Immer noch ist Chancengleichheit auch in Deutschland nicht für alle Kinder und Jugendliche gegeben. Sei es aufgrund von sozialer Benachteiligung, schwierigen Lebensumständen oder individuellen Problemen.

Um so wichtiger ist es, diesen Mädchen und Jungen unter die Arme zu greifen, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und sie auf ihrem persönlichen Weg nachhaltig zu unterstützen – mit Förderung, Hilfen und Bildungsangeboten. Hier unterstützen wir gebündelt bundesweit mehrere Initiativen von Franziskanern und Kapuzinern.

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Mission:
Hilfe für Bildungs- und Förderangebote sowie Ambulante Hilfen

  • Wo: Köln, Wuppertal, Koblenz und Wartenberg (Bayern)
  • Wem wird geholfen: Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung brauchem
  • Wer ist vor Ort: Bruder Peter und viele andere Helferinnen und Helfer
  • Benötigte Mittel: Jeder Euro hilft!

NRW: Chance! Wuppertal & Pro Humanitate in Köln

Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands – hier leben rund 1,1 Millionen Menschen, die alle eine eigene Geschichte und Hintergründe mitbringen, darunter auch viele Mädchen und Jungen aus Bezirken, denen es soziale Benachteiligung und Brennpunkte gibt.

In den Stadtteilen Köln-Porz und Vingst bietet der franziskanische Verein Pro Humanitate mit Jugendtreff und Jugendcontainer viele Angebote an, wie einen offenen Treff für Kinder und Jugendliche, separate Mädchengruppen, Hausaufgabenhilfe und Einzelförderung, Spiel- und Förderangebote, Hilfe bei der Eingliederung in den Schul- und Berufsalltag, Mütter- und Elternberatungen, Psychosoziale Beratung – und mehr.

Chance! Wuppertal sieht ihre Aufgabe darin, in gesellschaftliche Lücken einzutreten und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Der Verein bietet Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Jahrgänge aus vielen unterschiedlichen Herkunftsländern ein kostenloses und ganz auf Freiwilligkeit beruhendes Lernangebot. Jede(r) kann nach der Schule kommen und individuelle Hilfestellung durch zwei pädagogische Fachkräfte und eine große Zahl fachlich versierter Ehrenamtlicher erhalten. Geboten werden unter anderem: Hausaufgabenhilfe, gemeinsame Aktivitäten bis hin zu Praktikums- und Ausbildungsberatung sowie Workshops zur Abiturvorbereitung.

 

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Bayern: Josefsheim Wartberg - Ambulante Hilfen zur Erziehung "Vinzenz"

Das Angebot der ambulanten Hilfen zur Erziehung im Josefsheim Wartberg in Bayern richtet sich an junge Menschen zwischen sechs und 21 Jahren.

Ein Bestandteil der ambulanten Hilfen zur Erziehung ist die Nachbetreuung der Familien nach einer Rückführung des Kindes in die Familie oder die Unterstützung eines jungen Menschen in die Selbstständigkeit. Die Fachkraft unterstützt die Familie oder den jungen Menschen vor allem bei der Alltagsstrukturierung, dem Aufbau eines sozialen Umfeldes oder den schulischen Belangen. Die neue Lebenssituation möglichst gut zu gestalten und die gewohnte Umgebung zu verlassen stellt die jungen Menschen vor neuen Herausforderungen.

Diesen Prozess unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Josefsheims und begleiten den jungen Menschen, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Zudem agiert die Fachkraft als Vermittler zwischen den Eltern und dem Kind bei möglichen Konflikten zwischen den Parteien. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Hilfen zur Erziehung fungieren als Unterstützter in der Familie und fördern die Selbstwirksamkeit des Kindes bzw. Jugendlichen.

 

 

Rheinland-Pfalz: Trauma-ambulanz des Seraphischen Liebeswerks Koblenz

„Bei allem Guten bin ich dabei“ sagte der Gründer des Seraphischen Liebeswerks Pater Cyprian Fröhlich im Jahr 1889 – und bis heute ist es der Leitspruch der Einrichtung. Seit mehr als 125 Jahren füllt das Seraphische Liebeswerk die Idee mit Leben, Kindern in Notsituationen mit konkretem Engagement zur Seite zu stehen.

Kinder und Jugendliche – selbstverständlich nicht nur in der
Jugendhilfe – erleben belastende Situationen unterschiedlich. Manche entwickeln eine traumabasierte Folgestörung, die auch von einem stabilen System nicht ohne professionelle Unterstützung gemildert oder aufgearbeitet werden kann. Die Trauma-Ambulanz des SLW Koblenz ist ein Beratungsangebot mit therapeutischem Hintergrund und kann eine erste, schnell verfügbare Hilfe darstellen, aber auch der Türöffner für eine spätere, sich anschließende Therapie im Rahmen des Gesundheitswesens sein.

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Weitere Projekte

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    Förderung von Kindern der Recyclingmüllsammler

    São Damão ist das größte Armenviertel in Palhoça, es gilt sogar als die größte städtische Favela des Bundesstaates Santa Catarina. Die meisten Menschen leben dort in bitterer Armut. Am meisten leiden die Kinder unter diesen prekären Lebensbedingungen.

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    In Guinea-Bissau ist die Kinder- und Müttersterblichkeit sehr hoch. Gründe dafür sind die schlechte Gesundheitsversorgung, Unterernährung und steigende Armut in dem Land. Oft fehlen wichtige Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

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    Die Gesundheitsstation der Franziskanerinnen muss ohne fließendes Wasser arbeiten, was die hygienischen Bedingungen einschränkt und die allgemeine medizinische Versorgung erschwert. Die Wasserversorgung soll durch den Bau eines Brunnens sichergestellt werden.

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    Die Agtas sind jahrhundertelang von Diskriminierung betroffen, sie haben keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Nahrungssicherheit. In der Schule der Franziskanerinnen bekommen die Kinder altersgerechte Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben.

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    Der schlimmste Sturm seit vielen Jahren - die Menschen in Jamaika brauchen Hilfe,

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  • Huila, Kolumbien

    Zukunft für Binnenflüchtlinge

    Viele Binnenflüchtlinge finden aufgrund fehlenden Zugangs zu Bildung und Arbeit keine Lebensgrundlage und sehen sich einer ungewissen Zukunft gegenüber. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden sehr darunter. Das Zentrum der Franziskaner ist ein Ort der Hoffnung!

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