Es war ein einfacher Satz von Papst Franziskus, der alles veränderte: "Dann müsst ihr dahin." Mit diesen Worten gab er 2013 den Anstoß für ein einzigartiges Projekt – ein schwimmendes Krankenhaus für die Menschen in den entlegensten Dörfern des Amazonas. Heute ist das Krankenhausschiff "Papa Francisco" das erste von bereits drei medizinischen Einsatzschiffen: sie sind schwimmende Lebensretter für Hunderttausende.

Über 477.000 Menschen wurden in den vergangenen fünf Jahren behandelt – direkt dort, wo medizinische Hilfe kaum erreichbar ist. Jetzt, im Gedenken an den verstorbenen Papst Franziskus, bitten wir um Spenden für die dringend benötigte Versorgung mit Medikamenten an Bord. Ihre Hilfe wirkt – und erhält sein Vermächtnis lebendig.

Mission:
Gesundheitsversorgung in abgelegenen Gebieten der Amazonasregion

  • Wo: Óbidos/ Amazonasregion, Brasilien
  • Wem wird geholfen: Etwa 500.000 Personen aus rund 1.000 Gemeinden entlang des Amazonasflusses
  • Wer ist vor Ort: Pater Alberto und viele andere
Neugeborenes Baby wird medizinisch untersucht

Medizinische Versorgung für die Ärmsten im Amazonasgebiet

Im Norden Brasiliens leben viele Menschen fernab der Städte, mitten im riesigen Amazonasgebiet. Was für andere wie ein Abenteuer klingt, ist für sie Alltag – mit allen Härten. Die Wege zur nächsten Klinik sind lang, beschwerlich, oft unbezahlbar. Das Krankenhausschiff „Papa Francisco“ bringt die Hilfe dorthin, wo der Weg zum Arzt sonst mehrere Tage dauert.

Seit seinem Start im Jahr 2019 fährt das 32 Meter lange Schiff alle zwei Wochen den Amazonas entlang – vollgepackt mit medizinischer Ausrüstung, Medikamenten und einem engagierten Team aus ÄrztInnen, Pflegern, Ordensleuten und Freiwilligen. Mit an Bord: Hoffnung, Menschlichkeit, Nächstenliebe.

Papst Franziskus – der Ideengeber eines bewegenden Projekts

Als Papst Franziskus im Jahr 2013 das Krankenhaus einer franziskanischen Gemeinschaft in Rio de Janeiro besuchte, stellte er eine schlichte, aber folgenreiche Frage: „Seid ihr auch im Amazonasgebiet tätig?“ Als ihm dies verneint wurde, sagte er: „Dann müsst ihr dahin.“ Aus dieser Begegnung erwuchs ein Projekt, das heute Maßstäbe setzt. Es ist gelebte Barmherzigkeit – geboren aus einem Gespräch, gewachsen durch den Glauben und getragen von der Überzeugung, dass niemand vergessen werden darf.

Papst Franziskus schüttelt Franziskaner die Hand
Viele Menschen warten auf ärztliche Behandlung

Ihre Spende wirkt – konkret und direkt

Das Schiff ist eine mobile Klinik mit Untersuchungsräumen, Labor, Röntgen, Ultraschall und sogar einem kleinen OP. Mittlerweile sind drei Schiffe auf dem Amazonas unterwegs, um die riesige Nachfrage an medizinischer Hilfe besser abdecken zu können. Medikamente aber sind oft Mangelware. Der Bedarf ist riesig – viele der Patientinnen und Patienten können sich Medikamente schlichtweg nicht leisten. Staatliche Mittel kommen oft nicht an. Nur durch Spenden können die Brüder die Bordapotheke bestücken. Jede Spende hilft, damit das Schiff weiterfahren und Menschen heilen kann.

Ein letzter Gruß - ein lebendiger Segen

Zur ersten Amazonas-Fahrt des ersten Krankenhausschiffes mit Namen „Papa Francesco“ im Jahr 2019 schrieb Papst Franziskus:

„Ich danke … für dieses schöne Zeichen des Glaubens und der christlichen Solidarität. Ihnen, den Ärzten, Freiwilligen, Förderern und vor allem den Menschen, die von dem Krankenhausschiff ärztlich versorgt werden, sende ich meinen apostolischen Segen.“

Heute, nach seinem Tod, lebt dieser Segen weiter – in jedem Einsatz des Schiffes, in jedem geretteten Leben.

Bitte helfen Sie uns, das Vermächtnis von Papst Franziskus fortzuführen. Ihre Spende schenkt Medizin, Menschlichkeit und Hoffnung auf dem Amazonas.

Krankenschwester hält Baby auf Krankenhausschiff im Arm
Krankenhausschiffe Amazonas
Durchführung eines Sehtests

Bitte unterstützen Sie das Krankenhausschiff auf dem amazonas mit Lebenswichtigen Medikamenten!

Hier ist unser Projekt

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