Zehn Monate, ohne dass ein Tropfen Regen vom Himmel fällt, und das seit nun drei Jahren in Folge. Kommt dann der Regen, können die Menschen es kaum glauben.

Die Kinder tanzen auf der Straße und freuen sich über das erfrischende Nass, das dann endlich auch Trinkwasser bringt. Die Erwachsenen schauen mit Sorge auf den Wolkenbruch, da die Erde so ausgetrocknet ist, dass sie kein Wasser aufnehmen kann. Wassermassen reißen dann über den Boden und überschwemmen ganze Gebiete.

Schwester Gladis Estela berichtet uns aus Morroa Sucre im Norden Kolumbiens, dass Dürre und Überschwemmungen zu täglichen Gefahren im Norden Kolumbiens
geworden sind. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern führt sie ein Sozial- und Bildungszentrum, das jährlich von 7.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besucht wird.

Die Versorgung mit Trinkwasser und Wasser für den täglichen Bedarf ist gerade in den langen Trockenmonaten kaum noch zu bewerkstelligen. Damit die Franziskanerinnen im Zentrum für die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher eine gute Wasserversorgung gewährleisten und zudem den im Umfeld lebenden Familien Wasser zur Verfügung stellen können, möchten sie zügig eine unterirdische Wasserzisterne mit
einem Fassungsvermögen von 1.000 Hektolitern bauen.

Hier sollen Regenwasser und Leitungswasser gespeichert und in den Monaten der Dürre für alle zugänglich gemacht werden.

Mission:
Bau einer Wasserzisterne

  • Wo: Morroa Sucre, Kolumbien
  • Wem wird geholfen: 7.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die jährlich das Zentrum besuchen
  • Wer ist vor Ort: Schwester Gladis
Junge Kolumbien Holz Trockenheir
Straßenszene (Junge verkauft Trinkwasser in Kanistern) mit Migranten aus Venezuela im Armenviertel Villa del Sur, Riohacha, Bundesstat La Guajira, Kolumbien

Bitte helfen Sie jetzt!

Hier ist unser Projekt

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Jede Spende hilft!

Ich spende
Mein Wunschbetrag
Sicher spenden

Weitere Projekte

  • Düsseldorf, Deutschland

    Der Gutenachtbus: Mobile Hilfe für Obdachlose

    Der Gutenachtbus in Düsseldorf unterstützt obdachlose Menschen in den Nachtstunden mit Schutz, Wärme, Mahlzeiten, sauberer Kleidung und persönlichen Gesprächen. Zur Sicherstellung hygienischer Standards und zur Entlastung der Ehrenamtlichen wird dringend Unterstützung für eine Industriespülmaschine benötigt.

  • Negril, Jamaika

    Hurrikan Melissa: Humanitäre Hilfe für Jamaika

    Hurrikan „Melissa“ verursachte auf dem Inselstaat Jamaika massive Schäden, großflächige Stromausfälle und zwang tausende Menschen, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Die Franziskaner in Negril bitten dringend um Hilfe für Lebensmittel, Trinkwasser, Kleidung und Baumaterial für den Wiederaufbau zerstörter Häuser.

  • San Pedro Garza García, Nuevo León, Mexiko

    Lebenschancen für leukämiekranke Kinder

    In Mexiko warten schwerkranke Kinder auf lebensrettende Stammzelltransplantationen, doch fehlende Medikamente und hohe Behandlungskosten gefährden ihre Versorgung. Für notwendige Voruntersuchungen und eine rechtzeitige Behandlung wird dringend Unterstützung benötigt.

  • Kitakyusa, Distrikt Mpigi, Uganda

    Sauberes Wasser für das Gesundheitszentrum im Dorf Kitakyusa

    In der Gesundheitsstation der Franziskanerinnen von Kitakyusa besteht bisher keine Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Wasser. Dadurch ist ist der Arbeitsablauf in vielen Bereichen massiv beeinträchtigt. Eine Solarpumpe soll sauberes Wasser effizient aus einem dem Tiefbrunnen in zwei Tanks pumpen und die Gesundheitsstation mit sauberem Wasser versorgen.

  • Provinz Sindh, Pakistan

    Mobile Klinik für unterversorgte Dörfer

    Die Gesundheitszentren in ländlichen Gebieten der Provinz Sindh sind oft unterentwickelt oder fehlen ganz. Viele Dörfer haben keinen einfachen Zugang zu medizinischer Grundversorgung oder Fachärzten. Die Bewohner müssen häufig weite Strecken zurücklegen, um eine medizinische Einrichtung zu erreichen. Die Franziskaner sind mit ihrer mobilen Klinik in 24 Dörfern von Khipro unterwegs.

  • Xai-Xai, Mosambik

    Nothilfe Mosambik nach Überschwemmungen

    Schwere Überschwemmungen haben in Mosambik die Ernten und das Zuhause vieler Menschen zerstört. Franziskanerschwestern helfen vor Ort mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung.

  • Manapa, Madagaskar

    Ein Weg aus der Armut durch Kaffeeanbau

    In Madagaskar leben viele Familien in großer Armut. Für Nahrung, Schulgebühren oder Medikamente fehlt oft das Einkommen. In Manapa unterstützen die Franziskaner arme Familien dabei, mit Arabica-Setzlingen, eigenen Pflanzflächen und praxisnaher Anleitung eine neue Lebensgrundlage zu erarbeiten.

  • Embarcación, Argentinien

    Berufliche Perspektiven für Indigene

    Indigene Völker sind in Argentinien von Diskriminierung betroffen. Sie leben oft in prekären Wohnverhältnissen und haben einen erschwerten Zugang zur Bildung, Gesundheit und Arbeit. Eine Ausbildung in Textilnähen und Herstellung von Stoffschuhen soll Perspektiven schaffen.

    UNSER NEWSLETTER LÄSST TATEN SPRECHEN

    Erhalten Sie Einblick in unsere rund 900 Hilfsprojekte in 80 Ländern der Welt.