„Es ist wie ein Zuhause. Was eine Mutter ihren Kindern mitgibt, das versuchen auch wir ihnen hier zu geben.”
Schwester Teddy
Franziskanerschwester aus Uganda
Für viele Kinder ist ein geschütztes und gesundes Aufwachsen keine Selbstverständlichkeit. Manche haben ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen verlassen. Andere wachsen in großer Armut auf. Ein sicherer Ort, ausreichend Nahrung, medizinische Versorgung oder die Möglichkeit, zur Schule zu gehen: Was Kinder brauchen, ist so unterschiedlich wie ihre Lebenssituation.
Franziskanerschwestern und -brüder helfen deshalb dort, wo Kinder Unterstützung brauchen – mit Mahlzeiten, Bildungsangeboten, medizinischer Hilfe und geschützten Orten.
Schutz und Geborgenheit können für ein Kind entscheidend sein. Doch Armut prägt das Leben von Kindern auf ganz unterschiedliche Weise. Sie kann bedeuten, nicht genug zu essen zu haben, medizinisch nicht ausreichend versorgt zu sein oder keinen Zugang zu Bildung zu haben.
Deshalb beginnt Hilfe für uns damit, hinzusehen und dort anzusetzen, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird.
Denn so unterschiedlich die Geschichten der Kinder sind, so unterschiedlich muss auch die Hilfe sein.
Seit über 800 Jahren leben Franziskanerinnen und Franziskaner mitten unter den Menschen. Nicht weit entfernt, sondern genau dort, wo Hilfe gebraucht wird.
Sie begleiten Familien, versorgen Kinder, unterstützen ältere Menschen und stehen Menschen in Krisen zur Seite – unabhängig von Religion, Herkunft oder Nationalität. Dabei geht es nie nur um die Versorgung mit Lebensmitteln oder Medikamenten.
Es geht darum, zuzuhören. Da zu sein. Und Menschen das Gefühl zu geben: Du bist nicht allein.
Nicht nur an Weihnachten. Sondern an jedem Tag des Jahres.
Manche der Babys kommen nur wenige Tage nach ihrer Geburt ins St. Philomena Babies’ Home – verlassen, mangelernährt und besonders verletzlich. Schwester Teddy und die Menschen an ihrer Seite kümmern sich um sie und begleiten sie auch dann, wenn sie über längere Zeit im Krankenhaus versorgt werden müssen.
Sie erlebt, wie aus den ersten Tagen erste Schritte werden: wie die Kinder lachen, krabbeln, laufen und schließlich zur Schule gehen. Im Babies’ Home finden sie einen geregelten Alltag und einen Ort, den Schwester Teddy selbst als „wie ein Zuhause“ beschreibt.
Viele Kinder verlassen diesen Ort später wieder. Sie kehren in ihre Gemeinschaften zurück oder kommen in Pflege- oder Adoptivfamilien. Dieser Übergang wird vorbereitet und begleitet.



Manche Kinder brauchen zunächst einen geschützten Ort, an dem sie versorgt und begleitet werden. Andere wachsen bei ihren Familien auf, denen es am Nötigsten fehlt.
Auch hier sind die Franziskanerinnen und Franziskaner vor Ort und unterstützen Kinder und ihre Familien in ihrem Alltag.
Kylie ist sieben Jahre alt, aufgeweckt und voller Energie. Wer ihr im Bildungsprogramm der Franziskaner auf den Philippinen begegnet, erlebt ein Mädchen, das neugierig und lebendig am Geschehen teilnimmt.
Doch ihr Alltag ist nicht unbeschwert. Ihre Familie lebt in großer Armut, zu Hause gibt es kein fließendes Wasser. „Ich bade im Regen“, erzählt Kylie. Ein Satz, der zeigt, wie anders die Lebensbedingungen sein können, unter denen Kinder aufwachsen.
Im Ernährungs- und Entwicklungsprogramm erhält Kylie Unterstützung und Förderung. Auch ihre Familie wird nicht allein gelassen: Die Franziskaner besuchen sie zu Hause und unterstützen sie in ihrer schwierigen Lebenssituation.
Denn Kindern zu helfen bedeutet oft auch, die Menschen und Bedingungen in den Blick zu nehmen, die ihr Aufwachsen prägen.

