümmern sich im Kinderhaus täglich um insgesamt 20 Kinder. Die Mädchen und Jungen nennen sie „Mütter“, weil sie ihnen genau das geben, was sie so lange vermisst haben: Nähe, Geborgenheit und verlässliche Zuwendung. Gleichzeitig sind diese „Mütter“ ausgebildete Erzieherinnen. Mit Fachwissen, Geduld und Fürsorge begleiten sie die Kinder auf ihrem Weg zurück in ein stabiles Leben.

Sie sorgen dafür, dass die Mädchen und Jungen ausreichend zu essen haben, medizinisch versorgt werden, zur Schule gehen können und vor allem erfahren, dass sie angenommen und wertvoll sind. Frau Zunilda Ramirez, leitet das Kinderhaus. Sie schreibt uns:

Damit wir uns weiter gut um die Kinder kümmern können, bitte ich um Ihre Hilfe.“

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