Schon vor 20 Jahren haben die Franziskaner in Magdalena, einer Kleinstadt im Tiefland des Amazonasbeckens, eine Suppenküche für Kinder eröffnet.

Die Lage der Kinder war vielfach sehr prekär. Auch heute ist es leider
noch so. Viele Familien leben in extremer Armut. Was sie durch Fischfang, Sammeln von Obst und die Produktion von Mandeln und Schokolade erwirtschaften, reicht bei weitem nicht aus, um die ganze Familie zu ernähren. Sie leben teils in einfachsten Hütten ohne
Wasser- und Stromzugang oder sanitäre Anlagen. Das ist dramatisch. Die Kinder sind häufig unterernährt, können dem Unterricht in der Schule nicht folgen oder brechen
den Schulbesuch ab. Die Gefahr, in die Jugendkriminalität abzurutschen, ist sehr groß.

Mission:
Nahrhaftes Mittagessen, Nachhilfe an einem offenen und sicheren Ort

  • Wo: Magdalena, Bolivien
  • Wem wird geholfen: rund 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 17 Jahren
  • Wer ist vor Ort: Pater Renato

Weitaus mehr als ein Mittagessen

Zurzeit kommen täglich 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis siebzehn Jahren in die Suppenküche.
Mit einer täglichen nahrhaften Mahlzeit finden sie hier außerdem liebevolle Betreuung, ein soziales Gefüge und Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Suppenküche ist ein Ort des Schutzes, der Fürsorge und der Sicherheit.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt stetig zu. Alle, die bei den Franziskanern um Hilfe bitten, werden aufgenommen. Damit
dieser wichtige Ort für die Mädchen und Jungen erhalten bleibt, möchten wir dem Hilferuf von Pater Renato nachkommen.

Bolivien Junge isst Suppe

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