Die Geschichten zeigen, was Unterstützung im Leben eines Kindes bewirken kann. Sie kann Schutz geben, Entwicklung ermöglichen und neue Wege eröffnen.
Aus einem sicheren Ort, der Möglichkeit zu lernen oder der richtigen Unterstützung im entscheidenden Moment kann etwas entstehen, das weit darüber hinausgeht.
Kinder können Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen, sich entwickeln und neue Perspektiven entdecken.
Denn manchmal braucht es eine Chance im richtigen Moment, damit ein Kind seinen eigenen Weg weitergehen kann.
Franziskanische Hilfe schafft eine langfristige Perspektive. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickeln unsere Schwestern und Brüder Lösungen, die an der Lebenssituation der Menschen ansetzen und langfristig etwas verändern können.
Dabei geht es darum, vorhandene Fähigkeiten und Möglichkeiten zu stärken und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Denn nachhaltige Hilfe soll Menschen nicht dauerhaft abhängig von Unterstützung machen, sondern ihnen dabei helfen, ihr Leben zunehmend aus eigener Kraft zu gestalten.
So entsteht Hilfe, die über den Moment hinauswirkt und Menschen darin stärkt, ihre Zukunft selbst mitzugestalten.


€ 30.–
ermöglichen einem Straßenkind in Bolivien z.B. ein Jahr lang drei warme Mahlzeiten pro Woche.

€ 100.–
versorgen z.B. ein Kind auf den Philippinen für ein Schuljahr mit Schulmaterialien.

€ 125.–
kostet z.B. ein Stockbett für ein Kinderheim in Mosambik.

€ 25.–
tragen dazu bei, eine brasilianische Familie vor dem Hunger zu bewahren.

€ 100.–
tragen dazu bei, dass ein Kind in Pakistan 1 Jahr lang die Schule besuchen kann.

€ 770.–
schenken einem Waisenkind in Indien beispielsweise einen Monat lang ein sicheres Zuhause und liebevolle Fürsorge.
Und manchmal beginnt Zukunft schon dort, wo ein Kind die Chance bekommt, sich zu entwickeln.
Deshalb bedeutet Hilfe für uns mehr als die Versorgung mit dem Nötigsten. Sie bedeutet, Kinder zu stärken, sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen neue Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.
Als unabhängiges Hilfswerk erhalten wir keine Zuwendungen von kirchlichen oder staatlichen Institutionen. Deshalb sind wir auf Helfer wie dich angewiesen, denen das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht egal ist und die unsere Arbeit durch Spenden unterstützen.
Auf der ganzen Welt setzen über 120.000 Franziskanerinnen und Franziskaner ihr Leben für Menschen in Not ein. Sie wissen, was gebraucht wird und finden Lösungen für die Probleme vor Ort.
Dieses franziskanische Netzwerk erspart uns nicht nur eine kostenintensive Logistik. Es ist unser Versprechen an dich, dass deine Spende direkt ankommt und den Menschen eine bessere Zukunft ermöglicht.
Für die Kinder im St. Philomena Babies’ Home bedeutet sie einen sicheren Ort und Menschen wie Schwester Teddy, die sich um sie kümmern. Für ein anderes Kind bedeutet sie vielleicht eine warme Mahlzeit, den Besuch einer Schule oder medizinische Versorgung.
Was ein Kind braucht, ist unterschiedlich. Doch hinter jeder Hilfe steht dasselbe Ziel: Kindern die Chance zu geben, ihren eigenen Weg zu gehen.
Mit deiner Spende unterstützt du Franziskanerinnen und Franziskaner dabei, Kinder zu begleiten, ihre Entwicklung zu fördern und ihnen dort zur Seite zu stehen, wo Unterstützung gebraucht wird.
Schenk Kindern eine Chance auf Zukunft.
Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um unser Hilfswerk, das Thema Spenden und Möglichkeiten zum Mitmachen hier zusammengefasst.

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