Mosambik zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. In der Großstadt Beira gibt es tausende Straßenkinder. Nach zwei schweren Zyklonen in den letzten Jahren ist die Armut in der Stadt noch deutlich schlimmer geworden.

Viele dieser Kinder wohnen allein oder mit ihren Familienmitgliedern in den Slums der Stadt oder nutzen das bisschen, was als Ruine vom ehemaligen Grandhotel Beiras übrig geblieben ist. Die meisten dieser Armenviertel liegen nahe am Meer und sind damit besonders den Gefahren neuer Überflutungen ausgesetzt. Strom, fließend Wasser oder etwas zu Essen gibt es nicht.

Straßenkinder haben keinen Rückzugsbereich oder geschützten Raum, sie sind Gewalt, Kriminalität und der Willkür von Erwachsenen ausgesetzt.  Viele dieser Kinder leiden großen Hunger, müssen betteln oder im Müll nach Essbarem suchen.

Die oftmals einzig warme Mahlzeit am Tag bekommen diese Kinder in einer Suppenküche des Armenzentrums nahe des Grand Hotels. Hier kochen Franziskanerschwestern und Frauen aus der Gegend, die Kinder fühlen sich an diesem Ort sicher und können in Ruhe essen. Behutsam werden Kontakte zu den Kindern aufgebaut und intensiviert. Bis zu 200 Kinder zwischen 5 bis 15 Jahren kommen jeden Tag zum Essen und können eine weitere Mahlzeit, meist eine Suppe, für später mitnehmen.

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nicht nur essen - sondern endlich wieder in die schule gehen

Bereits mit 10 Cent am Tag kannst du mithelfen, dass diese Kinder jeden Tag mit einer Mahlzeit versorgt werden. Und noch mehr.

Denn die meisten Straßenkinder haben nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Als nächsten Schritt sollen die Kinder, die das Armenzentrum aufsuchen, (wieder) in die Schule gehen - dafür brauchen sie jedoch eine Schuluniform und Lernmaterialien.  Auch werden die Kinder durch Sozialarbeiterinnen schulisch begleitet, bekommen in dem Armenzentrum Förderunterricht, Freizeitbetreuung und auch persönliche Unterstützung.

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